20.11.2020

Die Menschen sind im zweiten Lockdown weniger mobil – aber anders als im Frühjahr

Die Menschen bewegen sich wieder weniger - allerdings anders als im ersten Lockdown, wie aktuelle Daten zeigen.
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Coronavirus-Kurve in Österreich - keine negative Auswirkung von Auflockerungen und Osterwochenende
(c) Adobe Stock - volurol

Wie schon im ersten Corona-Lockdown im Frühjahr, so werden auch im zweiten Lockdown Daten gesammelt, die das Bewegungsverhalten der Menschen zeigen. Die Daten werden vom Telekommunikationsunternehmen A1 und von Invenium, einem Spin-off der TU Graz, gesammelt und den Behörden – darunter dem Gesundheitsministerium – zur Verfügung gestellt. Deutlich wird dabei in Informationen, welche die APA am Freitag veröffentlichte: Die Menschen bewegen sich wieder weniger – allerdings anders als im ersten Lockdown.

Mobile Menschen in Österreich

Als Messwert gilt dabei der Anteil jener Menschen, die einen Bewegungsradius von mehr als einem Kilometer pro Tag haben – diese Gruppe gilt als „mobile Menschen“. Die Fakten dazu:

  • Im langjährigen Schnitt gelten 73 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher als „mobile Menschen“
  • Zu Beginn des ersten Lockdowns sank dieser Wert auf 45 Prozent und weniger
  • Im Sommer gab es eine schrittweise „Re-Mobilisierung“, wodurch wieder knapp der Normalwert erreicht wurde
  • Der Beginn des Lockdowns brachte einen Rückgang auf 63 Prozent bei der besagten Gruppe. Dies hing jedoch auch mit Einschränkungen im Rahmen des Terroranschlags in der Wiener Innenstadt zusammen. Danach wuchs der Anteil dieser Gruppe wieder auf etwa zwei Drittel
  • Am Dienstag, dem ersten Tag des harten Lockdowns, lag der Wert bei etwa 57 Prozent

Weniger Menschen auf der Mariahilferstraße

Zudem heißt es, dass sich auf der Wiener Mariahilferstraße am Dienstag im Schnitt über 80 Prozent weniger Menschen aufhielten als an einem normalen Dienstag im November 2019. Im März waren dort jedoch noch weniger Menschen unterwegs. Die Reduktion ist also auch im zweiten Lockdown sichtbar, wenn auch nicht so stark wie im ersten.

Auch im öffentlichen Verkehr wurde Anfang der Woche ein starker Rückgang verzeichnet. Hier gab es ein Minus von 60 bis 70 Prozent gegenüber dem Vorkrisenniveau. Im Frühjahr war das Minus bei 90 Prozent gelegen.

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v.l.: Ronald Pranz (COO & CFO), Nikolaus Weber (CEO) und Alexander Ortner (CTO) © 36Agency

Jede Firma sucht nach ihr: Effizienz. Keyvero hilft dabei, diese in Unternehmen zu verbessern. Mit seiner AI Office Solution dokumentiert das Unternehmen, was im Unternehmen passiert und wo Zeit und Qualität verloren gehen. Im vergangenen September beteiligte sich Ronald Pranz mit einem Investment an dem Wiener Startup. Über die Höhe wollte der Investmentbanker aus strategischen Gründen nichts sagen. Nächste Woche stünden Kooperationsverhandlungen mit einem asiatischen Unternehmen an. Nun verlautbarte Keyvero, dass Pranz als COO und CFO bei dem Unternehmen einsteigt.

„Definitiv gut, auch operativ mitzuwirken“

„Bei unserem ersten Auftritt bei Austrian Advantage ist das Produkt sehr gut angekommen und es hat gleich Fahrt aufgenommen. Deshalb habe ich mir gedacht, dass es definitiv sinnvoll ist, auch operativ mitzuwirken“, sagt Pranz gegenüber brutkasten, der auch Inhaber der runprosale GmbH ist, die sich auf Vertriebs- und Finanzstrategien spezialisiert hat. Bei Keyvero lege er seinen Fokus auf die Ausweitung der Marktposition im DACH-Raum und darauf, die nächsten internationalen Wachstumsschritte einzuleiten.

„Eine wesentliche Basis für den gemeinsamen Erfolg bieten die langjährigen Erfahrungswerte seines
Unternehmens, auf die wir in unserer Zusammenarbeit setzen“, sagt Nikolaus Weber, Co-Founder von Keyvero.

Gegründet, um Unternehmen zu entlasten

Keyvero wurde 2026 von Weber und Alexander Ortner gegründet. „Jedes Unternehmen hat Abteilungen, in denen KI heute schon spürbar entlasten könnte. Den meisten Betrieben fehlt jedoch das notwendige Know-how oder die Motivation, um KI in ihre Prozesse zu integrieren. Um diesen Firmen zu helfen, haben wir Keyvero gegründet“, sagt Weber.

