12.01.2023

B&C Innovation Investments: Julia Reilinger ab sofort in der Geschäftsführung

Julia Reilinger wird ab sofort im Führungsteam der B&C Innovation Investments (BCII), einer Tochtergesellschaft der B&C-Gruppe, tätig sein. Die 30-jährige Geschäftsführerin soll den Portfolioausbau von BCII intensivieren.
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Julia Reilinger, seit 2017 bei BCII tätig, soll als Mitglied des Managementteams den Portfolioausbau der Stiftung intensivieren. (c) Georg Wilke

Julia Reilinger verstärkt mit Jänner 2023 das Führungsteam der B&C Innovation Investments, einer Tochtergesellschaft der B&C-Gruppe. Als Führungskraft ist sie unter anderem für den Portfolio-Ausbau der Technologie-Wachstumsunternehmen innerhalb der B&C-Gruppe verantwortlich. In dieser Funktion folgt sie Alexander Moder-Parapatits, der ab März 2023 eine Funktion innerhalb einer B&C-Beteiligung übernehmen wird. Reilinger ergänzt damit die Geschäftsleitung mit Thomas Zimpfer und Regina Sturm-Lenhart. 

Bereits seit 2017 unterstützt die 30-jährige Niederösterreicherin die Portfolio-Erweiterung der B&C Innovation Investments, die als unabhängige Stiftung in Wachstumsunternehmen mit technologischem Hintergrund investiert. Reilinger absolvierte den Master Strategy, Innovation und Management Control an der Wirtschaftsuniversität Wien, bevor sie ihre Karriere bei Kienbaum Consultant Austria begann. Ende 2017 wechselte sie zur B&C-Gruppe. Anfang 2022 erhielt sie die Prokura für die B&C Innovation Investments. Zudem soll Reilinger Mitglied im Beirat der BCII-Beteiligungen AwakeMobility, Klarx undKreatize sein. 

„Ich freue mich sehr über das Vertrauen, das mir entgegengebracht wird. Gemeinsam mit dem BCII-Team möchte ich den bisherigen erfolgreichen Weg fortsetzen, den Ausbau unseres Portfolios vorantreiben und die Gründer unserer bestehenden Beteiligungsunternehmen beim Wachstum begleiten”, so Reilinger in einem öffentlichen Statement. Die Geschäftsführerin verfolge zudem das Ziel, die B&C als Investorin in Technologie-Wachstumsunternehmen mit Industriefokus stärker zu positionieren. 

Thomas Zimpfer, aktuelles Mitglied des BCII-Führungsteams, sieht die Übernahme der Geschäftsführungsfunktion als einen verdienten und logischen Schritt, da Reilinger schon seit 2017 “die letzten Investments federführend begleitet und erfolgreich zum Abschluss gebracht” habe. Mit einem Investitionsvolumen von knapp 90 Millionen Euro soll BCII der heimischen Industrie den Zugang zu innovativen Technologien erleichtern. 

Über die B&C-Gruppe

Die B&C Privatstiftung ist eine unabhängige Stiftung, die seit ihrer Gründung im Dezember 2000 das Ziel der Förderung des österreichischen Unternehmertums verfolgt und damit zur Stärkung des Wirtschaftsstandortes Österreich beitragen möchte. Mit B&C Innovation Investments investiert die B&C-Gruppe seit 2016 in Technologie-Wachstumsunternehmen. Aktuell hält die B&C-Gruppe zehn Direktbeteiligungen, primär aus dem Bereich “IndustrialTech”, darunter unter anderem Unternehmen wie TTTech, Frequentis, Contextflow und TriLite.

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Impression von der Preisverleihung im Vorjahr | (c) BMWET/Noisternig
Impression von der Preisverleihung im Vorjahr | (c) BMWET/Noisternig

Auch dieses Jahr wird der Brigitte-Bierlein-Frauenpreis des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus (BMWET) vergeben. Erstmalig erfolgt die Ausschreibung in Kooperation mit der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB). Mit dem Preis soll die Sichtbarkeit von Frauen erhöht werden, die in den Bereichen Innovation, Unternehmertum und gesellschaftliches Engagement in Österreich tätig sind. Die Auszeichnung erinnert an die Namensgeberin Brigitte Bierlein, die erste Bundeskanzlerin in der Geschichte Österreichs, und würdigt zugleich das Lebenswerk der Schirmherrin des Preises, der ehemaligen Bundesministerin Maria Rauch-Kallat.

