„Beavit Box“: Online-Apotheke setzt weiter auf Überraschung
Die "Beavit Box" ist der Verkaufsschlager der Online-Apotheke Beavit. Der Kunde kauft eine Box mit hochwertigen Produkten, weiß aber nicht was genau darin enthalten ist. Am 27.1.2016 kommt die Edition "Schneehase" auf den Markt.
Die Betreiberin der Online-Apotheke „Beavit“ Pia Baurek-Karlic setzt weiterhin auf „Beavit Boxen“ mit Überraschungseffekt. Nach der erfolgreichen Erstauflage, geht die „Beavit Box“ am 27.1.2016 in die zweite Runde.
Edition „Schneehase“
Eine derartige Box enthält mindestens vier Kosmetik- und Medizinmarkenprodukte in Originalgröße, inklusive zahlreicher Produktproben. Was genau darin enthalten ist erfährt der Kunde jedoch erst beim Auspacken. Die aktuelle Edition heißt „Schneehase“ und kostet 15 €. Die Schlagwörter kalte Hände, trockene Haut oder Energielosigkeit dienen als kleiner Vorgeschmack auf den Inhalt.
Einen besonderen Reiz schafft Baurek-Karlic damit, dass jeweils nur wenige 100 Stück verkauft werden. So waren beim vorigen Durchgang die Boxen schon nach 45 Minuten ausverkauft. „Es ist ein verknapptes Gut. Es bietet Gelegenheit neues Kennenzulernen und das mit einem Überraschungseffekt. Das hat uns als Kinder schon bei Schokoladeeiern begeistert und macht unser Erfolgsrezept aus“, erklärt Pia Baurek-Karlic.
„Der Überraschungseffekt hat uns schon als Kinder bei Schokoladeeiern begeistert.“
Vier Mal pro Jahr
Die Beavit Box erscheint vier Mal pro Jahr. Die aktuelle Edition „Schneehase“ ist ab Mittwoch, 27. Jänner, 18 Uhr auf Beavit.at erhältlich. Zum Verkaufsstart gibt es überdies ein Facebook-Gewinnspiel. Die Gründerin startete ihre Online-Apotheke im November 2013. Die Idee hinter dem System kennt man bereits von Anbietern wie glossybox.de.
Der European Venture Sentiment Index von Venionaire für das 2. Quartal 2026 zeigt wieder einmal: Es ist anders gekommen, als erwartet. Dabei passen die harten Zahlen aktuell nicht unbedingt mit der Stimmung zusammen.
Der European Venture Sentiment Index von Venionaire für das 2. Quartal 2026 zeigt wieder einmal: Es ist anders gekommen, als erwartet. Dabei passen die harten Zahlen aktuell nicht unbedingt mit der Stimmung zusammen.
„Für das zweite Quartal könnten die Vorzeichen kaum schlechter stehen“, zitierte brutkasten Venionaire im April zur Veröffentlichung des European Venture Sentiment Index für das erste Quartal. Doch – wie so oft – kam es dann doch anders. Die im ersten Quartal durch den Angriff der USA auf den Iran hervorgerufene Krise schlug sich nämlich – anders als etwa die Krise nach Beginn des Ukraine-Kriegs – nicht auf die Risikokapital-Volumina nieder.
Die Zahlen sahen laut Venionaire-Analyse im zweiten Quartal nämlich gut aus: Die Gesamtinvestitionen am europäischen Risikokapitalmarkt nahmen weiter zu und erreichten mit 29 Milliarden US-Dollar einen neuen Rekord. Weiters konnte auch die reine Deal-Anzahl um rund fünf Prozent auf 965 Deals gesteigert werden.
Dennoch sind die für den quartalsweisen Index befragten Investor:innen nicht in Jubelstimmung. Der Indexwert liegt mit 4,8 knapp unter der neutralen Marke 5. Er ist damit besser als der Wert im Vorquartal und besser als der für das Quartal erwartete Wert (siehe Grafik), aber immer noch nicht positiv. Auch die Erwartung für das kommende Quartal ist mit 4,4 wieder schlechter. „Die Zahlen zeichnen ein positiveres Bild als die Stimmung. Investor:innen sind weiterhin zurückhaltend und warten mit Investments“, analysiert Berthold Baurek-Karlic, Gründer und Vorstandsvorsitzender der Venionaire Capital AG.
(c) Venionaire Capital
Man erkenne eine leichte Stabilisierung, so Baurek-Karlic weiter zum Index-Wert. „Zwar erwarten Investor:innen mehr Aktivität und Wettbewerb im dritten Quartal, doch die großen Sorgen rund um geopolitische Spannungen und handelspolitische Unsicherheit sind aber weiterhin da.“ Es verwundere also nicht, dass der erwartete Index-Wert lediglich 4,4 betrage. Investor:innen würden kurzfristig ohne verlässlichen Ausblick auf die kommenden Quartale agieren, meinen die Analysten von Venionaire Capital.
DeepTech im Vorteil
Und langfristig könnte sich eine Veränderung der Investitionskriterien abzeichnen, erwarten die Analysten. Effizienz und Produktdifferenzierung würden zunehmend als Grundvoraussetzungen gelten. In den Mittelpunkt rücke stattdessen die Frage, ob ein Unternehmen über einen dauerhaft verteidigungsfähigen Wettbewerbsvorteil verfüge. „Investoren hinterfragen verstärkt, ob KI-basierte Produkte tief in Infrastruktur und Arbeitsabläufen verankert sind oder lediglich auf bestehenden Basismodellen aufsetzen. Geschäftsmodelle, deren Kernfunktion kurzfristig von einem großen KI-Anbieter in dessen Plattform integriert werden könnte, werden entsprechend kritischer bewertet“, so Baurek-Karlic.
Davon würden insbesondere Bereiche mit höheren technologischen und physischen Eintrittsbarrieren profitieren, darunter DeepTech, Biotechnologie, Hardware, Robotik und fortschrittliche Fertigung. „Vielleicht stehen wir vor einem goldenen Zeitalter der DeepTech-Unternehmen“, mutmaßt der Venionaire-Gründer.
Größte Runden und stärkste Länder
Diese Erwartungen würden sich in den Top-Investments des zweiten Quartals widerspiegeln: Mit Eurowind Energy (2,3 Mrd. US-Dollar, Energie- und Abfallwirtschaft), Isomorphic Laboratories (2,1 Mrd. US-Dollar, KI-Biotechnologie) und Stegra (1,6 Mrd. US-Dollar, erneuerbare Energien) seien die größten Finanzierungsrunden an Unternehmen gegangen, die nicht einfach vom Markt verdrängt werden können. Im europäischen Risikokapital-Länderranking führte einmal mehr das Vereinigte Königreich (12,3 Mrd. US-Dollar) überlegen vor Deutschland (3,6 Mrd. US-Dollar) und – überraschend dank Eurowind Energy – Dänemark (3 Mrd. US-Dollar).
(c) Venionaire Capital
Und wie geht es weiter? Baurek-Karlic analysiert: „Der Risikokapitalmarkt befindet sich momentan im Wandel. Investor:innen sind bereit, mehr Kapital zur Verfügung zu stellen, wollen dafür aber auch ein gewisses Maß an Sicherheit. Auch im dritten Quartal werden es etabliertere Unternehmen mit einem felsenfesten Geschäftsmodell leichter haben.“
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