19.08.2022

BeReal: Die Antithese zu Instagram ist in den USA schon auf Platz 1 der App-Charts

Erst seit ein paar Monaten am Markt, stürmt BeReal als Antithese zu Instagram die weltweiten App-Charts. Das kann das neue soziale Netzwerk.
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Screenshot: BeReal
Screenshot: BeReal

Facebook war Vorvorgestern. Instagram war Vorgestern. TikTok war Gestern. Heute ist BeReal. Das besagen zumindest die US-App-Charts, wo das neue Soziale Netzwerk mittlerweile auf Platz 1 steht. In Österreich kommt der Hype um das in Frankreich entwickelte neue Soziale Medium gerade erst an. Was aber löst diesen Hype aus? Was kann BeReal?

Keine Filter: Deswegen ist BeReal die „Antithese zu Instagram“

Das Prinzip wurde bereits in einigen Medien – ganz zurecht – als „Antithese zu Instagram“ bezeichnet. Wie der Name der App nahelegt, geht es bei ihr nämlich darum, sich nicht hinter Filtern zu verstecken, sondern eben „real“ zu sein. Über BeReal hat man nicht nur keine Möglichkeit, seine Selfies zu retuschieren. Man kann nicht einmal einen günstigeren Moment abwarten.

So funktioniert BeReal:

Und das funktioniert so: Einmal am Tag fordert die App alle User:innen gleichzeitig dazu auf, ein Foto zu schießen. Diese haben dann zwei Minuten dazu Zeit. Dabei macht die App gleichzeitig eine Aufnahme auf der Selfie- und eine auf der Front-Kamera. Der Beitrag, der dann 24 Stunden für „Freunde“ sichtbar ist, zeigt also auch die Umgebung ungefiltert.

Jeder sieht, wie „real“ das Posting ist

Wenn man zu spät dran war, wird das der Community angezeigt. Auch eine Wiederholung der Aufnahme bzw. deren Anzahl ist für alle sichtbar. Löschen kann man nur ein Foto am Tag – unter Angabe von Gründen. Für alle Freunde ist also zu jeder Zeit nachvollziehbar, wie „real“ das Posting tatsächlich ist.

(Noch) keine Werbung in der App

Die App ist aktuell durch ein Investment finanziert – es gibt keine Werbung mit ihr und es ist noch nicht bekannt, wie sie monetarisiert werden soll. Ob und wie gut das funktioniert, wird natürlich auch davon abhängen, ob BeReal nicht zur Eintagsfliege in Clubhouse-Manier wird. Die Download-Zahlen steigen jedenfalls seit Monaten konstant und momentan ist kein Abebben in Sicht.

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Das Gate-Space-Kernteam | (c) Gate Space
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Großprojekte für ESA und das österreichische Verteidigungsministerium, eine eigene Test-Zentrale für Weltraummissionen und Österreichs bislang einziger Astronaut als Investor. Das 2022 gegründete TU-Wien-Spinoff Gate Space, das seinen Hauptsitz bereits vor Jahren nach San Francisco verlegte, aber operativ von Schwechat und Wien aus arbeitet, sorgte schon oft für brutkasten-Schlagzeilen.

Das Projekt „Beaconsat“ wird für ESA und Verteidigungsministerium umgesetzt | (c) Gate Space

Das Startup entwickelt Satelliten-Bauteile, etwa Antriebe. Die Technologien ermöglichen laut Unternehmen, Manöver wie agile Orbitwechsel, sichere Kollisionsvermeidung, präzise Andockmanöver und kontrollierte Entsorgung und sollen dazu beitragen, die Leistungsfähigkeit, Sicherheit und Lebensdauer von Satelliten signifikant zu erhöhen.

„Position als führender Anbieter für Mobilität und Infrastruktur im Weltraum weiter ausbauen“

Schon bislang waren laut Unternehmensangaben mehr als zehn Millionen Euro Kapital in Gate Space geflossen (brutkasten berichtete). Nun sicherte sich das Startup eine weitere große Finanzierung. Über das EIC Accelerator Programm der Europäischen Kommission holt man sich insgesamt 6,3 Millionen Euro. Das Kapital teilt sich auf einen nicht rückzahlbaren Zuschuss des European Innovation Council (EIC) und ein Eigenkapital-Investment durch die Europäische Investmentbank (EIB) auf.

Das Geld soll nun eingesetzt werden, um die Industrialisierung der patentierten Technologie voranzutreiben, Produktionskapazitäten auszubauen und die internationale Marktposition weiter „offensiv“ zu stärken. „Diese Förderung ist eine außergewöhnliche Bestätigung unserer Technologie, unseres Teams und unserer Vision. Sie ermöglicht es uns, unsere Wachstumsstrategie deutlich zu beschleunigen und unsere Position als führender Anbieter für Mobilität und Infrastruktur im Weltraum weiter auszubauen“, kommentiert CEO und Mitgründer Moritz Novak.

Selektives Förderprogramm

Der EIC Accelerator zähle zu den selektivsten Förder- und Investitionsprogrammen für Deep-Tech-Unternehmen weltweit, betont man bei Gate Space. In der letzten Förderrunde seien lediglich rund sechs Prozent der Bewerbungen für eine Finanzierung ausgewählt worden. Das Scaleup sei dabei das einzige österreichische Unternehmen sowie das einzige Unternehmen aus den Bereichen Raumfahrt, Aerospace und Verteidigung, das in der aktuellen Förderrunde dabei ist.

Gate Space betreibt eine eigene Testzentrale | (c) Gate Space

Der mehrstufige Auswahlprozess umfasst die Begutachtung durch unabhängige Experten, eine umfassende technische, kommerzielle und finanzielle Due-Diligence-Prüfung und ein abschließendes Investment-Pitching vor einer internationalen Jury aus Investoren, Unternehmer:innen und Technologieexperten.

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