05.06.2019

Wie Kunden der BAWAG P.S.K. den jö Bonus Club nutzen können

Die Bawag P.S.K. ist der Bank-Partner des jö Bonus Club, bei dem Kunden für ihre Einkäufe Punkte sammeln. Nun ist es unter anderem möglich, in der neuen App namens "klar" den aktuellen Punktestand der eigenen Ös zu sehen.
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jö bonus club bawag klar app
(c) fotolia / Drobot Dean
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Am 1. Mai ist klar, die neue eBanking-App der BAWAG P.S.K., gestartet. Die App unterstützt unter anderem dabei, das persönliche Geldleben zu optimieren, um diverse Ziele schneller erreichen zu können: Künftige Startup-Gründer können über individualisierte Sparpläne zum Beispiel auch die Basis für Bootstrapping – also die Finanzierung des Startups aus der eigene Tasche – legen.

+++Mehr über die Funktionen der neuen klar-App der Bawag P.S.K.+++

Ergänzend zu den bereits bekannten Funktionen wird die App im Rahmen von kurzen Innovationszyklen stetig weiter entwickelt. Ein neues Feature ist nun die „Meine Ös“-Anzeige, die von Kunden der Bawag P.S.K. genutzt werden kann.

Bawag als Bank-Partner des jö Bonus Club

Denn die Bawag P.S.K. ist der Bankpartner des jö Bonus Club. Für die Kunden bedeutet das, dass sie laufend mehr Ös sammeln, wenn sie mit ihrer Kredit- oder Kontokarte der Bawag P.S.K. bei einem jö Partner bezahlen. Die gesammelten Ös können die Kunden dann in diverse Rabatte und Vorteile verwandeln.

(c) Bawag P.S.K.

In der  Ö-Anzeige der klar App sehen die Kunden alle über die letzten zwölf  Monate gesammelten Ös, übersichtlich dargestellt in direkt verfügbaren und vorgemerkten Ös: Der Unterschied zwischen direkten und vorgemerkten Ös ist, dass bei manchen Produkten diverse Widerspruchsfristen und Rücktrittszeiten beachten werden müssen.

Die Summe der Ös – direkte und vorgemerkte – wird in der App im Gesamtausblick angezeigt. So hat der Kunde einen klaren Überblick. Mit der klar App und der Ö-Anzeige kann der Kunde daraufhin entscheiden, wofür er seine Ös einsetzen will.

(c) Bawag P.S.K.

Gekennzeichnet mit dem jö Logo, können die Kunden mit einem Klick bequem ihren aktuell verfügbaren Ö-Gesamtstand aus der jö App einsehen. So brauchen die Kunden nicht die App zu wechseln, um zu sehen, wir viele Ös ihnen augenblicklich aus dem gesamten jö Partnernetz zur Verfügung stehen.

Zur Anzeige der eigenen „Ös“ gelangen Kunden über den „Mehr“-Button in der Footer Navigation des Homescreens. Dort erhalten sie eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur weiteren Verwendung des Features.

Passend zum Start des Features schaltet die Bank seit 3. Juni diverse TV-Spots.

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Michael Dobersberger ist der "Startup-Wingman" im Silicon Valley. | © brutkasten

Das Silicon Valley ist nach wie vor das unangefochtene Epizentrum der globalen Tech-Welt. Ein Großteil des weltweiten Risikokapitals ist in der Region rund um San Francisco gebündelt. Für europäische Startups birgt der Markteintritt in den US-amerikanischen Raum jedoch erhebliche kulturelle wie strukturelle Hürden. Genau an dieser Schnittstelle setzt die Arbeit von Michael Dobersberger an. Brutkasten hat ihm einen Tag lang in San Francisco über die Schulter geschaut.

Michael Dobersberger im Gespräch mit brutkasten-Redakteurin Ann-Kathrin Salmen vor der Bay Bridge in San Francisco. © brutkasten

Ein Ökosystem für den Aufstieg

Als Co-Direktor der Initiative Open Austria, einem Joint Venture der Wirtschaftskammer Österreich und des Außenministeriums, fungiert Dobersberger als strategischer Sparring-Partner vor Ort. Während die WKÖ-AußenwirtschaftsCenter in New York und Los Angeles das operative Tagesgeschäft im Exportgeschäft abwickeln, konzentriert sich das AußenwirtschaftsCenter in San Francisco unter seiner Leitung auf spezialisierte Formate.