Aus den unterschiedlichen Abteilungen in Unternehmen würden unterschiedliche Bedürfnisse und Ansprüche an KI-Assistenzlösungen resultieren. Die Module von Keyvero arbeiten vernetzt innerhalb des Unternehmens und lernen aus den Informationen der Mitarbeitenden, um diese gezielt zu entlasten. Dabei helfe Keyvero jungen Unternehmen, schneller zu wachsen und etablierten, ihre Marktposition zu stärken.

„Der KI-analytische Ansatz soll unseren Kunden zeigen, wo ein KI-Modul in der Firma überhaupt
Sinn ergibt, um Qualität und Quantität zu optimieren“, heißt es von Keyvero. Pranz ergänzt: „Für die Unternehmen ist es wichtig, sich mit unseren KI-Assistenz-Modulen zu befassen und sie Schritt für Schritt in ihren täglichen Arbeitsablauf einzubauen.“

Keyvero biete auch das Modul Telefonassistenz an, das Wissen über Kundenverhalten strukturiert liefere. Für viele Unternehmen sei das der Einstieg in die Zusammenarbeit mit dem Wiener Startup.

Implizites Wissen nutzbar machen

Ende des Jahres soll der nächste Entwicklungsschritt folgen: Keyvero möchte einen KI-Assistenten auf den Markt bringen, der undokumentierte Arbeitsabläufe und implizites Wissen der Mitarbeitenden nutzbar macht. Dabei würden unterschiedliche unstrukturierte Datenquellen, beispielsweise E-Mails, Gesprächsnotizen oder Dokumente, analysiert werden. Das soll unentdeckte Potentiale sichtbar machen. Ein weiteres Keyvero-KI-Modul könne daraufhin selbstständig Lösungen umsetzen.

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AI Summaries

Die Menschen sind im zweiten Lockdown weniger mobil – aber anders als im Frühjahr

  • Im langjährigen Schnitt gelten 73 Prozent der Österreicherinnen und Österreicher als „mobile Menschen“
  • Zu Beginn des ersten Lockdowns sank dieser Wert auf 45 Prozent und weniger
  • Im Sommer gab es eine schrittweise „Re-Mobilisierung“, wodurch wieder knapp der Normalwert erreicht wurde
  • Der Beginn des leichten Lockdowns brachte einen Rückgang auf 63 Prozent bei der besagten Gruppe. Dies hing jedoch auch mit Einschränkungen im Rahmen des Terroranschlags in der Wiener Innenstadt zusammen. Danach wuchs der Anteil dieser Gruppe wieder auf etwa zwei Drittel
  • Am Dienstag, dem ersten Tag des harten Lockdowns, lag der Wert bei etwa 57 Prozent

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  • Im Sommer gab es eine schrittweise „Re-Mobilisierung“, wodurch wieder knapp der Normalwert erreicht wurde
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  • Zu Beginn des ersten Lockdowns sank dieser Wert auf 45 Prozent und weniger
  • Im Sommer gab es eine schrittweise „Re-Mobilisierung“, wodurch wieder knapp der Normalwert erreicht wurde
  • Der Beginn des leichten Lockdowns brachte einen Rückgang auf 63 Prozent bei der besagten Gruppe. Dies hing jedoch auch mit Einschränkungen im Rahmen des Terroranschlags in der Wiener Innenstadt zusammen. Danach wuchs der Anteil dieser Gruppe wieder auf etwa zwei Drittel
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  • Im Sommer gab es eine schrittweise „Re-Mobilisierung“, wodurch wieder knapp der Normalwert erreicht wurde
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  • Zu Beginn des ersten Lockdowns sank dieser Wert auf 45 Prozent und weniger
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  • Der Beginn des leichten Lockdowns brachte einen Rückgang auf 63 Prozent bei der besagten Gruppe. Dies hing jedoch auch mit Einschränkungen im Rahmen des Terroranschlags in der Wiener Innenstadt zusammen. Danach wuchs der Anteil dieser Gruppe wieder auf etwa zwei Drittel
  • Am Dienstag, dem ersten Tag des harten Lockdowns, lag der Wert bei etwa 57 Prozent

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  • Im Sommer gab es eine schrittweise „Re-Mobilisierung“, wodurch wieder knapp der Normalwert erreicht wurde
  • Der Beginn des leichten Lockdowns brachte einen Rückgang auf 63 Prozent bei der besagten Gruppe. Dies hing jedoch auch mit Einschränkungen im Rahmen des Terroranschlags in der Wiener Innenstadt zusammen. Danach wuchs der Anteil dieser Gruppe wieder auf etwa zwei Drittel
  • Am Dienstag, dem ersten Tag des harten Lockdowns, lag der Wert bei etwa 57 Prozent