12.10.2023

Barbara Meier verlässt „2 Minuten 2 Millionen“ nach nur einer Staffel wieder

Exklusiv. 2007 gewann sie "Germany's Next Top Model", 2023 wurde sie Investorin bei der Puls4-Sendung "2 Minuten 2 Millionen". Nach nur einer Staffel zieht sich Barbara Meier aus der Sendung nun aber wieder zurück.
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(c) Puls 4 Gerry Frank

Die Puls4-Startup-Show „2 Minuten 2 Millionen“ geht in die elfte Staffel. Ausgestrahlt wird diese im kommenden Jahr. Die Dreharbeiten finden bereits jetzt statt. Eine Investorin aus der vorigen Staffel wird jedoch nicht mehr dabei sein: Barbara Meier. Das Topmodel war erst in der vorigen Staffel zur Runde der „2 Minuten 2 Millionen“-Investor:innen dazugestoßen (brutkasten berichtete) und hatte sich dabei vor allem als Nachhaltigkeitsinvestorin positioniert.

Nun habe sie sich „aus privaten Gründen entschieden, in der kommenden Staffel nicht dabei zu sein“, wie eine Sprecherin von ProSiebenSat.1 PULS 4 gegenüber brutkasten bestätigte. Maier habe in der vergangenen Staffel mehr als 600.000 Euro in acht Startups investiert und etliche Social-Media-Kooperation angeboten. Allerdings: „Der damit verbundene Arbeitsaufwand ist natürlich groß und vorerst ausreichend für die zweifache Mutter und das aktive Topmodel“, heißt in der Stellungnahme des Senders.

Wie brutkasten erfuhr, soll es für die kommende Staffel noch weitere Änderungen in der Zusammensetzung der „2 Minuten 2 Millionen“-Jury geben. Auf Anfrage wollte Puls4 diese jedoch nicht bestätigen.

Barbara Meier gewann 2007 „Germany’s Next Topmodel“

Barbara Meier
Barbara Meier in der Jury mit Bau-Tycoon Hans Peter Haselsteiner  | Foto: Puls4/ Gerry Frank

Meier ist neben ihrer Model- und Investorinnen-Tätigkeit auch als Schauspielerin und Moderatorin aktiv. Einer breiten Öffentlichkeit bekannt wurde die 37-jährige Deutsche durch ihre Teilnahme an Heidi Klums TV-Show „Germany’s Next Topmodel“, deren zweite Staffel sie 2007 gewann. Meier hat 2019 den österreichischen Immobilienunternehmer Klemens Hallmann geheiratet und hat zwei Kinder.

Ihren Einsteig bei „2 Minuten 2 Millionen“ hatte sie in einem brutkasten-Interview im April folgendermaßen begründet: „Ich arbeite seit 16 Jahren mit den unterschiedlichsten Firmen zusammen. Meistens als Werbebotschafterin bzw. im PR- und Marketingbereich. Seit einigen Jahren habe ich auch eigene Mode-Kollektionen mit großen Firmen entwickelt und auf den Markt gebracht. Da war es für mich die logische Weiterentwicklung, dass ich Firmen nun tatsächlich auch ‚von Anfang‘ an begleiten möchte. Zusätzlich habe ich immer schon das Bedürfnis, Wissen, das ich erlangt habe, auch an andere weiterzugeben“.


Aus dem Archiv: Barbara Meier im brutkasten-Interview (April 2023)

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Hivesense
© Innovation Salzburg/Benedikt Schemmer - Alexander Moosmann (l.) und Florian Entleitner von Hivesense.

Die beiden FH-Absolventen Florian Entleitner und Alexander Moosmann teilen eine Leidenschaft namens IT-Security. Daraus ist ein Startup geworden: Mit Hivesense entwickelten beide eine sogenannte Deception-Plattform, die Cyberangriffe frühzeitig erkennt, indem sie Angreifende mit gezielt platzierten digitalen Fallen aufdeckt und dadurch wichtige Informationen für Cyberdefense liefert. Dabei setzen sie bewusst auf europäische Infrastruktur und digitale Souveränität. Die Idee entstand im Studium an der FH Salzburg.

Hivesense mit „Deception Technology“

Konkret haben sich Entleitner und Moosmann im Studium Informationstechnik & System-Management an der FH Salzburg kennengelernt. Die Idee für das Startup entstand schließlich im Rahmen von Entleitners Abschlussarbeit. „Ich habe mich in meiner Masterarbeit intensiv mit sogenannten ‚Honeypots‘ beschäftigt, einem Teilbereich der Täuschungstechnologie. Dabei wurde mir klar, wie viel Potenzial in diesem Ansatz steckt“, erklärt er.

Die Founder pitchten ihre Idee beim FHStartup Center und wurden im Herbst 2025 in die Startup Factory des Netzwerks Startup Salzburg aufgenommen. Im März 2026 gründeten sie schlussendlich ihr Unternehmen.

Hivesense entwickelt – wie erwähnt – eine „Deception Technology“, eine – eigenen Angaben nach – noch wenig verbreitete Form der Cyberabwehr. Das Prinzip: Im Netzwerk eines Unternehmens werden gezielt „Stolperdrähte“ platziert. Angreifer, die sich im System bewegen, sollen dann darauf stoßen und erkannt werden, so der Claim.

„Wir bauen keine klassische Schutzmauer“, sagt Entleitner. „Wir legen bewusst falsche Spuren und warten, bis jemand darüber stolpert – vergleichbar mit einem Stolperdraht, an dem ein Glöckchen platziert wurde.“ Moosmann ergänzt: „Viele Sicherheitslösungen erkennen nur bekannte Bedrohungen. Wir gehen einen Schritt weiter: Wir erkennen Verhalten und interagieren direkt mit Angreifern.“ Dabei setzt Hivesense im Inneren des Netzwerks an, einem der, wie beide Gründer sagen, kritischsten Bereiche.

Erste Pilotkunden

Die Decoy-Plattform von Hivesense befindet sich im Einsatz bei ersten Pilotkunden. Das Team treibt den Markteintritt im DACH-Raum aktiv voran und sucht weiterhin nach Unternehmen, die die Plattform in ihrer Infrastruktur einsetzen und gemeinsam mit Hivesense weiterentwickeln möchten.

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