Benjamiin: Kinder-Kochbuch will bei Startup-Show durchstarten
Anders zu sein ist kein Mangel, viel eher eine Stärke. Das will Kinderbuchautorin Silvia Triebl mit ihrem Buch “Benjamiin” unter Beweis stellen: Die gebürtige Steirerin kombiniert mit ihrem fiktionalen Charakter Benjamiin den Mut zum Anders-Sein und zu gesunder, vegetarischer Ernährung für Kinder.
Mit ihrem Kinderbuch will die gebürtige Steirerin Silvia Triebl bei der Startup-Show “2 Minuten 2 Millionen” auf Puls 4 durchstarten. Die Kinderbuchautorin hat eine fiktionale Figur namens Benjamiin geschaffen, die Kindern eine gesunde und selbstbewusste Lebensweise vermitteln soll. Benjamiin ist ein vegetarischer Vampir, der mit seiner Familie aus Transsilvanien flüchten muss. Weil die Vampir-Familie vegetarisch lebt und kein Blut trinkt, wird sie aus ihrer Heimat verstoßen und zieht daraufhin nach Schottland.
Kinderbuch für Selbstbewusstsein und gesunde Ernährung
Autorin Triebl zufolge soll Benjamiins Geschichte Kindern auf spielerische Art und Weise über gesunde und vegetarische Ernährung informieren. Jedes Buch ist neben der Geschichte Benjamins mit vegetarischen Rezepten zum Nachkochen ausgestattet. Triebl will mit ihrem Buch darauf aufmerksam machen, wie es sich anfühlt, nicht akzeptiert und ausgegrenzt zu werden, so die Autorin auf der Unternehmenswebsite. Außerdem möchte die in der Schweiz lebende Steirerin Kindern ein positives Selbstbild vermitteln und eine gesunde Lebensweise befürworten. Das Kinderbuch Benjamiin ist seit September 2022 nach einer Crowd-Fundings-Kampagne über die Unternehmenswebsite erhältlich. Von Benjamiin gibt es nun auch Merch-Produkte, wie Jausenboxen und Trinkflaschen und Turnsackerln.
Mit ihrem Kinderbuch will die in der Schweiz lebende Steirerin nun bei der Startup-Show “2 Minuten 2 Millionen” ein Investment erzielen. Wie die Kinderbuchautorin die Investor:innen mit Benjamiin überzeugen will, wird in der kommenden Folge von “2 Minuten 2 Millionen” am 20. Juni um 20.15 Uhr auf Puls 4 gezeigt. Weiters dabei sind Uptraded, Eye-Prots und Pluz Care.
VERBUND X Venture Day 2026: über die Grenzen hinaus
Der diesjährige VERBUND X Venture Day mit mehr als 200 Gästen aus 15 Ländern und über 130 verschiedenen Organisationen stand einmal mehr im Zeichen der Zusammenarbeit - und das (auch) beim großen Thema europäische Souveränität.
VERBUND X Venture Day 2026: über die Grenzen hinaus
Der diesjährige VERBUND X Venture Day mit mehr als 200 Gästen aus 15 Ländern und über 130 verschiedenen Organisationen stand einmal mehr im Zeichen der Zusammenarbeit - und das (auch) beim großen Thema europäische Souveränität.
Impression vom VERBUND Venture Day 2026 | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
„Von der Innovation zur Skalierung und von der Skalierung zu einem stärkeren Europa“ mit diesem einen Satz könne man das große Ziel für den europäischen Energiesektor zusammenfassen, sagt VERBUND-X-Geschäftsführer Franz Zöchbauer in seinen einführenden Worten zum VERBUND Venture Day 2026, der erstmals beim neuen Energy-Launchpad-Partner WU Wien stattfand. „Wir haben die Lösungen, aber es dauert zu lange, bis sie am Markt sind. Wir müssen skalieren, aber kein Player kann das alleine. Es braucht ein Ökosystem und hier zählen die Menschen“, so Zöchbauer.
Franz Zöchbauer | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
Die Zusammenarbeit im Ökosystem als Motto beim VERBUND Venture Day ist nicht neu, der Diskurs, in den das Motto dieses Jahr eingebettet ist, durchaus: Auch hier dominiert das große Thema europäische Souveränität. Der Titel des diesjährigen Events lautet „Scaling Beyond Borders“.
