31.08.2021

Beiersdorf Österreich mit neuem Sales Manager und Geschäftsführer

Bei Beiersdorf Österreich dreht sich derzeit das Personalkarussel. Nach Sales Manager Ernest Widek verlässt nun auch Geschäftsführer Stefan Kukacka den Hautpflegespezialisten noch im Laufe des Jahres. Während für Kukacka noch kein Nachfolger bekannt ist, wurde die Position des Sales Managers bereits neu vergeben.
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Laufenberg und Kukacka Beiersdorf Österreich
Benedikt Laufenberg (li.) folgt als Sales Manager von Beiersdorf Österreich auf Ernest Widek. Geschäftsführer Stefan Kukacka scheidet noch heuer aus dem Unternehmen aus. © Beiersdorf Österreich

Mit 1. September 2021 zeichnet Benedikt Laufenberg als neuer Sales Manager von Beiersdorf Österreich verantwortlich. Laufenberg ist seit über zehn Jahren für den Hautpflegespezialisten Beiersdorf in unterschiedlichen Positionen – vorwiegend in der Management Unit Deutschland/Schweiz – tätig. Nun wechselt er nach Österreich, wo er auf Ernest Widek folgt. Widek, der die Position seit April 2016 innehatte, schied für Branchenkenner überraschend aus dem Unternehmen aus. Das hat das Onlineportal für den Handel, retailreport.at, vor Kurzem berichtet.

Laufenberg bringt Beiersdorf-Expertise mit

Laufenberg begann seine Karriere bei Beiersdorf 2011 als International Business Controller für Marketing & Sales, war danach Sales Controller und Key Account Manager für das Discount-, Drogerie- und New Business-Geschäft. Sein Fokus lag zudem auf dem Bereich E-Commerce. Das diesbezüglich gesammelte Know-How will er nun in Österreich in seine neue Position mit einbringen.

Wer Kukacka, der seit 2016 an der Spitze von Beiersdorf Österreich stand, nachfolgt, ist zur Zeit noch nicht bekannt.

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iDWELL-Gründer und CEO Alexander Roth mit COO Anna-Katharina Matzenberger | Foto: iDWELL

Das 2017 gegründete Wiener PropTech iDWELL hat sich frisches Kapital gesichert: Der US-Kapitalgeber Riverside Acceleration Capital (RAC) stellt dem Unternehmen einen siebenstelligen Euro-Betrag zur Verfügung. Anders als bei der Finanzierungsrunde im November 2024 handelt es sich diesmal aber um kein Investment im klassischen Sinn.

„Es handelt sich um eine nicht verwässernde Wachstumsfinanzierung. Die Eigentümerstruktur von iDWELL wird dadurch nicht verändert“, bestätigt Gründer und CEO Alexander Roth auf Anfrage von brutkasten. Zu Laufzeit, exakter Höhe und Rückzahlungsmodell will sich das Unternehmen nicht äußern: Mit RAC sei Stillschweigen vereinbart worden.

RAC verfolgt nach eigener Darstellung zwei Strategien: Minderheitsbeteiligungen über RAC Growth Equity und nicht verwässernde Wachstumsdarlehen über RAC Growth Lending. Nach eigenen Angaben hat der Kapitalgeber seit seiner Gründung 2016 mehr als 100 B2B-Softwareunternehmen unterstützt. RAC ist Teil von The Riverside Company.

Bestandsinvestoren: Unterstützung ja, Beteiligung offen

Im November 2024 hatte iDWELL rund zehn Millionen Euro in einer klassischen Runde aufgenommen (brutkasten berichtete). Lead-Investor war die Amsterdamer Investmentgesellschaft Knight Capital, auch die bestehenden Investoren Flashpoint Venture aus London und Wecken & Cie aus Basel beteiligten sich.

Warum diesmal Fremd- statt Eigenkapital, beantwortet Roth allgemein: „In der aktuellen Unternehmensphase war eine nicht verwässernde Finanzierung die passende Lösung.“ Seit der letzten Runde habe man den Umsatz „signifikant“ gesteigert. Konkrete Zahlen nennt das Unternehmen nicht. Die langjährigen Bestandsinvestoren würden den eingeschlagenen Wachstumskurs „weiterhin voll“ unterstützen. Ob sie sich an der aktuellen Finanzierung beteiligt haben, lässt die Antwort offen.

Auch auf die Frage, wie stark der wiederkehrende Jahresumsatz (ARR) zuletzt gewachsen ist und ob iDWELL heute cash-flow-positiv arbeitet, gibt es keine Zahlen. Man verfüge über eine „solide langfristige Basis“, heißt es dazu.

Kapital fließt in KI-Produkte

Das Geld soll in den Ausbau der KI-gestützten Produktwelt fließen. Ein Schwerpunkt liegt auf „iDWELL Finance“, einer Lösung für automatisiertes Rechnungsmanagement. Sie stammt vom Wiener Startup domonda, an dessen Finanzsoftware sich iDWELL im Dezember 2025 die exklusiven Rechte für die Immobilienbranche gesichert hatte (brutkasten berichtete). Domonda hatte im Juni 2023 Insolvenz angemeldet und wurde zwei Monate später saniert. Nach Angaben von iDWELL setzten Ende 2025 rund 100 Immobilienunternehmen die Lösung ein.

Zweiter Baustein ist die hauseigene KI „Greta-AI“, die Verwaltungs-, Dokumentations- und Rechnungsprozesse automatisieren soll. Christian Stein, Senior Partner bei RAC, verweist auf die Positionierung im deutschsprachigen Raum und das Ökosystem an ERP-Integrationen, mit dem iDWELL die Digitalisierung der professionellen Immobilienverwaltung vorantreiben könne.

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