Ziel der Initiative ist es, Frauen im unternehmerischen und wirtschaftlichen Umfeld sichtbar zu machen und deren Leistungen durch öffentliche Aufmerksamkeit sowie politische Anerkennung zu unterstützen. Die Veranstalter:innen wollen damit erfolgreiche Frauen als Vorbilder für nachfolgende Generationen positionieren, um junge Talente zur Verfolgung von Laufbahnen in Wirtschaft, Forschung und Innovation zu motivieren. Das soll auch langfristig zum Abbau von Geschlechterungleichheiten in Führungspositionen beitragen.

Die Voraussetzungen für den Brigitte-Bierlein-Frauenpreis 2026

Konkret richtet sich die Ausschreibung an Frauen unter 35 Jahren, die in Führungspositionen oder mit Verantwortung in Unternehmen, Forschungseinrichtungen oder Organisationen tätig sind. Schwerpunkte liegen dabei auf den Bereichen Entrepreneurship, Innovation und Technologie, angewandte wirtschaftlich-technische Forschung und Wissenschaft, Familienunternehmen sowie Startups.

Für eine Nominierung müssen die Leistungen der Bewerberinnen einen Bezug zu Österreich aufweisen. Das kann durch eine Wirkung auf den Wirtschafts- oder Innovationsstandort, eine entsprechende Tätigkeit im Land oder relevante Projekte mit Österreich-Fokus passieren. Die Staatsbürgerschaft und der aktuelle Wohnsitz der Kandidatinnen sind für die Vergabe hingegen kein Kriterium.

Die Vorjahres-Preisträgerinnen: v.l. Marlene Rezk-Füreder (3. Platz), Anja Moser-Tscharf (2. Platz), Katharina Baumgartner (1. Platz), Lara Vadlau (Ehrenpreis); Foto: BMWET/Veronika Noisternig

Die drei Preiskategorien

Die Vergabe des Preises erfolgt dieses Jahr in drei Kategorien, die mit jeweils 5.000 Euro dotiert sind:

  • Entrepreneurship, Führungskräfte & Nachfolge: Diese vom BMWET vergebene Kategorie richtet sich an Frauen, die als Gründerinnen, Unternehmensübernehmerinnen oder Managerinnen mit Ergebnisverantwortung zur Entwicklung eines Unternehmens beitragen. Berücksichtigt werden laut Ausschreibung Leistungen in Bereichen wie Betriebsübernahmen, Generationenwechseln, Internationalisierung, Wachstum aus bestehenden Strukturen, Social Entrepreneurship sowie bei der Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle.
  • Forschung, Innovation & Transfer: In dieser von der Oesterreichischen Nationalbank (OeNB) gestifteten Kategorie werden Frauen ausgezeichnet, die wissenschaftliche Arbeit mit wirtschaftlicher oder gesellschaftlicher Wirkung verbinden. Der Fokus liegt auf der Überführung von Forschungsergebnissen in marktfähige Anwendungen – wie etwa Spinoffs, technologiegetriebene Startups oder Kooperationsprojekte zwischen Wissenschaft und Wirtschaft – sowie auf Lösungen mit wirtschaftlicher Relevanz oder Skalierbarkeit.
  • Ehrenpreis Maria Rauch-Kallat: Gesellschaftlicher Impact & Role Model: Diese vom BMWET vergebene Auszeichnung würdigt Frauen, die durch eine Vorbildfunktion und einen gesellschaftlichen Beitrag über Branchengrenzen hinweg wirken. Preisträgerinnen sollen beispielhaft für gesellschaftlichen Wandel und Empowerment stehen. Die Ausgezeichnete erhält neben dem Preisgeld einen Platz im WoMentoring-Programm des club alpha.


Zeitplan und Nominierungsverfahren

Die Einreichfrist für Nominierungen hat bereits begonnen und läuft bis zum 17. August 2026. Für Mitte September ist die Veröffentlichung der Liste „35 under 35“ mit den nominierten Frauen vorgesehen. Anfang November tritt eine achtköpfige Fachjury aus den Bereichen Unternehmertum, Wissenschaft und Startups zusammen, um die Preisträgerinnen auszuwählen. Die feierliche Preisverleihung findet am 7. Dezember 2026 statt.

Nominierungen können sowohl als Selbstnominierung der Bewerberinnen als auch als Fremdnominierung durch Dritte eingereicht werden.


Jetzt Nominieren oder Bewerben!

Die Einreichung von Nominierungen und Bewerbungen ist über die Online-Formulare des Bundesministeriums möglich.

Weitere Details und die vollständigen Vergaberichtlinien stehen auf der offiziellen Website zum Preis zur Verfügung.

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