21.09.2022

Beyond Meat: COO beißt Mann ein Stück Nase ab

Der COO des amerikanischen Fleischersatzherstellers Beyond Meat soll einem Passanten in einem Parkhaus ein Stück Nase abgebissen haben.
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Beyond Meat
Der amerikanische Fleischersatzhersteller Beyond Meat ist für seine veganen Burger Patties aus Erbsenprotein bekannt. (c) Beyond Meat

Doug Ramsey, Chief Operating Officer des Fleischersatzherstellers Beyond Meat, soll einem Mann ein Stück Nase abgebissen haben. Das berichtet das amerikanische Technikportal The Verge mit Berufung auf einen Lokalnachrichtensender. Ramsey soll in einem Parkhaus eine Auseinandersetzung mit einem passierenden Lenker eines Subarus gehabt haben: Der Fahrer habe sich vor den Ford Bronco des COOs gedrängt und einen seiner Vorderreifen berührt. Daraufhin habe Ramsey wütend sein Auto verlassen und den Subaru Fahrer angegriffen.

Wutanfall und Nasenbiss

Der amerikanische Lokalsender KNWA berichtet, dass Ramsey seinen Kontrahenten an sich gezogen und nach kurzen Schlägen in die Nase gebissen habe. Dabei soll ihm der COO ein Stück Fleisch der Nasenspitze abgetrennt haben. Der Vorfall ereignete sich nach einem Footballspiel in Fayetteville im Bundesstaat Arkansas. euronews berichtet mit Berufung auf den Lokalnachrichtensender KNWA, dass Ramsey infolge dessen verhaftet worden sei. Außerdem sei er aufgrund von terroristischer Bedrohung und Körperverletzung dritten Grades angezeigt worden.

Doug Ramsey, COO von Beyond Meat (c) Washington County, Arkansas

COO habe „Marktforschung“ betrieben

Schmerzhafte Reaktionen finden sich sowohl in sozialen Medien als auch auf der amerikanischen Tech-Plattfom The Verge: Ramsey wolle unter Umständen Inputs für eine „Menschenfleischersatz-Produktlinie“ sammeln. Der 53-jährige COO ist Medienberichten zufolge erst seit Dezember 2021 Teil von Beyond Meat. Dieser habe aktuell mit großen Aktienverlusten zu kämpfen. Die „kanibalistische“ Aktion des COO könne demnach wohl eine Stressreaktion gewesen sein.

Beyond Meat: Burger Patties ohne Fleisch

Beyond Meat ist ein amerikanischer Fleischersatzhersteller mit Sitz in Kalifornien, dessen Produkte hauptsächlich aus Wasser, Erbsenprotein und verschiedenen pflanzlichen Ölen bestehen. Geschmacklich soll die Produktpalette an Fleisch erinnern. Kritiker:innen zufolge handle es sich dabei um sehr hoch verarbeitet Produkte. Der deutsche Ökotest bewertete das Beyond Meat Burger Patty im Vergleich mit anderen veganen Burger Patties mit „ausreichend“.

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BeFounder, Indien, India Edition
© BeFounder - Alireza Sohrabian

Die Kyiv-Vienna Innovation Bridge entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Ministerium für digitale Transformation der Ukraine, dem Ukrainian Startup Fund (USF) und der Initiative BeFounder, die unter Alireza Sohrabian und Kambis Kohansal Vajargah bereits Anfang 2025 eine „Ukraine-Edition“ ihres Accelerators in Gang gebracht hat – siehe hier.

BeFounder-Initiative: Fokus u. a. auf Energie und Infrastruktur

Nun richtet sich die Initiative an Unternehmen, die 2026 in Wien gegründet wurden oder sich derzeit in Gründung befinden und bei denen mindestens eine Person im Gründungsteam aus der Ukraine stammt.

Mit diesem Paket möchte man ukrainische Unternehmen dabei unterstützen, ihre Geschäftstätigkeit nach Wien auszuweiten: Es soll den Start vor Ort erleichtern und Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit österreichischen Unternehmen und der Industrie ermöglichen. Im Fokus der Entwicklung solcher Partnerschaften stehen unter anderem Energie, Infrastruktur, Bauwirtschaft, FinTech und Technologien mit Bezug zum Wiederaufbau der Ukraine.