10,25 Billionen Euro für die Energiewende
Zöchbauer drückt die Ambition hinter der eingeforderten Skalierung in Zahlen aus: Es brauche Schätzungen zufolge 10,25 Billionen Euro, um das Energiesystem Europas bis 2040 zu transformieren. „Das ist 70 mal das Volumen des Marshallplans oder das Volumen von 25 Jahren globale VC-Investments“, so der VERBUND-X-Geschäftsführer. Es handle sich also um eine epochale Investment-Chance. Doch er erinnert: „Zahlen ändern die Welt nicht. Menschen tun es.“
Achim Kaspar | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
Dabei sei die Energiewende keineswegs nur ein Wunsch, sondern eine Notwendigkeit, betont VERBUND-COO Achim Kaspar in einer Panel-Diskussion unter dem Titel „Owning the Future“: „Wir sind an einem Wendepunkt. Man liest jeden Tag von Problemen beim Transport fossiler Energieträger. Wir müssen auf erneuerbare umsteigen.“ Für VERBUND sei dabei schon lange klar: „Wir wollen nicht das nächste Kodak werden.“
„Es laufen mehrere Energiewenden parallel“
Diese europäische Sicht auf die Energiewende setzt Angela Wilkinson, CEO des World Energy Council, im Panel und bei ihrer Keynote in die globale Perspektive: „Es laufen mehrere Energiewenden parallel. In Europa geht es um den hundertprozentigen Umstieg auf erneuerbare Energieträger. Im nahen Osten etwa geht es um Technologien, um den CO2-Ausstoß auch mit fossilen Energieträgern auf Null zu bringen.“
Angela Wilkinson | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
Bei der Souveränität gehe es letztlich um die Möglichkeit, sich seine Abhängigkeiten auszusuchen, „nicht um teuren Isolationismus“, meint Wilkinson. Was ihr insgesamt fehle, sei eine kollektive Vision für eine bessere Zukunft. „Wir haben klare Ziele bei der CO2-Reduktion, aber keine gemeinsame positive Perspektive. Wir haben die Energiewende zwar an die Wall Street gebracht, aber nicht auf die Hauptstraße, wo die Menschen sind.“
Konsequenter Fokus auf die Kund:innen
Darum, wie die Transformation direkt zu den Menschen gebracht werden kann, ging es in einem Talk von VERBUND-CEO Michael Strugl und Greg Jackson, Gründer von Octopus Energy. Strugl sieht das britischen Unternehmen dabei als Vorbild: „Octopus ist ein echter Champion, wenn es um Kundenservice geht.“ Als er Jackson zum ersten Mal nach dessen Geschäftsmodell gefragt habe, sei die Antwort denkbar simpel gewesen: „Ich will den Kunden weniger verrechnen.“ Dieser konsequente Fokus auf die Kund:innen sei der Schlüssel, sagt Strugl.
Michael Strugl | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
Viele Energieunternehmen würden Kund:innen bisher nur als reine Abnehmer verstehen, meint Jackson. Octopus setze stattdessen auf radikale Vereinfachung und digitale Flexibilität: „Statt schwer lesbarer, regulierter PDFs nutzen wir einfache E-Mails, auf die man direkt antworten kann.“ Diese Kundennähe gepaart mit intelligenter Steuerung – etwa beim Laden von Elektrofahrzeugen – sei der Treiber für das rasante Wachstum des Unternehmens. Für Strugl ist das eine klare Orientierung für die gesamte Branche: „Innovatoren und Disruptoren helfen uns dabei, das gesamte System in ein erneuerbares, dezentrales und digitalisiertes Energiesystem zu verwandeln.“
Tragende Rolle für Gründer:innen – Unis entscheidend
Es sind also nicht nur Politiker:innen und Verantwortliche in Energiekonzernen, sondern auch Gründer:innen, die bei der Energiewende eine tragende Rollen spielen. Hier wiederum sind die Universitäten entscheidende Akteure, wie Franz Zöchbauer am Panel gemeinsam mit WU-Wien-Rektor Rupert Sausgruber und TU-Wien-Rektor Jens Schneider erläutert. „Es gibt im Energiesektor so viel Potenzial, aber man braucht nicht nur viel Geld sondern auch die Ideen“, bringt es Schneider auf den Punkt.
Jens Schneider (l.) und Rubert Sausgruber (r.) | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
„Starke Gründer:innen, aber viele Hindernisse am Weg“
Dass natürlich auch die Politik ihren Beitrag leisten muss, um die Skalierung über die Grenzen hinaus zu ermöglichen, erörtert Startup-Staatssekretärin Elisabeth Zehetner in ihrer Keynote. Man müsse die Herausforderung angehen, Startups in Europa zu halten. „Wir haben starke Gründer:innen, aber viele Hindernisse am Weg“, sagt Zehetner und spricht nicht nur das bekannte Thema Wachstumskapital, sondern unter anderem auch die Ausgründungsbedingungen für universitäre Spinoffs an.
