29.03.2021

Back’O’Funny: Diese Kuchencreme zerschmilzt nicht im Ofen

Gisela Hüsges-Schnabel und Sabine Kämper scheinen ein Problem gelöst zu haben, das viele Hobby-Bäcker beschäftigt hat. Sie haben eine Back-Creme entwickelt, die hitze- und kältebeständig ist und im Ofen mitgebacken werden kann.
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Back'O'Funny
Gisela van Bebber (l.) und Sabine Kämper scheinen ein Back-Alltagsproblem gelöst zu haben.

Gisela Huesges-Schnabel und Sabine Kämper kennen sich seit Jahren von ihrer Arbeit bei QVC. Zu ihren Hobbys gehört seit jeher das Backen. Da sie aber als viel beschäftigte Personen nicht immer Zeit für langwierige Back-Aktionen haben, griffen sie gerne mal zu herkömmlichen Backmischungen. Und waren damit nicht immer zufrieden. Daher hatten sie die Idee zu Back’O’Funny.

Die multifunktionale Creme

Hier geht es um eine einfache „ein-Zutat-Backmischung“ mit multifunktional verwendbarer, backfester und gebrauchsfertiger Creme-Füllung. So sollen auch Back-Anfängern Kuchenkreationen mit Konditor-Qualität gelingen, heißt es.

Back’O’Funny-Gründerinnen: „Backmischung ist gelingsicher“

Alle Back’O’Funny Backmischungen nennen die beiden Gründerinnen „gelingsicher“. Sie sind für Rühr- und Streuselkuchenteig fast fertig und einsatzbereit zum schnellen Backen kaufbar. Konkret: Die backfesten Backcreme-Füllungen benötigen teilweise nur eine weitere Zutat für das Anrühren des Backgemischs – Wasser, Schlag oder flüssige Butter. Neben der Auswahl an Cremefüllungen, die sich auch zum Dekorieren und Garnieren eignen, könne man natürlich, nach Rezept oder Laune, auch eigene Zutaten hinzufügen, um die Backkreation zu individualisieren, so die Gründerinnen.

Back’O’Funny auf Raubtierjagd

Huesges-Schnabl und Kämper werden heute Abend ihre Idee in der „Höhle der Löwen“ vorstellen. Und hoffen einen der Investoren mit Pixie-Flügeln und Süße für sich zu gewinnen. Außerdem mit dabei sind der Kaffee-Likör CO’PS, der Kork-Boxsack von Khou Khii, der Insektenstich-Behandler mit Hyperthermie fürs Smartphone heat it und die ultraleichte Computermaus Zaunkoenig M1k.

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Gründer von Fiskaly: Patrick Gaubatz, Johannes Ferner, Simon Tragatschnig (v. l.) | (c) Fiskaly

Das Wiener Fintech fiskaly expandiert nach Tschechien. Mit seiner neuen Softwarelösung Sign CZ will das Unternehmen Händler und Kassensystemanbieter bei der Umsetzung der neuen gesetzlichen Vorgaben unterstützen. Ab 1. Jänner 2027 führt Tschechien die verpflichtende elektronische Umsatzerfassung, kurz EET 2.0, wieder ein. Diese betrifft insbesondere Unternehmen im Handel, in der Gastronomie und im Dienstleistungssektor.

Software kann bereits getestet werden

Mit Sign CZ bietet fiskaly eine cloudbasierte Schnittstelle, über die Kassensysteme Umsätze elektronisch an die tschechische Finanzverwaltung übermitteln können. Die Lösung kommt ohne zusätzliche Hardware aus und soll Unternehmen die Einhaltung der neuen gesetzlichen Vorgaben erleichtern. Die Softwarelösung kann bereits vor der Einführung der neuen Registrierkassenpflicht integriert und getestet werden. Diese tritt am 1. Jänner 2027 in Kraft.

Für kleinere Unternehmen bietet die tschechische Finanzverwaltung ab Dezember zudem eine kostenlose Webanwendung namens Moje eet an. Diese ist allerdings auf Betriebe mit maximal zwei Erfassungseinheiten beschränkt. Fiskaly richtet sich mit seiner Lösung hingegen insbesondere an Kassensystemanbieter und Unternehmen, die die elektronische Umsatzerfassung in bestehende Systeme integrieren wollen.

Tschechien führt Registrierkassenpflicht erneut ein

Mit EET 2.0 führt Tschechien die elektronische Registrierkassenpflicht wieder ein. Die ursprüngliche Regelung wurde zunächst während der Corona-Pandemie ausgesetzt und Anfang 2023 schließlich abgeschafft. Die neue Version soll einfacher und weniger bürokratisch sein. So entfällt etwa die Pflicht, gedruckte Kassenbelege auszustellen.

Erfasst werden künftig grundsätzlich Zahlungen vor Ort, unabhängig davon, ob Kunden bar, mit Karte oder per QR-Code bezahlen. Reine Online-Zahlungen sind von der Regelung ausgenommen.

Mit der Wiedereinführung will die tschechische Regierung Steuerhinterziehung und Schattenwirtschaft eindämmen sowie für fairere Wettbewerbsbedingungen sorgen. Das Finanzministerium rechnet durch die Maßnahme mit zusätzlichen Staatseinnahmen von rund 560 Millionen Euro jährlich.

Fiskaly mittlerweile in neun europäischen Märkten aktiv

Mit dem Markteintritt in Tschechien setzt fiskaly seine europäische Expansion fort. Zu den bisherigen Expansionsschritten zählen unter anderem der Markteintritt in Spanien 2023 sowie die Übernahme des schwedischen Anbieters InfraSec im Dezember 2025. „Wir begrüßen Tschechiens Schritt hin zu einer modernen, digitalen Umsatzerfassung und einem faireren steuerlichen Umfeld“, sagt Johannes Ferner, Co-Founder und Co-CEO von fiskaly.

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