26.01.2016

„Beavit Box“: Online-Apotheke setzt weiter auf Überraschung

Die "Beavit Box" ist der Verkaufsschlager der Online-Apotheke Beavit. Der Kunde kauft eine Box mit hochwertigen Produkten, weiß aber nicht was genau darin enthalten ist. Am 27.1.2016 kommt die Edition "Schneehase" auf den Markt.
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Die Online-Apotheke Beavit setzt weiterhin auf Beavit Boxen mit Überraschungseffekt. Screenshot beavit.at

Die Betreiberin der Online-Apotheke „Beavit“ Pia Baurek-Karlic setzt weiterhin auf „Beavit Boxen“ mit Überraschungseffekt. Nach der erfolgreichen Erstauflage, geht die „Beavit Box“ am 27.1.2016 in die zweite Runde.

Edition „Schneehase“

Eine derartige Box enthält mindestens vier Kosmetik- und Medizinmarkenprodukte in Originalgröße, inklusive zahlreicher Produktproben. Was genau darin enthalten ist erfährt der Kunde jedoch erst beim Auspacken. Die aktuelle Edition heißt „Schneehase“ und kostet 15 €. Die Schlagwörter kalte Hände, trockene Haut oder Energielosigkeit dienen als kleiner Vorgeschmack auf den Inhalt.

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Überraschungseier Konzept

Einen besonderen Reiz schafft Baurek-Karlic damit, dass jeweils nur wenige 100 Stück verkauft werden. So waren beim vorigen Durchgang die Boxen schon nach 45 Minuten ausverkauft. „Es ist ein verknapptes Gut. Es bietet Gelegenheit neues Kennenzulernen und das mit einem Überraschungseffekt. Das hat uns als Kinder schon bei Schokoladeeiern begeistert und macht unser Erfolgsrezept aus“, erklärt Pia Baurek-Karlic.

„Der Überraschungseffekt hat uns schon als Kinder bei Schokoladeeiern begeistert.“

Vier Mal pro Jahr

Die Beavit Box erscheint vier Mal pro Jahr. Die aktuelle Edition „Schneehase“ ist ab Mittwoch, 27. Jänner, 18 Uhr auf Beavit.at erhältlich. Zum Verkaufsstart gibt es überdies ein Facebook-Gewinnspiel. Die Gründerin startete ihre Online-Apotheke im November 2013. Die Idee hinter dem System kennt man bereits von Anbietern wie glossybox.de.

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(c) Enpulsion
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Das am Wiener Flughafen ansässige Scaleup Enpulsion hat sich in den vergangenen Jahren eine beachtliche Position auf dem SpaceTech-Weltmarkt herausgearbeitet. Nach eigenen Angaben ist man mittlerweile Europas führender industrieller Hersteller für Weltraum-Antriebssysteme. Im Zentrum stehen dabei bislang elektrische Antriebe für Mikro- und Nano-Satelliten, die die „FEEP-Technologie“ nutzen, bei der flüssiges Metall (Indium) in winzige geladene Teilchen zerlegt und ausgestoßen wird. Mittlerweile bietet man zudem auch Antriebe für größere Satelliten mit bis zu 500 Kilogramm Gewicht an.

Konkurrierende Antriebssysteme

Diese elektrischen Antriebe, mit denen Enpulsion groß geworden ist, sind eine Alternative zu vielfach genutzten chemischen Antriebssystemen. Ein nun kommunizierter strategischer Schritt kann daher auf den ersten Blick durchaus verwundern: Mit Lift Me Off Ltd (LMO) aus dem Vereinigten Königreich will man ein Unternehmen zu 100 Prozent übernehmen, das auf chemische Weltraum-Antriebssysteme spezialisiert ist. Das Unternehmen ist unter anderem an den ESA-LEO-Missionen (Low Earth Orbit) und geplanten Mondmissionen beteiligt.

Über den Kaufpreis gibt es dabei keine Angabe. Erst im März dieses Jahres hatte Enpulsion eine 22,5 Millionen Euro schwere Finanzierungsrunde verkündet. Die aktuelle Transaktion muss noch von den britischen Behörden im Rahmen des National Security and Investment Act 2021 (NSIA) bewilligt werden. Der Abschluss wird für das dritte Quartal 2026 erwartet.

Mit Technologie-Kombination zum Komplettanbieter

Bei Enpulsion argumentiert man die Übernahme als strategischen Schritt, um hybride Antriebssysteme aus einer Hand anbieten zu können. Man wolle durch die Kombination mit dem konkurrierenden Antriebssystem einen „complete spacecraft mobility backbone“ aufbauen, wird Gründer und CEO Alexander Reissner in einer Aussendung zitiert: „LMO bringt Erfahrungen im institutionellen Bereich, ein talentiertes Team und eine komplementäre Technologiebasis im Bereich chemischer Antriebe und Tanksysteme mit.“ In Kombination mit den industriell produzierten elektrischen Antrieben könne man Kunden ermöglichen, ihre gesamte Weltraum-Mobilitätsarchitektur über einen einzigen Partner aufzubauen, so Reissner.

LMO-Chef Shaun Dormon sieht einen logischen Schritt für beide Unternehmen, die eine ähnliche Vision, aber unterschiedliche technologische Zugänge hätten. „Gemeinsam können wir eine Kombination aus hocheffizientem und agilem Manövrieren im Weltraum bei minimaler Komplexität schaffen“, so Dormon. Das LMO-Team, das im Harwell Space Cluster nahe dem ESA-Zentrum ECSAT angesiedelt ist, soll erhalten bleiben. Auch die laufenden Missionen werden weitergeführt.

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