Elisabeth Zehetner | (c) VERBUND / elephant and porcelaine
Als konkrete Maßnahmen – teils auf europäischer, teils auf nationaler Ebene – nennt die Staatssekretärin etwa den European Scaleup Fund und den heimischen Dachfonds und die Notwendigkeiten, die europäische Kapitalmarktunion zu stärken und die Mitarbeiter:innenbeteiligung auch durch steuerliche Anreize weiter zu verbessern. Denn letztlich sei das Ziel – ganz getreu dem Motto des Venture Days – klar: „Erfinde dein Produkt hier, bau dein Unternehmen hier und skaliere hier, aber verkaufe dein Produkt in die ganze Welt.“
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Benjamiin: Kinder-Kochbuch will bei Startup-Show durchstarten
AI Kontextualisierung
Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Als KI-Sprachmodell habe ich keine spezifischen Informationen darüber, welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen der Inhalt dieses Artikels haben könnte, da dies einer subjektiven Interpretation unterliegt. Das Kinderbuch von Silvia Triebl scheint jedoch eine positive Botschaft zu vermitteln, die Kindern eine gesunde und vegetarische Ernährung sowie ein positives Selbstbild vermittelt. Außerdem setzt es sich gegen Ausgrenzung und Diskriminierung ein, indem es die Geschichte eines ausgestoßenen vegetarischen Vampirs erzählt. Insofern könnte es dazu beitragen, das Bewusstsein für diese Themen in der Gesellschaft zu erhöhen.
Benjamiin: Kinder-Kochbuch will bei Startup-Show durchstarten
AI Kontextualisierung
Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?
Es ist schwer, eine genaue wirtschaftliche Prognose zu machen, da der Artikel keinen Hinweis auf die Größe des Investments gibt. Wenn Silvia Triebl jedoch erfolgreich bei „2 Minuten 2 Millionen“ investieren kann, könnte das die Verbreitung ihres Kinderbuchs und ihrer Merch-Produkte in der Öffentlichkeit erhöhen und zu einem Umsatzanstieg führen. Dies könnte ihr auch ermöglichen, das Buch in größeren Mengen zu produzieren und möglicherweise in Buchhandlungen oder Online-Shops zu verkaufen. Es könnte auch dazu beitragen, dass mehr Menschen sich für eine vegetarische Ernährung interessieren und ein gesundes Selbstbild fördern.
Benjamiin: Kinder-Kochbuch will bei Startup-Show durchstarten
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?
Dieser Artikel könnte als Inspiration dienen, um darüber nachzudenken, wie man innovative Ideen und Produkte durch die Teilnahme an einer Startup-Show und Crowdfunding finanzieren und vermarkten kann. Darüber hinaus zeigt es, wie man gesunde Ernährung und positive Selbstbilder für Kinder auf kreative und unterhaltsame Weise vermitteln kann, was ein potenziell neues Marktsegment für Unternehmen darstellt. Als Innovationsmanager:in kann man sich von diesem Beispiel inspirieren lassen, um neue, kreative und profitable Ideen und Produkte zu entwickeln.
Benjamiin: Kinder-Kochbuch will bei Startup-Show durchstarten
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?
Der Artikel erwähnt, dass die Kinderbuch-Autorin Silvia Triebl mit ihrem Start-up-Produkt „Benjamiin“ in der TV-Show „2 Minuten 2 Millionen“ um ein Investment werben wird. Das Produkt besteht aus einem Kinderbuch sowie vegetarischen Rezepten und Merchandising-Artikeln. Als Investor:in hast du die Möglichkeit, in dieses Start-up zu investieren und Teil des Erfolgs von „Benjamiin“ zu werden.
Benjamiin: Kinder-Kochbuch will bei Startup-Show durchstarten
AI Kontextualisierung
Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?
Als Politiker:in könnten Sie das Thema gesunde Ernährung und positive Selbstbilder bei Kindern unterstützen und fördern, beispielsweise durch Förderprogramme für Projekte und Initiativen, die sich diesem Thema widmen. Das Kinderbuch Benjamiin von Silvia Triebl könnte eine Gelegenheit sein, sich mit einem solchen Projekt auseinanderzusetzen und gegebenenfalls zu unterstützen.
Benjamiin: Kinder-Kochbuch will bei Startup-Show durchstarten
AI Kontextualisierung
Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?
Das Kinder-Kochbuch „Benjamiin“ von Silvia Triebl hat das Ziel, Kindern eine gesunde und selbstbewusste Lebensweise zu vermitteln. Die fiktionale Figur Benjamiin, ein vegetarischer Vampir, soll auf spielerische Art und Weise Kindern Wissen über gesunde und vegetarische Ernährung beibringen. Jedes Buch ist zudem mit vegetarischen Rezepten zum Nachkochen ausgestattet. Durch ihre Bilderbuchfigur möchte die Autorin darauf aufmerksam machen, wie es sich anfühlt, nicht akzeptiert und ausgegrenzt zu werden. Mit der Teilnahme an der Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ auf Puls 4 erhofft sich Silvia Triebl ein Investment für ihr Geschäft und die Möglichkeit, ihr Buch einem größeren Publikum zugänglich zu machen.