Wie Biogena Diagnostics die Gesundheitsprävention in den Mittelpunkt stellt
Mittels modernster Diagnostik kann mit Hilfe von Biogena Diagnostics® der gesundheitliche Ist-Zustand abgefragt und analysiert werden. Zum Einsatz kommen hierfür Selbsttests für zu Hause oder Biogena Diagnostics Point Tests inklusive Befundung und Lifestyleberatung von Fachexperten.
Die meisten Krankheiten sind nicht angeboren, sondern treten im Laufe des Lebens auf. Menschen in allen Lebenslagen – von Jung bis Alt – können allerdings viel tun, um diese zu vermeiden und ihre Gesundheit zu stärken. Neben der richtigen Ernährung und ausreichend Bewegung rückt dabei insbesondere ein Aspekt in den Mittelpunkt: Menschen müssen herausfinden, was ihr Körper braucht.
Mit Hilfe von Gesundheitsprävention können so im besten Fall folgenschwere Krankheiten wie Diabetes & Co vermieden werden. Doch noch immer wird der Stellenwert der Prävention unterschätzt. Dies trifft im Speziellen auf jüngere Menschen zu, da sie sich in jungen Jahren in der Regel als unverwundbar fühlen und meist einen Lebensstil führen, der ihrem Körper schadet.
Gesundheit selbst in die Hand nehmen
Um Gesundheitsprävention effektiv zu betreiben und seine Gesundheit selbst in die Hand zu nehmen, bedarf es allerdings des entsprechenden Wissens. Kein leichtes Unterfangen, da Ursache und Wirkung oftmals nicht auf den ersten Blick erkenntlich sind. So können beispielsweise unsere Blutwerte passen, wir uns aber dennoch antriebslos und häufig krank empfinden. Die Ursache liegt meist in versteckten Vitaminen und Spurenelement-Mängeln. Leider wird danach selten gesucht. Themen wie Erschöpfung & Co haben ihren Ursprung meist in der Zelle und können dort gezielt behandelt werden. Jeder Mensch und jeder Körper ist einzigartig und hat Schwachstellen, die aufgefangen werden wollen. Genau hier setzt Biogena Diagnostics® an.
Vom Selbsttest bis hin zum Gespräch mit Fachexperten
Biogena Diagnostics® bietet eine große Auswahl unterschiedlicher Tests an – angefangen vom klassischen Eisenmangel-Check bis hin zum Herz-Risiko-Check. Das Besondere: Neben innovativen Selbsttests zum einfach daheim Testen, arbeitet Biogena Diagnostics® eng mit einem Netzwerk an Ärzten und Therapeuten in den sogenannten “Biogena Diagnostics Points” zusammen. Dort erhalten Kunden auf Basis fundierter Vollblutanalysen tiefere Einblicke in ihre ganz persönliche Nährstoffversorgung inklusive Befundung und Lifestyleberatung von Fachexperten.
Alle Testkits eigenen sich perfekt, um einen Nährstoffmangel festzustellen und um früh genug vorbeugende Maßnahmen zu setzen. Zusätzlich zu den Tests sind eine Auswertung durch das Diagnostik-Fachlabor GANZIMMUN Diagnostics AG sowie ein ausführlicher Ergebnisbericht samt orthomolekularmedizinischer individueller Befundung inkludiert.
Expertise bei Mikronährstoffen
Biogena Diagnostics® ist Teil der Biogena Group mit Sitz Salzburg, Wien und Freilassing. Das österreichische Familienunternehmen rund um Gründer und Eigentümer Dr. Albert Schmidbauer verfügt über eine Jahre lange Fachexpertise im Bereich der Mikronährstoffe und ist der Ansprechpartner bei Fragen rund um Nutritivmedizin sowie Diagnostik. Zudem arbeitet Biogena Diagnostics® eng mit einem Netzwerk an kompetenten Ärzten und hochkarätigen Therapeuten zusammen.
Der Fisch, der von der Fliege lebt: Kreislaufwirtschaft am NOI Techpark
Drei Startups am NOI Techpark in Bozen beweisen, wie smarte Kreislaufwirtschaft funktioniert: Mit der Schwarzen Soldatenfliege ersetzen sie Fischmehl durch Insektenprotein. Eine Geschichte von Startup-Kollaboration, wie sie im Buche steht.
Der Fisch, der von der Fliege lebt: Kreislaufwirtschaft am NOI Techpark
Drei Startups am NOI Techpark in Bozen beweisen, wie smarte Kreislaufwirtschaft funktioniert: Mit der Schwarzen Soldatenfliege ersetzen sie Fischmehl durch Insektenprotein. Eine Geschichte von Startup-Kollaboration, wie sie im Buche steht.
Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von August 2026 „Aufbrechen“ erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.
Es wurlt in der Larvenkiste des österreichischen Scaleups Reploid: Larven der Schwarzen Soldatenfliege werden hier seit einigen Tagen gemästet. Sie ahnen natürlich nicht, dass sie bald eine wichtige Rolle im Kreislaufkonzept dreier Jungunternehmen spielen werden.
Zuerst aber dorthin, wo alles begonnen hat: an den NOI Techpark in Bozen, Südtirol. Auch hier wurlt es, nur bringen statt Insektenlarven Startups Leben in das 12 Hektar große Innovationsviertel. Aktuell arbeiten 76 Unternehmen, 37 Startups, drei Forschungsinstitute, vier Fakultäten der Freien Universität Bozen und insgesamt 2.400 Menschen hier gemeinsam für nachhaltigen Fortschritt. Man tüftelt in den Laboren an Prototypen, vernetzt sich auf Events, feilt beim Spaziergang über den 2017 eröffneten Campus, der sich inzwischen stark vergrößert und weiterentwickelt hat, an der nächsten Idee. Was Gründer:innen hier aber am meisten schätzen: das weitreichende Netzwerk.
