15.01.2016

Über 180.000 Bilder der New Yorker Bibliothek gratis downloaden

Auf der Website der New Yorker Stadtbibliothek kann man ab sofort auf ein breites Angebot von Fotos, Landkarten oder Grafiken zugreifen, die kostenlos zum Download zur Verfügung stehen.
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(c) NYPL: Dieses und andere Bilder kann man kostenlos downloaden.

Über 180.000 Dateien, deren Copyright abgelaufen ist, können ab sofort durchsucht, runtergeladen und wiederverwertet werden. Das verkündete nun die „New York Public Library„, die damit Zugang zu einem wertvollen Stück Geschichte schafft. Außerdem hat man rechtzeitig vor dem Release die Website verbessert und Barrieren beseitigt. Denn damit auch tatsächlich jeder auf die Inhalte zugreifen und diese nutzen kann, wurden Gebühren abgeschafft und auch die Website technisch verbessert. Das Teilen und Weiterverbreiten der Stücke unter Künstlern, Freunden, Schülern oder Interessierten im Internet wurde somit stark vereinfacht. Damit möchte man in einer immer digitaler werdenden Welt ein Statement setzen.

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Gratis downloaden

„Die öffentliche Bibliothek von New York hat sich dazu verpflichtet, ihren Nutzern die Möglichkeit einzuräumen, Informationen und Ressourcen jederzeit und überall abzurufen“, erklärt Bibliotheksvorstand Tony Marx. Leser, die nicht vor Ort sein können, sollen die Inhalte digital zugänglich gemacht werden können. Ziel der digitalen Kollektionen der Bibliothek sei es überdies, Menschen dazu zu inspirieren, die bereit gestellten Medien zu nutzen und wieder zu verwenden, um neue Werke zu schaffen.

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Der Umfang der zum Download verfügbaren Inhalte ist enorm. Landkarten, Fotos, Grafiken, botanische Darstellungen, Mansuskripte oder alte, religöse Texte findet man auf den Websiten der New Yorker Bibliothek.

Ein Auszug:

Quelle und mehr Infos: nypl.org/publicdomain

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Christoph Schmidt (dritter v. l.) wird Präsident des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. (c) BMWET

Österreich erzeugt zunehmend mehr erneuerbaren Strom, als das System in Echtzeit aufnehmen kann, heißt es von Seiten des neu gegründeten Bundesverbandes Energiespeicher Österreich. Das Problem: Überschussstrom werde zu Niedrigstpreisen exportiert, während man in anderen Phasen auf Importstrom angewiesen ist. Energiespeicher, wie jener in Nickelsdorf im Burgenland, sollen eine Lösung sein, indem sie Energieüberschüsse speichern und das Netz bei Bedarf stabilisieren.

Um die Energiespeicher in ihrer Entwicklung voranzutreiben, wurde mit dem Bundesverband Energiespeicher Österreich eine eigenständige Interessenvertretung geschaffen, die als Partner von Politik und Regulierungsbehörden auftreten soll.

Geschäftsführer von Bloch3 S als Präsident

Die Funktion des Präsidenten nimmt Christoph Schmidt ein. Als Geschäftsführer von Bloch3 S, der Speichersparte der Blochberger Gruppe, bringt er mehr als 15 Jahre Erfahrung in Energie- und Infrastrukturunternehmen mit. Schmidt ist unter anderem auch als ehemaliger Geschäftsführer des Vienna Airport Conference & Innovation Center bekannt.

Der Verband repräsentiert mehr als 35 Unternehmen und Organisationen aus den Bereichen Speicherbetrieb, Projektentwicklung, Energiewirtschaft, Technologie, Infrastruktur, Finanzierung und Vermarktung. Darunter fallen: EVN Naturkraft, BE Energy GmbH, Blackvolt Energy, Bloch3, Püspök, Electrify, Enspired, Contour Global, Enrail, Metaplan, Amarenco, Impeto und Hello Energy.

Ziel: Überwindung von Hemmnissen

Von Seiten des Verbands wird kritisiert, dass Energiespeicher in Österreich aktuell wie „Endverbraucher“, wie beispielsweise Haushalte oder Industriebetriebe, behandelt werden und dadurch doppelte Netzentgelte anfallen. Obwohl sie den Strom nicht selbst verbrauchen, sondern ihn für das Stromnetz zwischenspeichern und bei Bedarf wieder abgeben, blockiert diese finanzielle Doppelbelastung laut Verband aktuell geplante Investitionen von bis zu fünf Milliarden Euro.

Um diesen Investitionsstau aufzulösen, fordert der Bundesverband die rechtliche Anerkennung von Speichern als essenzielle Netzinfrastruktur und will nun darauf drängen, dass auf Basis des neuen Erneuerbaren-Ausbau-Beschleunigungsgesetzes (EABG) diese regulatorischen Hürden in der Praxis endgültig abgebaut werden.

„Wir fordern keine Förderungen – wir fordern faire Spielregeln. Wenn Österreich die regulatorischen Hürden beseitigt, werden private Unternehmen die nötigen Milliarden investieren. Das Ergebnis: niedrigere Energiekosten, mehr Versorgungssicherheit und ein stärkerer Wirtschaftsstandort“, so Christoph Schmidt.

Österreich als Energiestandort

Als potenzieller Vorreiter für erneuerbare Energien in Mitteleuropa bringe Österreich beste Voraussetzungen mit. Der Bundesverband setzt sich dafür ein, dieses Potenzial durch einen einheitlichen nationalen Plan nutzbar zu machen. So sollen langfristig eine verlässliche Energieversorgung, wirtschaftliche Stärke und nationale Unabhängigkeit im Energiesektor gesichert werden.

Eine aktuelle Ausarbeitung belege laut Verband das Potenzial: Ein konsequenter Speicherausbau könne Österreich jährlich bis zu 4,1 Milliarden Euro an vermeidbaren Systemkosten einsparen. Haushalte würden von einer Entlastung von rund 200 Euro pro Jahr profitieren.

„Jede Kilowattstunde, die wir intelligent speichern, ist eine Kilowattstunde weniger Abhängigkeit von Gaslieferungen und geopolitischen Risiken. Energiespeicher sind keine Technologiefrage – sie sind eine wirtschaftspolitische Notwendigkeit und eine nationale Chance“, appelliert Schmidt.

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