Basenbox bringt mit Musiker Scheibsta Soundtrack für basische Ernährung heraus
Das Wiener Food-Startup Basenbox hat zusammen mit dem Musiker Scheibsta einen Song namens "Auszeit“ veröffentlicht. Der Release fand am vergangenen Sonntag statt.
Das Wiener Food-Startup steht für vegane, biologische, gesunde und frische Ernährung. Mit seinen basischen Food-Boxen bietet Basenbox eine Auswahl an Gemüse, Obst, Kräutern und glutenfreien Getreidesorten an. Basische Ernährung wird als besonders förderlich für die Gesundheit angesehen, da sie Organe entsäuern und entgiften soll. 2016 von Philippa Hoyos, ihrem Bruder Leopold, Cousin Lukas Lovrek und ihrem gemeinsamen Freund Albrecht Eltz gegründet, trat Basenbox 2021 in den Münchener und Berliner Markt ein. Anfang 2024 eröffnete es seinen ersten Pop-Up-Store in der Wiener Neubaugasse – brutkasten berichtete. Nun verkündet das Startup ein gemeinsames Projekt mit dem Salzburger Musiker Scheibsta an.
Eigener Soundtrack für basische Ernährung
FM4-Rap-Legende Philipp „Scheibsta“ Scheiblbrandner produzierte für Basenbox einen “eigenen Soundtrack” für basische Ernährung. Der Song namens „Auszeit“ erschien am vergangenen Sonntag – dem internationalen Tag der basischen Ernährung. Der Soundtrack soll Zuhörer:innen animieren, eine Pause für den Körper einzulegen und gute Laune zu haben. Die Musik mache „Lust auf bewusste Ernährung“.
„Eine ausgewogene Ernährung und ein guter Song haben eines gemeinsam: Sie bringen beides ins Gleichgewicht – den Körper und die Laune“, sagt Ernährungswissenschaftlerin Philippa Hoyos. Die Basenbox-Gründerin kennt Scheibsta noch aus Salzburger Kindergarten-Zeiten.
„Erste basische Bio-Supermarktlinie“
Das Food-Startup bietet derzeit eine Basenkur an. Die basischen Gerichte, bestehend aus frischem Gemüse und Obst, werden über einen bestimmten Zeitraum täglich an Kund:innen geliefert. Zudem gibt es Basenbox exklusiv bei der Supermarktkette Spar als „erste basische Bio-Supermarktlinie“ zu kaufen, heißt es vom Unternehmen. Mittlerweile erweiterte das Startup sein Sortiment um Kapseln, die die Verdauung unterstützen.
Ohne KI: BESS Invest soll Planungssicherheit für Batteriespeicher-Investments schaffen
Das Grazer Beratungsunternehmen Impeto Impact rund um Jim Lefébre bietet ein Tool zur Erlösmodellierung von Batteriespeichern. "BESS Invest" soll Entwicklern und Banken granulare Modellrechnungen für Investments liefern.
Ohne KI: BESS Invest soll Planungssicherheit für Batteriespeicher-Investments schaffen
Das Grazer Beratungsunternehmen Impeto Impact rund um Jim Lefébre bietet ein Tool zur Erlösmodellierung von Batteriespeichern. "BESS Invest" soll Entwicklern und Banken granulare Modellrechnungen für Investments liefern.
Ein Fully-Merchant-BESS (Battery Energy Storage System) ist ein Batteriespeicher, der seine Erlöse vollständig am freien Strommarkt erwirtschaftet, ohne langfristige Verträge, feste Einspeisevergütungen oder staatliche Garantien. Durch den steigenden Anteil an z.B. Photovoltaik und Windkraft kommt es im Netz häufig zu Überschussenergie und starken Preisschwankungen – etwa Negativpreisen zur Mittagszeit im Sommer. Speicherbetreiber:innen nutzen das für Arbitrage: Sie kaufen Strom, wenn er günstig ist, und verkaufen ihn, sobald die Preise wieder steigen. Zusätzlich lässt sich mit einer Batterie auch Regelenergie zur Netzstabilisierung anbieten.