„Ich sehe meine Aufgabe darin, Startups ready für das Silicon Valley zu machen, damit sie einen gewissen Startvorteil gegenüber anderen europäischen Startups haben“, erklärt Dobersberger im Gespräch. Sein Aufgabengebiet umfasst gezieltes Startup-Coaching für den US-Markteintritt sowie Innovation Scouting für etablierte Großunternehmen. Die Nachfrage ist hoch: „Allein heuer habe ich schon über 260 Unternehmen in einem meiner Programme gehabt.“

Die Teilnehmer:innen des GOUSA Kickoffs im Silicon Valley. © Michael Dobersberger

Das Mindset: Ja, wenn … statt Nein, weil …

Die kulturellen Gräben zwischen europäischen und US-amerikanischen Entrepreneurship-Zugängen erlebt Dobersberger täglich. Während hierzulande Risiken oft im Vordergrund stehen, herrscht in Kalifornien eine ausgeprägte Optimierungskultur.

Den zentralen Unterschied im Denkansatz bringt Dobersberger pragmatisch auf den Punkt: „In den USA heißt es: ‚Es kann funktionieren, wenn …‘, während in Europa oft gesagt wird: ‚Das funktioniert nicht, weil …‘“. Es gehe keineswegs darum, kritische Einwände zu ignorieren, sondern Geschäftsideen konstruktiv zu bewerten und Chancen in den Mittelpunkt zu rücken.

Schnelligkeit und ein realistischer Blick auf Fehler

Ein entscheidender Erfolgsfaktor am US-Markt sei die Umsetzungsgeschwindigkeit. „Du musst nicht besser sein, du musst schneller sein“, betont Dobersberger. Wer rasch am Markt testet, gewinnt wertvolles Feedback und kann Mitbewerber überholen.

Ergänzt wird dieses Tempo durch den vielzitierten Umgang mit dem Scheitern, der jedoch häufig missverstanden werde. Fehler seien zwar Teil der Lernkurve, dürften das Unternehmen jedoch nicht ruinieren. „Fail fast, fail often – and keep the price to a minimum“, bringt es Dobersberger auf den Punkt. Das bedeutet übersetzt so viel wie: „Scheitere schnell, oft und halte die Kosten dabei auf einem Minimum.“

Präzision fordert der Experte auch beim Markenauftritt und Produktstart. Zu langes Perfektionieren im Stillen sei gefährlich: „Wenn du nicht irgendwann sagst: ‚Mein erstes Produkt war so peinlich‘, dann bist du zu spät an den Markt gegangen“, veranschaulicht er eindrücklich.

Ein Großteil von Dobersbergers Arbeit besteht darin, Menschen miteinander zu vernetzen. © brutkasten

Die Matrjoschka-Logik beim Pitchen

Auch in der Kommunikation rät Dobersberger zu einer radikalen Vereinfachung. Statt technischer Details müsse in den ersten Sekunden das zugrundeliegende Problem im Fokus stehen. Dobersberger nutzt dafür das Bild einer umgekehrten Matrjoschka-Puppe.

„Die erste Matrjoschka ist die wichtigste – das ist dein Why“, erklärt er. Ziel der ersten 40 Sekunden sei es nicht, das gesamte Produkt zu erklären, sondern Neugier zu wecken und Folgetermine zu sichern. Wer zu tief ins Technische abgleite, verliere das Gegenüber rasch.

Menschen investieren in Menschen

Zudem entscheide die Persönlichkeit des Gründerteams oft mehr als die Technologie selbst. Das Feedback internationaler Investor:innen zeichne hier ein klares Bild: „Die Investoren investieren zu 90 Prozent ins Team und zu zehn Prozent in die Technologie.“ Starken Gründerpersönlichkeiten traue man eher zu, Märkte zu erschließen und Geschäftsmodelle bei Bedarf anzupassen.

Mit diesem ganzheitlichen Ansatz, von der Schärfung der Story bis hin zur Vernetzung vor Ort, unterstützt Dobersberger heimische Gründer:innen dabei, im Silicon Valley nachhaltig Fuß zu fassen.

Dobersberger mit seinem ehemaligen indonesischen Diplomaten-Kennzeichen. Vor seiner Zeit in Amerika war er in Indonesien, Serbien und England tätig. © brutkasten
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