31.03.2022

Bierfrüchtchen: Gründer wenden sich nach Hotel-Schließung dem Bier zu

Bier hat neben dem Füllen von Gläsern und Mägen auch andere Einsatzmöglichkeiten, wie Bierfrüchtchen zeigt.
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(c) Hotel Restaurant Clemens-August/FB - Die beiden Bierfrüchtchen-Gründer

Was macht man, wenn eine Pandemie durch das Land fegt und das eigene Hotel leert? Man wendet sich dem Bier zu. Genau das haben die Gebrüder Clemens August von Freeden und Michael Stattmann getan. Die beiden haben in vierter Generation gemeinsam ihr Hotel und Restaurant im Münsterland geführt. Mussten aber nach dem Lockdown 2020 schließen. Sie erfanden sich neu, blickten auf das übervolle Lager und experimentierten mit dem Hopfen-Getränk. Schlussendlich wurden sie Bier-Sommeliers und entwickelten den Brotaufstrich Bierfrüchtchen.

Bierland

„Das Interesse für Bier hat in den vergangenen Jahren stark zugenommen. Deutschland ist das Bier-Land schlechthin. Bier besser zu erklären und den Menschen noch näherzubringen, muss unser Ziel sein“, so die Founder.

Von Freeden und Stattmann wissen, dass je nachdem, welcher Hopfen und welche Hefe für den Herstellungsprozess ausgewählt wird, sich der Geschmack des Biers verändert. Von herb, fruchtig, über würzig oder blumig.

Bierfrüchtchen mit Pektin und Zucker

Die Gründer haben konkret in der hoteleigenen Großküche tiefgefrorene Früchte mit Pektin, Zucker und dem jeweiligen Bier eingekocht und in Gläser abgefüllt. So entstanden bislang zehn verschiedene Bierfrüchtchen, u.a. Bayerisch Hell & Himbeere, Pils & Maracuja, Schwarzbier & Pflaume, Weizenbier & Banane oder Altbier & Erdbeere.


Wer mehr über Bierfrüchtchen erfahren möchte, hat Montagabend in der „Höhle der Löwen“ die Chance dazu. Weitere Teilnehmer: Laik, Fairhair, 2Bag und SendMepack.

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Martin Simmerstatter, Business Leader bei FlexPowerHub. (c) cognify GmbH

FlexPowerHub ist als Plattform Teil des Salzburger Data-Science-Startups cognify und wurde in Zusammenarbeit mit der Salzburg AG im Jahr 2021 entwickelt, wie brutkasten berichtete. In einer Aussendung von Volue wurde nun die Übernahme bekanntgegeben. Zahlen zum Kaufpreis oder der Bewertung von FlexPowerHub wurden nicht genannt. Mit der Übernahme verfolgt Volue seine strategische Position als zentraler Partner für den automatisierten Energiehandel in ganz Europa.

Die Übernahme eines österreichischen Unternehmens ist für Volue nichts Neues, Ende 2024 wurde bereits das Wiener Startup PowerBot übernommen.

Autopilot für Stromhandel

FlexPowerHub funktioniert im Grunde wie ein Autopilot für den europäischen Stromhandel. Das System analysiert Marktdaten, prognostiziert den Bedarf im Stromnetz und ermöglicht den Energiemarktteilnehmern, datengestützte Entscheidungen in hochvolatilen Umgebungen zu treffen. Das System soll damit eine verbesserte Vorhersagbarkeit und Planungsfähigkeit für Batterie-Energiespeichersysteme (BESS) und andere Speicheranlagen bieten. Aktuell arbeitet FlexPowerHub an der Erweiterung des Prognoseportfolios um drei zusätzliche Märkte: Frankreich, Belgien und die Niederlande.

„Wir haben FlexPowerHub gegründet, weil wir gesehen haben, wie viel Wertschöpfung auf den DACH-Systemdienstleistungsmärkten ungenutzt blieb. Der Zusammenschluss mit Volue bedeutet, dass wir unsere Technologie und Expertise einer viel breiteren Kundengruppe zugänglich machen können – mit der Größe und Reichweite, um für Erzeuger und Händler in der gesamten Region und darüber hinaus einen echten Unterschied zu machen“, so Martin Simmerstatter, Business Leader bei FlexPowerHub.

„Die Energiewende schreibt die Regeln für das Funktionieren der Strommärkte neu“

Für das norwegische Technologieunternehmen Volue, das Energieversorger weltweit mit einer Software für genaue Marktprognosen, Anlagensteuerung und den Stromhandel ausstattet, ist die Übernahme ein strategischer Schritt. Da das europäische Stromnetz durch den Ausbau erneuerbarer Energien immer volatiler wird, soll der schnelle, automatisierte Handel mit Regelleistung zum entscheidenden Wettbewerbsvorteil werden.

Das betont auch Volue-CEO Stephan Sieber zu dem Exit: „Die Energiewende schreibt die Regeln für das Funktionieren der Strommärkte neu, und auf den Systemdienstleistungsmärkten geschieht dies am schnellsten. Wir sind davon überzeugt, dass jene Erzeuger und Händler in dieser neuen Ära erfolgreich sein werden, die weiter in die Zukunft blicken und schneller als je zuvor agieren können – und zwar über alle Märkte hinweg, nicht nur auf einem. FlexPowerHub bietet uns heute eine bewährte Bietintelligenz für Systemdienstleistungen und einen klaren Weg, um Kunden in ganz Europa denselben marktübergreifenden Vorteil zu verschaffen.“

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