Aufgenommene Unternehmen können abhängig von ihrem individuellen Bedarf und ihrer jeweiligen Entwicklungsphase verschiedene Unterstützungsangebote in Anspruch nehmen. Dazu zählen die Identifizierung geeigneter Fördermittel und Unterstützungsangebote sowie die Vermittlung von Kontakten zu potenziellen Investorinnen und Investoren, die zur Entwicklungsphase und zum Tätigkeitsbereich des jeweiligen Unternehmens passen.

Über 400 Gründer:innen dabei

Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur gezielten Vernetzung mit Unternehmer:innen, Fachleuten und weiteren relevanten Akteuren des österreichischen Ökosystems. Zudem können die Unternehmen auf Leistungspakete und Guthaben für Marketing und Geschäftsentwicklung zugreifen, die von den jeweiligen Programmpartnern bereitgestellt werden.

Nach Angaben der Initiative haben die damit verbundenen Programme und Aktivitäten bislang 410 ukrainische Gründerinnen, Gründer und Talente unterstützt. Zugleich sei ein Netzwerk aus 85 internationalen Mentorinnen, Mentoren und Fachleuten aus der Wirtschaft entstanden. Zu den bisherigen Aktivitäten zählen Accelerator-Programme, Mentoring, Fachworkshops, die gezielte Vermittlung von Unternehmenskontakten sowie Veranstaltungen im Rahmen von ViennaUP.

Wiederaufbau der Ukraine

Vor allem mit Blick auf den Wiederaufbau der Ukraine bringt die Kyiv-Vienna Innovation Bridge Unternehmen mit sich ergänzenden Kompetenzen zusammen, um mögliche Kooperationen in den Bereichen Energie, Infrastruktur, Industrie und Technologie zu prüfen. Der fachliche Austausch und gemeinsame Erfahrungen sollen dabei die Grundlage für weiterführende Partnerschaften schaffen. Die Initiative möchte diesen Austausch bereits heute ermöglichen, sodass sich „Geschäftsbeziehungen bei entsprechender Eignung und geeigneten Rahmenbedingungen perspektivisch auch auf Wiederaufbauprojekte in der Ukraine ausweiten können“, liest es sich in der Aussendung.

Mit diesem Vorhaben greift der BeFounder-Founder ein zunehmend wichtiges Thema auf: So hat sich etwa die Bundesregierung bereits im Regierungsprogramm 2025-2029 zur anhaltenden Unterstützung der Ukraine mit Fokus auf die humanitäre Hilfe und den Wiederaufbau bekannt und die Plattform ukraine-wiederaufbau erstellt. Die WKO greift das Thema mittels einer „REBUILD UKRAINE 2026„-Konferenz auf, die Mitte November in Warschau, Polen, stattfinden wird.

„Der Wiederaufbau der Ukraine ist bereits heute ein wichtiges und strategisches Thema. Mit der Kyiv-Vienna Innovation Bridge konzentrieren wir uns darauf, die Innovationsökosysteme und Industrien der Ukraine und Österreichs stärker miteinander zu verbinden“, sagt Sohrabian. „Unsere Rolle ist dabei ergänzend, nicht die Umsetzung des Wiederaufbaus selbst. Wir bringen relevante Unternehmen und Akteure zusammen, damit innovative und wirtschaftliche Kooperationen früher entstehen und österreichische Unternehmen sowohl Möglichkeiten zur Zusammenarbeit mit ukrainischen Innovationen als auch Chancen für ein Engagement in der Ukraine besser erkennen können.“

Symbiose

Zudem sollen sich Ansiedlung ukrainischer Unternehmen in Wien und der Ausbau des österreichischen Partnernetzwerks ergänzen: Ukrainische Unternehmen erhalten Zugang zum österreichischen Markt, zu Fachwissen und zu lokalen Kontakten. Österreichische Unternehmen können im Gegenzug ukrainische Technologien und Kompetenzen kennenlernen und mit entsprechenden Unternehmen und Teams zusammenarbeiten, so der Plan.

„Wir arbeiten daran, ukrainische Innovationen gezielt mit dem Standort Wien zu vernetzen und passende Unternehmen, Partner und Möglichkeiten in Wien zusammenzubringen“, erklärt Sohrabian „Unsere Aktivitäten in diesem Bereich wurden von der Austrian Business Agency und der Vienna Business Agency unterstützt.“

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