Nicht gesucht – trotzdem gefunden
„Wer am NOI Techpark Fuß fasst, bekommt Zugang zu etablierten Akteuren und Investoren in Südtirol“, erklärt Manuel Mairinger, Managing Director und CEO von Reploid Italia. Das ursprünglich aus Österreich stammende Insekten-Scaleup hat sich bei der Expansion nach Italien wegen der hervorragenden Lage zwischen Österreich und Mailand für das Acceleration & Scale-up Programme des NOI Techpark als Launchpad entschieden. „Das NOI baut als renommierter Partner die Brücke zu potenziellen Kund:innen und Partner:innen, ganz ohne die Hilfe von Plattformen wie LinkedIn“, fügt der Reploid-Italia-CEO hinzu.
Mairinger weiß genau, wovon er spricht. Reploid Italia ist eines von drei am NOI inkubierten Jungunternehmen, die zeigen, wie Startup-Kollaboration funktionieren kann. Initiiert hat die Zusammenarbeit Sonja Tetter vom Team des Start-up Incubator. „Wir arbeiten sehr eng mit unseren Startups zusammen, kennen ihre Geschäftsmodelle, Technologien und Herausforderungen. Deshalb sehen wir relativ früh, wo eine Kooperation wirklich Mehrwert schaffen könnte“, erläutert Tetter. Gemeinsam wollen die drei Unternehmen zur regionalen Kreislaufwirtschaft in Bozen beitragen. Und hier kommt die Larve der Schwarzen Soldatenfliege wieder ins Spiel.
Nach nur einer Woche sind die Larven laut Reploid mit rund 25 Millimetern ausgewachsen und überzeugen mit innerer Größe: Sie sind sehr reich an tierischem Protein. Das aus ihnen gewonnene Mehl kann einen Proteingehalt von über 62 Prozent aufweisen.
Das macht die Larven zum potenziellen Proteinersatz, vor allem im Futtermittelbereich, etwa für Fische. „Wir züchten Welse, das sind Fleischfresser“, erklärt Matthäus Kircher, Gründer von Solos. Das Südtiroler Startup betreibt Aquaponik und verbindet Fischzucht mit dem Anbau von Kräutern und Salat.
Das Prinzip dahinter: Die Fische reichern das Wasser durch ihre Ausscheidungen mit natürlichen Nährstoffen an, ein Biofilter leitet es ins Pflanzenbecken, wo Salat und Kräuter die Nährstoffe aufnehmen und das Wasser reinigen, bevor es zurück zu den Fischen fließt. So entsteht ein geschlossener Kreislauf im Zeichen der Nachhaltigkeit.
Ein Punkt war Kircher dabei allerdings von Anfang an ein Dorn im Auge: das mit Fischmehl angereicherte Futter. „Bereits vor vier Jahren haben wir uns gefragt, wie wir tierische Proteine ohne Fischmehl verfüttern können“, erzählt er. Insekten bildeten schließlich die Lösung. Eine Studie ergab: Futtermischungen auf Insektenmehlbasis, angereichert mit Spirulina-Algen, lassen den Omega-3-Gehalt im Fischfilet höher ausfallen als bei herkömmlich gefütterten Tieren.
Hier kommt Reploid ins Spiel: Das Unternehmen implementiert modulare Anlagen, die sogenannten „ReFarm-Units“. Dort verarbeiten Larven der Schwarzen Soldatenfliege regionale Reststoffe zu Insektenprotein und -fett für Futtermittel- sowie Industrieanwendungen. Ein weiteres Nebenprodukt ist der Insektenfraß, also die Ausscheidungen, aus denen organischer Dünger entsteht. Den dritten Baustein liefert Kinsect: Das italienische Startup entwickelt Technologien für die industrielle Zucht der Fliege und liefert Eier sowie Junglarven.
Am Standort von Solos in Tramin greifen so die unterschiedlichen Kompetenzen ineinander: Die von Kinsect bereitgestellten Larven werden in einer Insektenmastanlage von Reploid mit Lebensmittelnebenprodukten wie Apfeltrester, Kartoffelschalen oder Altbrot gefüttert. Solos nutzt sie anschließend als nachhaltiges Futtermittel in der Fischzucht. So soll Fischmehl ersetzt, sollen organische Reststoffe sinnvoll verwertet werden. Neben den ökologischen Vorteilen ergeben sich durch das Vorzeigeprojekt und den realen Usecase natürlich auch wirtschaftliche Vorteile, von denen die drei Startups profitieren.
Es ist eine Kooperation im Namen der Kreislaufwirtschaft, die ohne den NOI Techpark nie zustande gekommen wäre. „Am NOI Techpark konnte diese Synergie organisch entstehen“, fasst Kinsect-CEO Giacomo Benassi zusammen. „Dank der Zusammenarbeit im selben Ökosystem konnten wir viel schneller Vertrauen zueinander aufbauen.“ Der NOI Techpark ermöglicht damit nicht nur grenzüberschreitende, sondern auch branchenübergreifende Vernetzungen, die Startups entscheidend weiterbringen.
Und so wurlt es weiter am NOI Techpark. Jedes Jahr kommen neue Startups zur NOI-Community dazu. Für den Herbst-Batch kann man sich noch bis zum 5. Oktober bewerben – vielleicht entsteht daraus bald die nächste erfolgreiche grenzüberschreitende Startup-Kooperation.
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