17.02.2020

Das sind die Startups im Batch 5 von The Ventury

Mit Rotable, Avasa AI, Histor.IAR, Detectolabs und einem noch namenlosen Projekt von Michael Krautsieder ziehen fünf spannende Early Stage Startups bei The Ventury ein.
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The Ventury
(c) The Ventury

In fünf Monaten die eigene Startup-Idee vom Prototypen zum Product-Market-Fit bringen – das ist das Konzept des Elevate-Programms von The Ventury. Die Gründer überprüfen hier ihre Business-Idee auf Umsetzbarkeit, bekommen die erste Traction und begeben sich auf die Suche nach Kunden und  Investoren.

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Dabei bekommen sie Unterstützung von den hausinternen Experten und können das Netzwerk von The Ventury nutzen. Zusätzlich gibt es ein kleines Funding, mit dem vor allem ausländische Teilnehmer des Batches einen Teil ihrer Kosten abdecken können. In fünf Bootcamps werden sie außerdem mit essentiellem Founder Know-how ausgestattet.

Die Teilnehmer des The Ventury-Batches

Die Teilnehmer des Batch 5 wurden vergangene Woche bei einem Networking-Breakfast der heimischen Startup-Community vorgestellt.  Aus Österreich ist unter anderem dieses Mal das Startup Rotable mit an Bord, welches eine Software zur Verbesserung von Job-Rotationen in Spitälern bietet; derzeit arbeitet man an einem PoC. Das Startup Avasa AI aus London wiederum hat es sich zum Ziel gesetzt, die Suche nach Immobilien für Mieter angenehmer zu machen – was ein recht ambitioniertes Ziel für einen hart umkämpften Markt ist.

Detectolabs aus Russland wiederum planen nichts Geringeres, als ein „Google Analytics für Offline-Businesses“. Erste Pilotprojekte in Russland gibt es bereits, über Wien soll nun auch der europäische Markt anvisiert werden. Ein gänzlich anderes Ziel verfolgt das Startup Histor.IAR aus Tunesien: Hier werden Touristen über VR- und AR-Anwendungen die historischen Hintergründe einer Stadt vermittelt.

Noch namenlos ist schließlich das Projekt von Michael Krautsieder: Der Österreicher arbeitet an einer Software, die das Songwriting vereinfachen soll. Krautsieder, der selbst Musiktheoretiker und Developer in Personalunion ist, hat mit dem „Chord Progression Generator“ bereits eine erste App zu diesem Thema veröffentlicht. Das Freemium-Produkt hat derzeit 10.000 monatlich aktive Nutzer, bzw. rund 1.000 aktive zahlende Premium-Nutzer.

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RobCos Industrieroboter "Alfie" © RobCo

Sechs Jahre nach der Gründung in München hat RobCo den Unicorn-Status erreicht. Das teilte das Unternehmen heute per Presseaussendung mit. Innerhalb von nur neun Monaten konnte das Startup seine Unternehmensbewertung auf über eine Milliarde US-Dollar verdoppeln.

Dieser Sprung erfolgte im Rahmen einer aktuellen Finanzierungsrunde, die neue Investments mit einem Secondary Share Sale kombiniert. Dadurch erhalten langjährige Mitarbeitende die Möglichkeit, eigene Unternehmensanteile zu veräußern.

Cherry Ventures & European Tech Collective steigen ein

An der Transaktion beteiligen sich bestehende Kapitalgeber wie Sequoia, Lightspeed, Greenfield und Promus Ventures. Neu auf dem Cap Table sind unter anderem Cherry Ventures sowie das European Tech Collective, ein Netzwerk erfolgreicher europäischer Gründer:innen.

Roman Hölzl, Co-Founder und CEO von RobCo, ordnet die Finanzierung wie folgt ein: „Es gab eine starke Nachfrage, in RobCo zu investieren, und wir haben diesen Moment genutzt, um das Unternehmen zu stärken.“ Die Milliardenbewertung sei zwar ein Meilenstein, der Fokus liege nun aber auf der Auslieferung der neuen Roboter-Generation.

In seinem heutigen LinkedIn-Post weist er zudem nochmals auf die ambitionierte Mission des Unternehmens hin: „RobCo in jeder Fabrik“.

Industrieroboter „Alfie“ startet im März 2027

Hinter der Bewertung von RobCo steht ein Geschäftsmodell, das auf Hard- und Softwarelösungen für die Fertigungsindustrie basiert. Das Unternehmen entwickelt Robotik-Systeme, die dem Fachkräftemangel und Kostendruck in der Produktion entgegenwirken sollen. Im Zentrum der aktuellen Produktstrategie steht der Industrieroboter „Alfie“, dessen offizieller Marktstart für März 2027 geplant ist.

Das System ist darauf ausgelegt, durch KI-Integration unstrukturierte und sicherheitskritische Fabrikaufgaben selbstständig zu übernehmen. Luciana Lixandru, Partnerin bei Sequoia, kommentiert den technologischen Ansatz: „RobCo baut für eine Zukunft, in der KI nicht nur denkt und generiert, sondern auch in der physischen Welt agiert.“

US-Expansion im Gange

Für die künftige Skalierung baut das Startup seine Präsenz in den USA aus, die bereits jetzt als der am schnellsten wachsende Markt des Unternehmens gelten. Neben dem Sitz in München betreibt RobCo mittlerweile Fertigungsanlagen in Austin (Texas) sowie ein Entwicklungslabor in San Francisco. Um das US-Geschäft und die dortige Expansion direkt operativ zu steuern, verlegt CEO Hölzl seinen Standort in die Vereinigten Staaten.

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Das sind die Startups im Batch 5 von The Ventury

In fünf Minuten die eigene Startup-Idee vom Prototypen zum Product-Market-Fit bringen – das ist das Konzept des Elevate-Programms von The Ventury. Die Gründer überprüfen hier ihre Business-Idee auf Umsetzbarkeit, bekommen die erste Traction und begeben sich auf die Suche nach Kunden und  Investoren. Die Teilnehmer des Batch 5 wurden vergangene Woche bei einem Networking-Breakfast der heimischen Startup-Community vorgestellt. Mit Rotable, Avasa AI, Histor.IAR, Detectolabs und einem noch namenlosen Projekt von Michael Krautsieder ziehen fünf spannende Early Stage Startups bei The Ventury ein.

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