29.03.2017

2 Apps setzen aufs Fahrrad

Die Initiative "Österreich Radelt zur Arbeit" und das Grazer Startup Bike Citizens haben sich zusammen getan. Im Mai können Privatpersonen und Unternehmen wieder um die Wette radeln.
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(c) BimBimBikes (Facebook): Mit dem Startup kommt man per Rad voran.

Ende März – die Tage werden wieder länger, das Thermometer zeigt erstmals mehr als 20 Grad an und auch auf den Radwegen ist wieder einiges los. Vor allem Wien hat sich in den vergangenen Jahren immer stärker in Richtung Fahrrad-Metropole entwickelt. Seit 2007 soll die Zahl der Radfahrer sogar um 17 Prozent angestiegen sein.

Um diesen Trend weiter voranzutreiben, startet heuer die Motivations-Kampagne „Österreich Radelt Zur Arbeit“ zum siebten Mal. Die App des Grazer Startups Bike Citizens soll in dieser Saison die Erfassung der Touren zusätzlich vereinfachen.

Kilometer werden belohnt

Der Grundgedanke hinter der Kampagne ist simpel: Die Teilnehmer sollen so oft wie möglich mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren und die Kilometer online oder per App aufzeichnen. Auch Dienstwege mit dem Fahrrad und Kombinationen mit den Öffis gelten. Wer am fleißigsten Radelt, auf den Warten interessante Preise. Unternehmen können auch an der Teamwertung teilnehmen.

Redaktionstipps

Bisher waren zwei Apps notwendig, um einerseits die Fahrradnavigation und das Tracking von Bike Citizens zu nutzen und andererseits am Gewinnspiel „Radelt Zur Arbeit“ teilzunehmen. Seit dieser Saison vereint die Bike Citizens App unter dem Menüpunkt „Kampagnen“ alle gewünschten Funktionen. Das bedeutet, dass die Erfassung von gefahrenen Kilometern, die Fahrradnavigation und die Anzeige individuell aufbereiteter Statistiken über eine App möglich werden.

Navigieren und Kilometer sammeln

Im letzten Jahr nahmen rund 21.000 Personen an der Initiative teil. Gemeinsam legten sie 4 Millionen Arbeits-Radkilometer zurück. Das soll einer Ersparnis von 500 Tonnen CO2 entsprechen. Den Vorjahressieg konnte (auch wegen der großen Mitarbeiterzahl) die Bank Austria für sich verbuchen.

Bike Citizens selbst wurde 2011 in Graz gegründet und hat mittlerweile mehr als 30 Mitarbeiter in Graz und Berlin. Das Ziel der ehemaligen Fahrradboten Daniel Kofler und Andreas Stückl: Das Radfahren in Städten attraktiver zu machen und zu einer Erhöhung der Lebensqualität beizutragen.

Weitere Infos findet ihr hier.

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Exit51
© Exit51 - Michael Jiresch, Gründer Exit51.

Mit der Entwicklung der österreichischen Startup-Szene wächst auch die Zahl profitabler Unternehmen, die sich mit einem möglichen Verkauf auseinandersetzen. Klassische M&A-Berater konzentrieren sich häufig auf größere Transaktionen, wodurch kleinere Unternehmen bei der Suche nach geeigneter Beratung vor Herausforderungen stehen, meint Exit51-Gründer Michael Jiresch. Deshalb richtet er sein Angebot gezielt auf dieses Marktsegment aus.

Exit51: Exit-Strategie und diskrete Käufersuche

Das Unternehmen aus Wien begleitet Unternehmer:innen beim Verkauf profitabler Unternehmen, die für klassische M&A-Berater häufig zu klein sind – von der Exit-Strategie über die diskrete Käufersuche bis zu Verhandlung und Closing. Typischerweise liegen die begleiteten Unternehmen bei einem EBIT von etwa 250.000 bis 1 Mio. Euro und einem Jahresumsatz bis rund 10 Mio. Euro, heißt es per Aussendung. Im Fokus stehen unter anderem SaaS, E-Commerce, Ed-Tech, digitale Gesundheitsangebote sowie Agenturen und technologiegetriebene Geschäftsmodelle.

„Für einen Unternehmer kann der Verkauf eines Unternehmens mit 250.000 oder 500.000 Euro EBIT eine der wichtigsten wirtschaftlichen Entscheidungen seines Lebens sein. Für viele klassische M&A-Berater ist eine solche Transaktion dagegen zu klein. Genau diese Lücke wollen wir schließen“, sagt Jiresch.

Sell-Side-Beratung

Der Gründer verfügt über 15 Jahre Buy-Side-M&A-Erfahrung auf Konzernebene. Diese umfasst die Suche nach geeigneten Unternehmen, Due Diligence, Verhandlungen sowie die anschließende operative Führung übernommener Unternehmen. Seit 2024 begleitet er gemeinsam mit seinen Partnern auch Unternehmer:innen bei Unternehmensverkäufen. Mit Exit51 liegt der Fokus nun auf der Sell-Side-Beratung und der Begleitung von Unternehmer:innen beim Unternehmensverkauf.

Ein schlankes Setup und der Einsatz von KI für Recherche, Marktanalyse, Käufer-Matching und Due Diligence sollen eine effiziente und professionelle Begleitung auch bei kleineren Transaktionen ermöglichen. Exit51 setzt dabei auf die Kombination aus Technologie und persönlicher Erfahrung: KI übernimmt dort, wo sie Prozesse schneller und effizienter machen könne – etwa bei Recherche, Marktanalyse oder Käufer-Screening. In den entscheidenden Phasen des Verkaufsprozesses bleibe der persönliche Kontakt zentral, heißt es.

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