02.10.2023

Beezer: Ein kühles Blondes in Minuten

Ein kühles Bier innerhalb von ein paar Minuten - das ist die Idee hinter Beezer. In "Die Höhe der Löwen" suchen die beiden Deutschen nach einem 500.000 Euro Investment.
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Die Gründer von Beezer in
Foto: Moritz Schüller - LinkedIn

Es ist ein Problem so alt wie das Bier selbst: Gerade erst ein paar Flaschen nach Hause gebracht, und man möchte gleich lostrinken. Doch es ist noch ungekühlt – daher ungenießbar. Eine mögliche Lösung ist, es in das Tiefkühlfach zu legen. Aber meist wird die Flasche dann doch einfach vergessen – dann hat man den Scherbensalat. Bei diesem Problem möchten Max Huber und Moritz Schüller von Beezer Technologies Abhilfe schaffen. Mit ihrem Getränkekühler soll man innerhalb von ein paar Minuten ein perfekt temperiertes Getränk haben.

Und wie funktionierts? Einfach die Flasche in den Beezer legen, Flaschengröße und Kältestufe einstellen – et voilá. „Nach circa sechs Minuten wird eine Flasche Wein unter neun Grad Trinktemperatur haben. Eine Getränkedose hingegen benötigt lediglich drei Minuten“, so Schüller. Ihr Produkt brauche weder Wasser noch Eis, sondern kühle mithilfe von Luft, erklärt Co-Founder Huber: „Dank der effizienten Kompressor-Kühleinheit erreicht die Luft Temperaturen von minus 30 Grad und umströmt die Flasche.“

Eine halbe Million Euro für den Gastroeinstieg

Die Endkunden-Version befindet sich bereits auf dem Markt. Jetzt wollen die beiden Deutschen auch in den B2B-Markt expandieren. „Der Gastronom kühlt seine gelagerten Getränke lange vor und verbraucht so sehr viel Energie. Man kann durch eine sogenannte On-Demand Kühlung bis zu 90 Prozent Energiekosten für Getränkekühlung einsparen“, erklärt Schüller. Für diesen Schritt suchen die Gründer in „Die Höhle der Löwen“ nach einem Investment von 500.000 Euro für zehn Prozent der Firmenanteile.


Mehr dazu am Montag in „Die Höhle des Löwen“ auf Vox. Weiters dabei sind: Die Ölfreunde, Compounder, Herbal Spa und Lookas.

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Das R-Space-Team mit Landeshauptfrau Johanna Mikl-Leitner (8. v.l.) © R-Space

Das 2021 gegründete NewSpace-Unternehmen R-Space schließt die Vorbereitungen für seine erste kommerzielle Satellitenmission ab. Wie das Startup bekannt gab, soll der Satellit „AT-Astra“ im Herbst 2026 an Bord einer Spectrum-Rakete von Isar Aerospace, die erst kürzlich 270 Millionen Euro einsammelten, vom norwegischen Weltraumbahnhof Andøya abheben. „Es zeigt, dass Österreich kommerzielle Satelliten eigenständig entwerfen, bauen und fliegen kann“, zeigt sich CEO Carsten Scharlemann stolz.

IOD (In-Orbit Demonstration) Satellit AT-Astra © R-Space

Ride-Share-Modell und Technologie-Tests

R-Space, das vor kurzem seinen neuen Firmensitz am Flughafen Wien bezog, bietet einen durchgängigen Service für sogenannte In-Orbit-Demonstrationen an, um die Wartezeit auf Tests im All zu verkürzen, ein Konzept, das bereits beim Firmenstart im Fokus stand. Beim aktuellen Erstflug werden Experimente von drei Kund:innen befördert.

Konkret testen die beiden österreichischen Unternehmen Enpulsion (flüssiges Indium-Metall für Antriebe) und SunBooster (mikrometeoritenresistente Solarmodule) ihre Technologien im Orbit. Ebenfalls mit an Bord ist ein kompakter Sternsensor zur Trümmererkennung des portugiesischen Partners Synopsis Planet. Durch dieses „Ride-Share“-Modell liege der Preis laut dem CEO „deutlich unter den anderen kommerziell angebotenen Services.“ Konkrete Zahlen nennt das Startup nicht.

Auslastung und Markthürden

Schwarze Zahlen schreibt das rund zehnköpfige Team derzeit noch nicht. Laut Scharlemann sei es dafür noch zu früh, da in den kommenden Jahren weiter in die Servicekette investiert werden müsse.

Die Nachfrage für Folgemissionen ist dennoch vorhanden: Für das Jahr 2027 plant R-Space bereits zwei weitere Satellitenstarts, deren Kapazitäten bereits zu zwei Dritteln ausgebucht sind. Mehr Starts wären theoretisch denkbar, scheitern aktuell jedoch an den unflexiblen Rahmenbedingungen der Raumfahrtindustrie. „Hierfür ist der Launcher-Markt zu langsam und unflexibel“, so Scharlemann. Raketenstarts müssten meist 12 bis 24 Monate im Voraus gebucht werden, kurzfristige Slots seien eine Seltenheit.

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