29.11.2022

Bill Gates unterstützt neue europäische CleanTech Scaleup Coalition

Eine neue Vereinigung an europäischen CleanTech-Scaleups hat sich zum Ziel gesetzt, die Dekarbonisierung in Europa voranzutreiben. Mit Bill Gates erhält die Initiative eine prominente Unterstützung.
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CleanTech
(c) CleanTech Scaleup Coalition

Die Zielvorgabe ist schon länger bekannt: Bis 2050 soll Europa zum ersten klimaneutralen Kontinent werden. Eine Schlüsselrolle am Weg zur Klimaneutralität nehmen künftig CleanTech-Lösungen ein. Dabei handelt es sich um Verfahren, Produkte und Dienstleistungen, die eine Produktivitätssteigerungen bei gleichzeitiger Emissionsreduktion ermöglichen. Dazu zählen beispielsweise Anwendungen im Bereich der erneuerbaren Energie, Lösungen zur Abfallvermeidung sowie neue Technologien im Bereich des grünen Wasserstoffs.

Cleantech Scaleup Coalition hat acht Gründungsmitglieder

Mit der Cleantech Scaleup Coalition ging nun eine neue Vereinigung europäischer CleanTech-Unternehmen an den Start, die mit ihren Produktion und Dienstleistungen die Dekarbonisierung der Wirtschaft vorantreiben möchte. Zu den Gründungsmitgliedern der Koalition gehören ingesamt acht Scaleups aus Europa, die sich unter anderem mit kohlenstoffarmem Zement, E-Mobilität oder dem Recycling von Materialien und Batterien beschäftigten. Ein weiteres Feld stellt auch die Herstellung von grünen Wasserstoff dar.

  • H2 Green Steel aus Schweden hat sich auf CO2-freie Stahlerzeugung mit Wasserstoff spezialisiert
  • Sunfire aus Deutschland liefert Lösungen im Bereich des grünen Wasserstoffs.
  • Volta Trucks aus Schweden entwickelt vollelektrische Lastwagen
  • Plastic Energy aus Großbritannien beschäftigt sich mit chemischen Recycling und liefert Lösungen im Bereich der Kreislaufwirtschaft
  • Enapter aus Italien entwickelt Elektrolyseure für grünen Wasserstoff
  • Ecocem aus Irland hat sich auf die kohlstoffarme Produktion von Zement spezialisiert.
  • Electrochaea aus Deutschland entwickelt Power-to-Gas-Anlagen und beschäftigt sich mit klimaneutralen Methan
  • Hydrovolt aus Norwegen ist im Bereich des Batterierecycling tätig.

Bill Gastes unterstützt die Koalition

Die Initiative wird von zahlreichen bekannten Persönlichkeiten unterstützt. Zu den wohl bekanntesten zählt Bill Gates. Erst im Sommer 2022 präsentierte der US-amerikanische Philanthrop sein Buch „Wie wir die Klimakatastrophe verhindern“. Zudem investierte er in der Vergangenheit über den 2016 gegründeten Breakthrough Energy Ventures Fonds selbst in Startups und Scaleups, die sich mit CleanTech-Lösungen beschäftigen.

Zu den weiteren Unterstützern der Cleantech Scaleup Coalition zählen unter anderem Kadri Simson, EU-Kommissarin für Energie, und Cleantech for Europe. Dabei handelt es sich um eine Initiative, die zwischen Cleantechs und der Politik vermitteln möchte.


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Bitpanda-Co-CEO Christian Trummer und RBI-CEO Michael Höllerer | © Sabine Klimpt
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2024 war es noch eine Pionier-Leistung: Damals integrierte die Raiffeisen Landesbank Niederösterreich-Wien das Krypto-Angebot von Bitpanda direkt in ihr Online-Banking (brutkasten berichtete) und war damit nach Unternehmensangaben die erste traditionelle Bank in der EU mit so einem Angebot.

Bitpanda gewann seitdem bekanntlich mit seiner B2B-Schiene Bitpanda Enterprise (früher Bitpanda Technology Solutions) zahlreiche bekannte Banken auf mehreren Kontinenten als Kunden für solche Integrationen. In Österreich erfolgte indessen die noch nicht abgeschlossene Erweiterung auf andere Raiffeisen-Landesbanken, zuletzt diesen August jene in Salzburg.

Mehr als 18 Millionen Kund:innen in elf Märkten

Nun gelang Bitpanda Enterprise wieder ein größerer Coup: Die Raiffeisen Bank International will das Service in ihren Tochterbanken im CEE-Raum anbieten, wo sie in elf Märkten aktiv ist. Die Banken der Gruppe haben gemeinsam mehr als 18 Millionen Kund:innen. Die Umsetzung erfolge schrittweise und werde an die jeweiligen Anforderungen und Rahmenbedingungen der lokalen Märkte angepasst, heißt es in einer Aussendung.

Höllerer: „Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich“

„Die Nachfrage nach Krypto-Assets wächst in unseren Märkten kontinuierlich. Mit einem starken und etablierten Partner schaffen wir die Voraussetzungen, um diesem Bedarf zu entsprechen“, kommentiert der neue RBI-CEO Michael Höllerer. Er war bis vor Kurzem Generaldirektor der Raiffeisenlandesbank Niederösterreich-Wien und 2024 als solcher auch für die damals erste Bitpanda-Integration verantwortlich.

Neu in seiner Rolle als Co-CEO ist auch Bitpanda-Co-Founder Christian Trummer. Er meint, man schaffe eine Infrastruktur, „die über Institutionen, Märkte und Ländergrenzen hinweg“ funktioniere. „Ich bin stolz darauf, dass wir den in Österreich gemeinsam entwickelten Ansatz nun zu einer Partnerschaft ausbauen, die Millionen von Menschen in Zentral- und Osteuropa Zugang zu digitalen Assets ermöglichen kann“, so Trummer.

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