15.01.2016

Über 180.000 Bilder der New Yorker Bibliothek gratis downloaden

Auf der Website der New Yorker Stadtbibliothek kann man ab sofort auf ein breites Angebot von Fotos, Landkarten oder Grafiken zugreifen, die kostenlos zum Download zur Verfügung stehen.
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(c) NYPL: Dieses und andere Bilder kann man kostenlos downloaden.

Über 180.000 Dateien, deren Copyright abgelaufen ist, können ab sofort durchsucht, runtergeladen und wiederverwertet werden. Das verkündete nun die „New York Public Library„, die damit Zugang zu einem wertvollen Stück Geschichte schafft. Außerdem hat man rechtzeitig vor dem Release die Website verbessert und Barrieren beseitigt. Denn damit auch tatsächlich jeder auf die Inhalte zugreifen und diese nutzen kann, wurden Gebühren abgeschafft und auch die Website technisch verbessert. Das Teilen und Weiterverbreiten der Stücke unter Künstlern, Freunden, Schülern oder Interessierten im Internet wurde somit stark vereinfacht. Damit möchte man in einer immer digitaler werdenden Welt ein Statement setzen.

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Gratis downloaden

„Die öffentliche Bibliothek von New York hat sich dazu verpflichtet, ihren Nutzern die Möglichkeit einzuräumen, Informationen und Ressourcen jederzeit und überall abzurufen“, erklärt Bibliotheksvorstand Tony Marx. Leser, die nicht vor Ort sein können, sollen die Inhalte digital zugänglich gemacht werden können. Ziel der digitalen Kollektionen der Bibliothek sei es überdies, Menschen dazu zu inspirieren, die bereit gestellten Medien zu nutzen und wieder zu verwenden, um neue Werke zu schaffen.

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Der Umfang der zum Download verfügbaren Inhalte ist enorm. Landkarten, Fotos, Grafiken, botanische Darstellungen, Mansuskripte oder alte, religöse Texte findet man auf den Websiten der New Yorker Bibliothek.

Ein Auszug:

Quelle und mehr Infos: nypl.org/publicdomain

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Die Aitiologic-Gründer (vlnr.): Andreas Posch, Stephan Beisken und Achim Plum | (c) Aitiologic
Die Aitiologic-Gründer (v.l.n.r.): Andreas Posch, Stephan Beisken und Achim Plum | (c) Aitiologic

Im Oktober 2024 verließ das Wiener Startup Aitiologic den „Stealth Mode“. Damals hatte es 2,5 Millionen Euro an Investments und Förderungen eingesammelt. Jetzt folgt eine Seed-Finanzierung über 6,4 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Dienstag bekannt gab.

Angeführt wird die Runde von den Healthcare-Investoren Heal Capital und Ananda Impact Ventures. Die bisherigen Investoren Push VC und Lana Ventures sind wieder dabei. Dazu kommen laut Startup mehrere Biotech-Gründer, die bereits Börsengänge und Exits hinter sich haben.

Ein Bluttest, der zeigt, was im Gewebe passiert

Aitiologic entwickelt die Plattform „Aitios“. Sie untersucht zellfreie DNA im Blut und wertet die Daten mit KI aus. Das Ziel: Aus einer normalen Blutprobe soll sich ablesen lassen, aus welchem Gewebe die DNA stammt und was dort gerade passiert. Die Technologie geht auf Forschung von Gründer und CEO Andreas Posch bei Siemens Healthineers zurück. Aitiologic hat sie exklusiv lizenziert.

2024 sprach das Startup noch allgemein von Krebs- und Pränataldiagnostik. Nun ist die erste Anwendung klar: die Risikoabschätzung für Präeklampsie im ersten Schwangerschaftsdrittel. Die Bluthochdruck-Erkrankung betrifft laut Aussendung geschätzt drei bis acht Prozent aller Schwangerschaften. Sie ist eine der wichtigsten Ursachen für Todesfälle von Müttern und Föten weltweit. Aitiologic will dafür dieselbe Blutprobe nutzen, die ohnehin für den nicht-invasiven Pränataltest (NIPT) abgenommen wird. Eine zusätzliche Blutabnahme wäre also nicht nötig.

Eine erste Studie mit Kypros Nicolaides und dem Fetal Medicine Research Institute habe gezeigt, dass sich damit das Präeklampsie-Risiko einschätzen lässt, so das Startup. Jetzt läuft eine größere Studie mit der Fetal Medicine Foundation, an der mehr als 1.000 Schwangere teilnehmen. „Wir sind von einer Technologie-Hypothese zu publizierten klinischen Daten gekommen“, sagt Posch. Das frische Kapital soll in diese Studie und in die Produktentwicklung fließen.

Oxford-Nanopore-Mitgründer im Beirat, neue Chief Medical Officer

Mit der Finanzierung holt Aitiologic zwei bekannte Namen an Bord. Gordon Sanghera hat Oxford Nanopore Technologies mitgegründet, ein britisches Unternehmen für DNA-Sequenzierung. Er führte es 21 Jahre lang als CEO, vom Spinoff der Universität Oxford bis zum Börsengang in London. In der Aussendung wird er als „Pionier der Molekulardiagnostik“ bezeichnet. Für Aitiologic ist das relevant, weil die eigene Plattform auf der Sequenzierung von DNA aus dem Blut aufbaut: Sanghera bringt also Erfahrung mit dem Aufbau, der Finanzierung und der Skalierung genau dieser Art von Technologie mit. Er investiert in die Runde und wird Mitglied des Beirats. Die ersten klinischen Daten von Aitiologic seien „sehr ermutigend“, sagt Sanghera.

Neue Chief Medical Officer ist Rebecca Ertl. Sie ist Fachärztin für Gynäkologie und Geburtshilfe und hat ein nach eigenen Angaben führendes Zentrum für Pränataldiagnostik in Österreich gegründet. Bei Aitiologic verantwortet sie die medizinische Strategie, zunächst für das Präeklampsie-Programm. Ertl nennt bereits ein mögliches nächstes Thema: Man prüfe, ob der Bluttest auch bei Schwangerschaftsdiabetes früher Hinweise liefern könne.

Neben dem Risikokapital erhält Aitiologic Förderungen von der Österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft (FFG), der Austria Wirtschaftsservice (aws) und der Wirtschaftsagentur Wien. Dazu kommt Unterstützung über den Europäischen Investitionsfonds (EIF) im Rahmen von InvestEU. Zugelassen ist die Plattform noch nicht, sie befindet sich weiterhin in der Entwicklung.

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