17.11.2025
SPIELSTEIN

Bioblo: Tullner Unternehmen erweitert mit „Pixel“ sein Spielkonzept

Die Bioblo-Gründer wollen mit dem neuen Spielkonzept "Bioblo Pixel" ihre Bausteine jetzt auch als Wandkunst in die Haushalte bringen.
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Bioblo, Stapelstein, Klemmbaustein, Lego
© Bioblo - (v.l.) Die Bioblo-Gründer Dietmar Kreil, Stefan Friedrich und Hannes Frech.

Es war der Juni 2025. Bioblo feierte sein zehnjähriges Bestehen und damit zugleich die Reise seiner Wabenform. Dietmar Kreil, Stefan Friedrich und Hannes Frech hatten gemeinsam den Spielstein entwickelt und gaben damals Einblick in ihre Erfolgsgeschichte, die aber auch mit Hürden gespickt war. Sie erwähnten damals bereits die Pläne zu „Pixel“, einem kleinen Baustein, mit dem man sich künstlerisch betätigen kann. Nun ist es soweit.

Bioblo: Spielzeug soll zum Designobjekt werden

Das neue System erweitert das Bausteinsystem des niederösterreichischen Unternehmens, das aktuell in über 200.000 europäischen Kinderzimmern zu finden ist, um eine neue künstlerische Dimension. Was bisher vor allem als Bau- und Konstruktionsspielzeug bekannt war, soll nun zum wandelbaren Designobjekt werden: „Wir wollten zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht grau und pädagogisch wirken muss, sondern durchaus bunt und spielerisch sein kann“, sagt Mitgründer Friedrich. „Mit Bioblo Pixel holen wir die Kreativität von der Bauecke an die Wand.“

Das neue Bioblo-Pixel-Set besteht aus 225 quadratischen Bausteinen in bis zu 15 Farben sowie einem Rahmen aus Schichtholz, der mehrere Funktionen erfüllt: Er begrenzt das Motiv beim Legen und wird mit zwei Standfüßen geliefert. Dadurch lasse er sich in ein kleines Baupult verwandeln, was den Umgang damit besonders für Kinder erleichtern soll.

Kompatibel mit anderen Sets

Wo früher Türme gebaut wurden, sollen nun bunte Pixel-Bilder entstehen: „Vögel, Regenbogen oder Porträts, ohne einen Tropfen Kleber oder Wegwerfmaterial. Kinder können ihr Kunstwerk täglich neu erfinden, Eltern freuen sich über Nachhaltigkeit statt Plastikmüll“, heißt es per Aussendung.

Ist das Motiv einmal fertig, können die Standfüße an der unteren Kante des Rahmens montiert werden. So werde aus dem Bauprojekt ein leicht geneigtes und dadurch stabiles Wandbild, „jederzeit neu gestaltbar und vollständig wiederverwendbar“. Dies mache das System zum nachhaltigen Pendant zu klassischen Bügelperlen, so der Claim.

© Bioblo – Bioblo startet „Pixel-Ära“

Ein Pixel entspricht genau einem Fünftel der Länge eines klassischen Bioblo-Steins. Dadurch sind die neuen Bausteine kompatibel mit allen bisherigen Sets.

Bioblo bleibt nachhaltig

Für die Bausteine werden weiterhin keine neuen Rohstoffe benötigt: Das verwendete Sägemehl stammt aus der Holzindustrie in Österreich und Deutschland und fällt dort als Nebenprodukt an. Zusätzlich werden ausgediente Festivalbecher recycelt und zu Kunststoffgranulat verarbeitet. „Unsere Steine sind so robust, dass man die Reklamationen der letzten zehn Jahre an einer Hand abzählen kann“, sagt Friedrich.

Somit möchte das Unternehmen freies Spiel mit einem künstlerischen Ausdruck verbinden: „Kinder unterscheiden nicht zwischen Spiel und Kunst, sie erschaffen einfach“, sagt Friedrich. „Mit Pixel wollten wir genau dieses Denken sichtbar machen. Die Pixel-Ära könnte damit zum Symbol einer neuen Generation werden, die Spielen, Kunst und Kreativität ganz selbstverständlich miteinander verbindet.“ Bioblo Pixel ist ab 22. November 2025 im Webshop erhältlich.

