26.09.2025
PERSONALIE

Bierwirth nun Casinos-Vorstand: „Kann mich nicht auf das Glück verlassen, denn das verkaufen wir ja“

Der Serial-CEO Andreas Bierwirth hat einen neuen Job: Nach bemerkenswerten Laufbahn-Schritten - unter anderem im Flug- und Telco-Wesen - wird der mehrfache Aufsichtsratsvorsitzende nun in den Vorstand der Casinos Austria AG bestellt. Das schreibt er dazu.
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Bierwirth, Erste Bank, Magenta, Fliegen, Pilot
Andreas Bierwirth | Foto: Magenta

„Ich freue mich sehr, heute über meine Berufung in den Vorstand der Casinos Austria AG zum 1.10.25 zu informieren“, schreibt Andreas Bierwirth auf seinem LinkedIn-Profil.

Bierwirth im CASAG-Aufsichtsrat ab Oktober

Der Aufsichtsrat des teilstaatlichen Glücksspielkonzerns bestellt den Manager ab dem 1. Oktober ins Führungsgremium. Mehreren Medienberichten zufolge sollen Gerüchte zur Personalie schon seit etlichen Monaten bestanden haben. Der frühere AUA-Manager und Magenta-Chef sowie Kurzzeit-Manager der Erste Group tritt nun für drei Jahre in den Vorstand der Casino Austria AG. Sein Vertrag kann zweimal um je ein Jahr verlängert werden.

Der Vorstand wird künftig also aus drei Mitgliedern bestehen. Geführt wird dieser seit März 2022 vom Niederländer Erwin van Lambaart. An seiner Seite ist der frühere Erste-Banker Martin Škopek. Als künftiger Chief Transformation Officer soll Bierwirth für die weitere digitale Transformation und Innovationen der CASAG sorgen.

Strategie und Auslandsgeschäft

Bierwirth selbst schreibt auf LinkedIn, dass er sich mit Eintritt in den Vorstand „um die strategische Weiterentwicklung des Unternehmens“ kümmern wird, „wobei natürlich die Digitalisierung zu den bedeutendsten Aufgaben gehört.“ Außerdem spricht er von „der direkten Verantwortung für das Auslandsgeschäft“ als Teil seines zukünftigen Aufgabenportfolios.

Im LinkedIn-Posting spricht Bierwirth in hohen Tönen von den „bereits skalierten Online-Gaming Plattformen“ win2day.at und tipp3.at. Der künftige CTO preist „zahlreiche gesellschaftliche Projekte, Verbände, Initiativen und Kulturinstitutionen“ an, die von der CASAG als Gruppe „signifikant unterstützt“ werden. Zudem beruft sich Bierwirth auf deren „Vorreiterrolle im wichtigen Spielerschutz“. Außerdem freue sich der Manager auf das „Wirken in einem tollen Team.“ Immerhin könne er sich „nicht auf das Glück verlassen. Denn das verkaufen wir ja.“

Vielseitige Laufbahn – mit Tendenz zu Telco und Fluggeschäft

Bierwirth bekleidete in seiner Laufbahn einige Management- und Vorstandspositionen. Unter anderem war er Geschäftsführer der Germanwings (2002 bis 2006), Vice President Marketing der Lufthansa (2006 bis 2008), COO und CFO der Austrian Airlines (insgesamt 2008 bis 2012), CEO der Magenta Telekom (2012 bis 2022) – währenddessen im Chair bei easyJet (2016 bis 2023) sowie im Aufsichtsrat sowie Mitgesellschafter von AVCONJET. Dort war er auch seit September 2023 CEO – brutkasten berichtete. Diese Rolle legte er im Dezember 2024 allerdings nieder – brutkasten berichtete auch hier. Kurzzeitig war er Manager bei der Erste Group (2022 bis 2023). Seit 2016 ist er zudem Aufsichtsratsvorsitzender der DO & CO AG.

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Elisabeth van Holthe tot Echten ist seit letztem Jahr als Program & Events Managerin bei AustrianStartups tätig. Hier leitet sie das Entrepreneurial Leadership Program (ELP), ein einjähriges Programm für angehende Gründer:innen, sowie den Startup World Cup Austria. Davor war sie bei Female Founders, wo sie Programme für Gründerinnen und Führungskräfte konzipiert und umgesetzt hat. Mit erstem Juli wird sie nun Adrian Zettl als COO von AustrianStartups folgen.

Neue Initiativen

Ein strategischer Schwerpunkt liegt dabei auf der Erweiterung des Angebots für Later-Stage-Unternehmen. Dass dieser Kurs bereits erfolgreich eingeleitet wurde, zeigen die im März 2026 gestarteten Founder Memberships sowie das exklusive Mai-Event { founders only }, das sich speziell an Gründer:innen mit mehr als 500.000 Euro Umsatz oder Investment richtete. Ziel der neuen COO ist es, diesen vertraulichen Peer-Austausch weiter zu fördern und Startups von der ersten Idee bis zum Scaleup auf ihrer gesamten Reise zu begleiten.

„Ich freue mich sehr auf die neue Rolle. Wir haben mit den neuen Formaten bereits gezeigt, was möglich ist, wenn wir Gründerinnen und Gründer gezielt zusammenbringen. Jetzt geht es darum, diesen Ansatz weiter auszubauen und unseren Community Impact zu skalieren, damit wir mehr Founder entlang ihrer gesamten Journey erreichen und konkret unterstützen“, so Elisabeth van Holthe tot Echten.

Elisabeth van Holthe tot Echten wird an der Seite von Hannah Wundsam in das C-Level von AustrianStartups einsteigen. (c) AustrianStartups

Abschied nach zwölf Jahren

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