Dieses Geschäftsfeld zeichnet sich zum einen durch hohe Gewinnchancen bei stark schwankenden Strompreisen, aber auch volles Risiko bei fallenden Marktpreisen oder geringer Volatilität aus. Hinzu kommt, dass ein Speicher gleichzeitig auf fünf Erlösmärkten agiert – darunter Day-Ahead und Regelenergie –, die permanent miteinander konkurrieren und sich gegenseitig Kapazitäten streitig machen. Diese unsichere Dynamik führt für Betreiber:innen wiederum zu erschwerten Finanzierungsmöglichkeiten bei Banken. Hier setzt Impeto Impact mit seinem Tool BESS-Invest an.
Modellrechnungen statt Live-Einsatz
„Man kann eigentlich immer nur in einem Markt handeln. Also muss man in der Modellierung entscheiden, in welchem Markt der Strom gekauft und verkauft wird, um letztlich einen plausiblen Business Case zu erteilen“, erklärt Jim Lefébre, Gründer von Impeto Impact. Sein laut eigenen Angben komplett eigenfinanzierte Produkt soll jetzt mehr Transparenz für Investor:innen bringen und setzt bei der Modellierung auf sogenanntes Forwardtesting. „Backtesting beantwortet, was gewesen wäre“, erklärt der Gründer. „Für eine Investitionsentscheidung mit 15 Jahren Laufzeit braucht der Markt eine Antwort auf das, was kommt.“
BESS Invest soll eine fünfjährige Markthistorie mit eigenen Projektionsannahmen zu Preistrends, Reserve-Erlösen und Volatilität verknüpfen. Laut Unternehmensangaben entstünden aus diesem Zusammenspiel simulierte Marktpfade in 15-Minuten-Auflösung – bis hinunter zum eigentlichen Lastprofil der Batterie. Das Modell würde dabei eine Ergebnisbandbreite vom konservativen bis zum optimistischen Szenario abbilden. Verändere sich die Marktlage, ließe sich dies über erneute Simulationen jederzeit anpassen. Dabei handelt es sich laut Lefèbre ausdrücklich um Modellrechnungen und Schätzungen zur Plausibilisierung, nicht um eine Live-Optimierung.
Ursprünglich entstand die Idee aus Lefèbres eigenem Beratungsgeschäft: Der Markt für Großspeicher sei dynamisch, die Kapitalmobilisierung stocke jedoch mangels Transparenz, so Lefèbres Erkenntnis. Gemeinsam mit Jonas Puck von der WU Wien wurde daraus zunächst das Whitepaper „Charging Ahead“ aus dem schlussendlich das Tool mithilfe von Pilotkund:innen aus dem Kreis großer Energieversorger hervorging.
Auf Künstliche Intelligenz wird verzichtet: „Wir arbeiten bei unseren Simulationen strikt ohne KI, weil eine KI auch halluzinieren kann“, so Lefèbre. Ein geschlossener Algorithmus soll stattdessen nachvollziehbare Ergebnisse hervorbringen.
Vor der Gründung war Lefèbre unter anderem ÖVP-Pressesprecher ehe er 2017 bis 2019 die Position des Pressesprechers im Justiz- und später im Finanzministerium übernahm. Anschließend war er in diversen Positionen für Montana Tech Components des Investors Michael Tojner, sowie den Batteriehersteller Varta tätig. Bis heute vertritt er zudem die von Tojner mitgegründete eXplore!-Initiative. Außerdem fiel Lefébre in der Vergangenheit beim brutkasten mit seinem Corona-Test-Startup auf.
Co-Location und Expansionspläne
Vertrieben wird BESS Invest im Lizenzmodell mit drei Paketstufen, wahlweise als Monatslizenz oder als Berechnungskontingent im 50er-Block. Bislang modelliert die Software den reinen Speicherbetrieb. Als nächsten Schritt will das Team die Integration von Co-Location-Projekten und Industrieanwendungen angehen. Außerdem plant Lefèbre die Expansion nach Deutschland und perspektivisch in Richtung Südosteuropa.
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