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© AustrianStartups - Impressionen vom Vorjahr.

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Die Speaker:innen des AustrianStartups Summits wollen zeigen, wie unterschiedlich unternehmerisches Risiko aussehen kann: Den Auftakt macht Fedor Holz mit der Opening Keynote „Going All In“. Als ehemaliger Nummer-eins-Spieler der Poker-Weltrangliste verfügt er über umfangreiche Erfahrung im Umgang mit kalkuliertem Risiko. Auch nach seiner Pokerkarriere ist er unternehmerisch und als Investor tätig.

Marcus Ihlenfeld gab seine sichere Position als Marketingleiter bei Opel auf, um gemeinsam mit Christian Bezdeka woom zu gründen. Nach dem Aufbau der Kinderfahrradmarke gründete er mit poptop erneut ein Unternehmen, diesmal eine Kindermöbelmarke.

112 Metzgereien. So oft fragte Nadina Ruedl von Die Pflanzerei nach, bis sie einen Produktionspartner fand, der bereit war, ihre pflanzlichen Versionen österreichischer Fleischklassiker herzustellen. Ohne Erfahrung in der Lebensmittelproduktion oder im Handel ging sie das Risiko ein, ihr Unternehmen von Beginn an gebootstrappt und als Solo-Gründerin aufzubauen. Beim Summit spricht sie über die Zeit, bevor andere von Erfolg sprechen: Über Rückschläge, harte Entscheidungen, Fehlschläge und die Ausdauer, ein Unternehmen von Grund auf aufzubauen.

Politik auch dabei

Auch Daniel Keinrath kennt sich mit Risiko aus. Er ist Mitgründer des Wiener KI-Startups fonio.ai, das KI-Telefonagenten für kleine und mittlere Unternehmen baut. Beim Summit spricht er im Panel „AI Changes the Rules of Taking Risks“ darüber, wie KI das Risikokalkül für Startups verändert.

Die Investor:innenperspektive bringen unter anderem Markus Lang (Speedinvest) im EY Scaleup Panel und Hansi Hansmann im Fireside Chat „Exits & Angels“ ein. Hansmann zählt zu Österreichs bekanntesten Business Angels und hat in mehr als 100 Startups investiert. Zu seinen erfolgreichen Exits zählen Runtastic, Shpock, mySugr, durchblicker, Busuu und zuletzt auch Tractive.

In weiteren Panels sprechen unter anderem Kilian Kaminski von refurbed, Lisa Smith von Prewave, Tobias Homberger von myClubs, Johannes Ferner von fiskaly und Denise Hirner von UpNano über Risiko. Auch die politische Seite ist beim AustrianStartups Summit vertreten: Staatssekretärin Elisabeth Zehetner, zuständig für Energie, Startups und Tourismus, sowie Staatssekretär Alexander Pröll (vollständige Liste der Speaker).

Masterclasses

Neben dem Bühnenprogramm finden mehrere Masterclasses statt: Schönherr erklärt in „Termsheet Decoded“, worauf es vor der Vertragsunterschrift ankommt, aws zeigt in „Scaling Beyond Equity“ Finanzierungswege jenseits von Eigenkapital, und Minted gibt in „Changing Winds“ einen Überblick über Förderprogramme, Regularien und den Einfluss von KI auf die Förderlandschaft. In „Born Global Mindset – Building Companies That Scale Beyond Borders“ zeigt Advantage Austria, worauf es beim internationalen Wachstum von Startups ankommt.

Für den AustrianStartups Summit Pitch Master 2026 können sich Startups mit Sitz in Österreich, mindestens einem Minimum Viable Product und maximal drei Millionen Euro an Umsatz oder Investment bewerben. Die Jury besteht unter anderem aus aktiven Investor:innen. Bewerbung und weitere Infos findet man hier.

Parallel zum Programm zeigen Startups und Partner auf der Startup-Messe ihre Produkte und Lösungen. Für Investor:innen gibt es zusätzlich die Investor Lounge mit kuratiertem Matchmaking. Der Zugang ist im Investor:innen-Ticket inkludiert. Reguläre Tickets kosten 149 Euro, Investor-Tickets mit Zugang zur Investor Lounge 299 Euro. Mitglieder von AustrianStartups erhalten ihr Ticket kostenlos.

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