23.07.2019

Barack Obama kommt zu Bits & Pretzels 2019

In einem moderierten Gespräch wird der ehemalige US-Präsident Barack Obama das Startup-Event Bits & Pretzels eröffnen, das von 29. September bis 1. Oktober in München stattfindet.
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(c) White House

Der ehemalige US-Präsident Barack Obama wird das Startup-Event Bits & Pretzels 2019 eröffnen, das von 29. September bis 1. Oktober in München stattfinden wird. Das teilten die Veranstalter am Dienstag über ein Posting auf ihrer Facebookseite mit.

Er sei ein Role Model und vermutlich eine der einflussreichsten Personen unserer Zeit, heißt es von den Veranstaltern über den Friedensnobelpreisträger Barack Obama: Mit seiner Leidenschaft und seiner Weisheit werde er die Startup-Community inspirieren, selber Veränderungen zu bewirken.

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In einem moderierten Gespräch wird Obama über seine Amtszeit sprechen und seine Gedanken über Führungsverhalten in der Welt teilen. Bei seiner Amtsübernahme im November 2008 habe sich das Land in einer schweren Krise befunden, heißt es auf der Website des Events: Sein Führungsstil habe aber geholfen, die Wirtschaft wieder zu beleben, das Gesundheitssystem zu reformieren und das Land auf Kurs in Richtung saubere Energie zu setzen.

Nach dem Ende seiner Präsidentschaft hat Obama das Ziel, andere Menschen ebenfalls zu ermächtigen, die Welt zu verändern. „Das sind die gleichen Prinzipien, für die auch Bits & Pretzels steht“, heißt es von den Veranstaltern. Auf dem Event werden 5000 Teilnehmer erwartet.

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Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter
Bundeskanzler Stocker setzt sich für ein UNO-KI-Zentrum in Wien ein. (c) BKA/Florian Schrötter

Nach der Wahl in den UNO-Sicherheitsrat strebt die Bundesregierung nach dem nächsten Coup. Österreich soll in Fragen der Künstlichen Intelligenz in Zukunft nicht nur zuschauen, sondern aktiv mitgestalten. Das verkündete heute Bundeskanzler Christian Stocker. Der konkrete Vorschlag: Es soll ein internationales KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen in Wien entstehen. Der Vorschlag wurde von Staatssekretär Alexander Pröll beim virtuellen internationalen Spitzentreffen zur Kontrolle von Frontier-KI-Modellen eingebracht. Das Treffen hat auf Initiative der Regierungschefs Finnlands und Norwegens stattgefunden.

„Fürchten wir uns nicht vor Künstlicher Intelligenz, sondern geben wir ihr einen Rahmen, der den Menschen Ängste nimmt und Sicherheit gibt. Ein KI-Zentrum unter dem Dach der Vereinten Nationen kann dabei eine zentrale Rolle einnehmen. Wir wollen einen Ort schaffen, an dem Menschen aus der ganzen Welt gemeinsam daran arbeiten, das Potenzial von KI auszuloten, ihre Risiken zu verstehen und ihre Zukunft mitzugestalten“, sagt Stocker

Wien als „der richtige Standort“

Die Bundesregierung sieht Wien als idealen Standort an. Mit der Internationalen Atomenergie-Organisation (IAEO) und der CTBTO-Vorbereitungskommission sei die Stadt bereits Sitz von Institutionen, die den verantwortungsvollen Umgang mit komplexen Technologien behandeln und langjährige Erfahrung mit multilateralen Verfahren und Standards haben.

„Kein Staat kann diese Herausforderungen allein bewältigen. Die Weichen für die globale KI-Governance werden jetzt gestellt, und Österreich will diesen Prozess aktiv mitgestalten“, betont Staatssekretär Alexander Pröll.

Außenministerin Beate Meinl-Reisinger ergänzt: „Österreich setzt sich konsequent für klare Grenzen und international verbindliche Regeln für KI-Waffen ein. Als einer der vier UNO-Amtssitze wäre Wien bestens als Standort für ein internationales KI-Zentrum geeignet.“

Treffen mit Hinton und Steinberger

Heute Abend trifft Stocker gemeinsam mit Staatssekretär Alexander Pröll den Physik-Nobelpreisträger Geoffrey Hinton und Peter Steinberger, der mit OpenClaw weltweite Bekanntheit erlangte. „Wir sprechen über unsere Initiative, über internationale Regeln für KI und darüber, wie Österreich bei dieser Zukunftstechnologie vorne mit dabei ist“, schreibt Stocker auf X. Hinton und Steinberger sind Gäste von TEDAI in der Wiener Hofburg.

Österreich im KI-Zeitalter

KI scheint im Bundeskanzleramt präsenter denn je zu sein, denn Pröll möchte zum Thema „Österreich im Zeitalter von KI“ am 19. November Stellung nehmen. Der Staatssekretär lädt zu einer Grundsatzrede in die Österreichische Nationalbibliothek ein, bei der er über eine der „größten Gestaltungsaufgaben unserer Zeit“ sprechen wird.

„Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, entscheiden, schaffen und denken. Was bedeutet das für uns Menschen und was bedeutet es für Österreich?“, heißt es in der Aussendung.

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