17.04.2019

Bewerbungen für „Talent Elevator“ noch bis 26. April möglich

Die größte österreichische studentische Unternehmensberatung "icons – consulting by students" hat letztes Jahr mit dem "Talent Elevator" ein eigenes Karriere-Event-Format ins Leben gerufen, das Studierende mit Unternehmen matchen soll. Am 17. Mai wird der "Talent Elevator" zum mittlerweile zweiten Mal in Wien stattfinden.
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Talent Elevator
(c) Martin Pacher / der brutkasten: (v.l.n.r.) Die Organisatoren des "Talent Elevator" Lukas Prenner und Jürgen Dieber
kooperation

Die größte studentische Unternehmensberatung Österreichs  „icons – consulting by students“ hat 2018 mit „Talent Elevator“ ein eigenes Karriere-Event-Format auf die Beine gestellt. Wie die beiden Organisatoren Jürgen Dieber und Lukas Prenner gegenüber dem brutkasten erläutern, verfolgt das eintägige Event das Ziel, Studierenden den Einstieg in den Berufsalltag zu erleichtern. Konkret erfolgt dies durch sechsstündige Working Session, in denen die Teilnehmer die Möglichkeit bekommen, das jeweilige Unternehmen und ihre Arbeitsweise näher kennenzulernen. Zum Rahmenprogramm gehören auch Keynotes von Experten und ein Networking Dinner inklusive After Event.

Live-Talk mit Jürgen Dieber Lukas Prenner von Talent Elevator by icons über ihr Karriere-Event-Format!

Gepostet von DerBrutkasten am Mittwoch, 17. April 2019

+++ zur brutkasten Jobplattform +++ 

„Talent Elevator“ findet am 17. Mai statt

Der diesjährige „Talent Elevator“ wird am 17. Mai 2019 im Wiener Ringstraßen-Hotel Le Méridien stattfinden. Laut Dieber und Prenner werden dieses Jahr insgesamt fünf Unternehmen vertreten sein. Zu ihnen zählen die Boston Consulting Group, Capgemini, die Diamir Holding, Hutchison Drei und Meltwater. In den Working Session werden die Studierenden gemeinsam mit den Vertretern der Unternehmen an einer konkreten Aufgabenstellung arbeiten. Dadurch soll ein Rahmen geschaffen werden, in dem sich die Studierenden und die teilnehmenden Unternehmen gegeneinander kennenlernen können.

Talent Elevator
(c) icons: Der erste „Talent Elevator“ fand im Jahr 2018 statt

+++ Die Strategie von Magna Steyr im “War for Talents” +++

Bewerbung noch bis 26. April möglich

Für das Karriere-Event können sich Studierende aller Studienrichtungen bewerben, wobei laut Prenner und Dieber ein spezieller Fokus auf einen technischen bzw. wirtschaftlichen Background gelegt wird. „Da uns aufgefallen ist, dass es für Studierende mit technischem Hintergrund zwar eine riesige Nachfrage, aber wenig Angebot an Karriere Events gibt, haben wir uns dazu entschlossen dem entgegenzuwirken“, so die Organisatoren. Der Event ist für rund 60 Teilnehmer konzipiert. Interessierte können ihre Bewerbung über die Website von „Talent Elevator“ noch bis 26. April einreichen.

Hard Facts

Wo: Le Méridien Vienna, Robert-Stolz-Platz 1

Wann: 17. Mai 2019 von 09:00 bis 22:00

Bewerbungphase: Bis 26.04.2019

Mehr Infos: www.talentelevator.at

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V.l.: Philipp von Lattorff, Johanna Pirker, Georg Kopetz und Dietrich Haubenberger bilden die Arbeitsgruppe
V.l.: Philipp von Lattorff, Johanna Pirker, Georg Kopetz und Dietrich Haubenberger bilden die Arbeitsgruppe "Science to Business" von Forwit | (c) Johannes Zinner

Die Verhandlungen zur gemeinsamen europäischen Gesellschaftsform EU Inc. bewegen sich langsam auf die Zielgerade zu. Mitsprache haben dabei nicht nur die EU-Kommission, die bereits im März ihren Entwurf vorlegte, und das EU-Parlament, das letztlich über das Regelwerk abstimmen wird, sondern auch der Rat der EU, also die Regierungen der Mitgliedstaaten. In der zweiten Reihe machen zudem einige mächtige Interessensvertretungen, etwa mehrere nationalstaatliche Notariatsverbände, ihren Einfluss geltend.

Eines zeichnet sich dabei bereits klar ab: Die Verhandlungen laufen auf einen Kompromiss hinaus, wie brutkasten bereits analysierte. Bereits der Kommissionsentwurf war eine im Vergleich zu den ursprünglichen Forderungen der im Startup-Umfeld formierten Initiative „EU-INC“ abgespeckte Version. Dass es in den Verhandlungen zu Abänderungen im Sinne der Initiative kommt, ist höchst unwahrscheinlich. Vielmehr stehen Streichungen zentraler Punkte im Raum, die für die Initiative zum Kern des Vorhabens zählen.

„Once in a generation-Chance für Österreich und Europa“

Diese adressiert nun auch die Arbeitsgruppe „Science to Business“ des österreichischen Rats für Forschung, Wissenschaft, Innovation und Technologieentwicklung (Forwit) in einem offenen Brief an mehrere österreichische Regierungsmitglieder. Der Arbeitsgruppe gehören TTTech-Gründer Georg Kopetz, Informatik-Professorin Johanna Pirker, Neurologe Dietrich Haubenberger und Philipp von Lattorff, Aufsichtsratsvorsitzender des Boehringer Ingelheim Regional Center Vienna, an.

Die EU Inc. sei eine „once in a generation-Chance für Österreich und Europa“, heißt es im offenen Brief. Während die Bundesregierung mit der strategischen öffentlichen Beschaffung und der Errichtung eines Dachfonds bereits zwei „kritische Schwachstellen“ im Wissenstransfer in Österreich angehe, könne dies gemeinsam mit der EU mit der EU Inc. auch beim Thema Skalierung „schlagkräftig“ gelingen.

Regierung soll sich für zentrales Handelsregister und Mitarbeiter:innenbeteiligung einsetzen

Zwei aus Sicht von Forwit dafür maßgebliche Elemente der EU Inc., nämlich ein zentrales europäisches Handelsregister und eine standardisierte Mitarbeiter:innenbeteiligung, würden aber aktuell drohen, im Zuge der Verhandlungen gestrichen zu werden. Ersteres brauche man, damit es sich bei der EU Inc. tatsächlich um einen europäischen Standard handle, zweiteres, damit europäische Wachstumsunternehmen im Wettbewerb um Talente bestehen könnten. Zudem betont die Forwit-Arbeitsgruppe auch die Möglichkeiten, die die neue Gesellschaftsform KMU im Allgemeinen bieten könne.

Entsprechend fordert sie die Regierungsmitglieder im offenen Brief konkret dazu auf, sich in den Verhandlungen für das zentrale Handelsregister und die Mitarbeiter:innenbeteiligung einzusetzen, ebenso wie für die freie Wahl des Registrierungssitzes, den Zugang für alle Unternehmen und die Geltung des lokalen Arbeits- und Steuerrechts. Und zudem „die EU Inc. als Bestandteil der Umsetzung der Industriestrategie 2035 zu erachten und in der Folge entsprechend mitzugestalten.“ Man stehe den Adressat:innen und der gesamten Bundesregierung „für eine Vertiefung und Begleitung der österreichischen Position selbstverständlich zur Verfügung.“

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