30.07.2020

BaronMerino: Tiroler Startup nutzt Unterhosen-Technologie für Polohemden

Das Tiroler Startup BaronMerino versucht mit einer Kombination aus Merinowolle und Meryl Skinlife Nachhaltigkeit ins Fashion-Business zu bringen. Nun startete man eine Kickstarter-Kampagne.
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BaronMerino, Kickstarter, Mode
(c) BaronMerino - Das Business-Clothing-Startup BaronMerino startet Kickstarter-Kampagne.

Das heimische Mode-Startup BaronMerino produziert Business-Casual-Kleidung aus Merinowolle und Meryl Skinlife, einem Material, das bisher hauptsächlich bei Sport-Unterwäsche eingesetzt wird. Es soll wegen in der Faser verarbeitetem Silber besonders antibakteriell und geruchshemmend wirken. Nun ist man für die Ausweitung des Geschäfts mit der funktionalen Mode auf der Suche nach Unterstützung und startet ab 30. Juli eine Kickstarter-Kampagne.

Businessmode aus patentiertem Merino- und Meryl Skinlife-Material

„Die Marke steht für nachhaltige High Performance Businessmode, ausschließlich in Österreich produziert. Wir suchen Menschen, die an unsere Vision glauben und sie mittragen. Gemeinsam wollen wir mit unserem revolutionären Material die Welt der Casual-Businessmode nachhaltig verändern“, so Gründer Markus Hörtnagl. Die Kollektion besteht aus T-Shirts, Polohemden und Pullover für Damen und Herren.

Das patentierte Material soll nach eigenen Angaben helfen, Schweiß und Geruch zu vermeiden, ist hypoallergen und reguliert die Körpertemperatur der Träger.

BaronMerino: 35.000 Euro als Funding-Ziel

Die ersten 200 Unterstützer auf Kickstarter erhalten bis zu 50 Prozent Rabatt und eine lebenslange Garantie auf die gekauften Kleidungsstücke. Bisher (Stand 30 Juli, ca. 10:30 Uhr), wurde die Funding-Schwelle von 35.0000 Euro noch nicht erreicht. Es ist jedoch erst der erste Tag der Kampagne – es bleiben also noch 27 Tage Zeit.

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Brantner green solutions aus Krems soll mehrheitlich an französischen Konzern verkauft werden

Der französische Konzern Paprec will bei der Kreislaufsparte des niederösterreichischen Familienunternehmens Brantner einsteigen. Mit dem Deal käme Paprec auf einen Schlag in fünf neue Märkte, darunter Österreich.
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(c) Brantner

Die Paprec-Gruppe wird strategischer Mehrheitsgesellschafter von Brantner green solutions, der Umwelt- und Abfallwirtschaftssparte der Kremser Brantner Gruppe. Das gaben die Unternehmen am Dienstag bekannt. Paprec übernimmt 80 Prozent, die restlichen 20 Prozent bleiben im Besitz der Familie Brantner. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der erforderlichen regulatorischen Genehmigungen, der Vollzug wird für das vierte Quartal 2026 erwartet. Zum Kaufpreis machen die Unternehmen keine Angaben. Der brutkasten hat bei Brantner green solutions nachgefragt.

Fünf Länder, 65 Standorte

Brantner green solutions wurde 1936 gegründet und ist in Österreich, wo sich auch der Hauptsitz befindet, sowie in der Slowakei, Tschechien, Rumänien und Serbien tätig. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.500 Mitarbeitende an 65 Anlagen und Niederlassungen und betreut mehr als 28.000 kommunale, industrielle und gewerbliche Kunden. Der Umsatz liegt bei mehr als 320 Mio. Euro.

Für Paprec ist es der Eintritt in fünf neue Märkte. Nach der Schweiz, Spanien und Italien bezeichnet die Gruppe den Schritt als nächste Etappe ihrer europäischen Expansion und als Wachstumsplattform in Mittel- und Osteuropa.

„Diese Transaktion ist unsere wichtigste Akquisition seit dem Zusammenschluss mit Coved im Jahr 2016. Sie ermöglicht uns den Eintritt in fünf neue Länder und stärkt unsere europäische Präsenz erheblich“, wird Mathieu Petithuguenin, Chairman und CEO der Paprec-Gruppe, in der Aussendung zitiert.

Logistik und Immobilien bleiben in der Familie

Der Deal betrifft ausdrücklich nur die Kreislaufsparte. „Wichtig ist zu betonen, dass sich diese Partnerschaft ausschließlich auf Brantner green solutions bezieht. Brantner logistic solutions und Brantner Real Estate bleiben vollständig im Eigentum der Familie Brantner und werden unabhängig weiterentwickelt“, stellt Bernd Brantner klar. Er führt die Brantner Gruppe seit 24 Jahren als CEO und vertritt die dritte Generation der Familie.

Der Entscheidung ging laut Aussendung ein fast zweijähriger Prozess voraus, an dessen Ende sich die Familie einstimmig für Paprec aussprach. „Die Chancen, die vor uns liegen, sind enorm, ihre Realisierung wird jedoch erhebliche langfristige Investitionen erfordern“, begründet Bernd Brantner den Schritt. Als Familie habe man sich deshalb bewusst für einen starken strategischen Gesellschafter entschieden, der die eigenen unternehmerischen Werte teile. In der neu geschaffenen Gesellschaft übernimmt er die Rolle des stellvertretenden Vorsitzenden.

Von 40 auf 26.000 Mitarbeitende

Paprec startete vor 32 Jahren als kleines Altpapierrecycling-Unternehmen mit 40 Mitarbeitenden in La Courneuve bei Paris. Die Schweiz war vor mehr als 15 Jahren der erste Markt außerhalb Frankreichs, in Spanien beschäftigt die Gruppe heute fast 4.000 Menschen. Nach Abschluss der Transaktion soll Paprec rund 26.000 Mitarbeitende in 15 Ländern zählen und einen Jahresumsatz von mehr als 4,5 Mrd. Euro erreichen.

Brantner fiel zuletzt mit Innovationsprojekten auf

Das Kremser Familienunternehmen war in den vergangenen Jahren mehrfach mit Vorstößen in der Kreislaufwirtschaft präsent. 2024 vereinbarte Brantner green solutions gemeinsam mit dem Schaumstoffproduzenten Neveon die Gründung eines Joint Ventures für das Recycling von Matratzen mit Sitz in Krems. In Hohenruppersdorf betreibt das Unternehmen zudem eine Anlage, in der Asche und Schlacke aus der Müllverbrennung aufbereitet werden. Und mit Scarab brachte Brantner Österreichs ersten autonomen Müllroboter auf die Straße, der Mülltonnen ohne menschliches Zutun leert.

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AI Summaries

BaronMerino: Tiroler Startup nutzt Unterhosen-Technologie für Polohemden

  • Das heimische Startuo BaronMerino produziert Business-Casual-Kleidung aus Merinowolle und Meryl Skinlife, einem Material, das bisher bei Sport-Unterwäsche eingesetzt wird.
  • Nun ist man für die Ausweitung der funktionalen Mode auf der Suche nach Unterstützung und startet ab 30. Juli eine Kickstarter-Kampagne.
  • Das patentierte Material soll eigenen Angaben nach helfen, Schweiß und Geruch zu vermeiden, ist hypoallergen und reguliert die Körpertemperatur.
  • Bisher wurden vom erklärten Ziel von 35.0000 Euro über 1600 erreicht.

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