16.04.2026
NEUER B2B-CHEF

B2B-Geschäft: Neoh will bis 2028 Hälfte des Umsatzes mit Zuckerersatz Zero+ machen

Das Wiener Scaleup Neoh will sein B2B-Geschäft in den kommenden Jahren stark ausbauen. Dazu holte man nun auch den im Lebensmittelbereich erfahrerenen Manager Stefan Kotynek als Senior Vice President B2B an Bord.
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Neoh-Co-Founder und CEO Manuel Zeller (l.) und Stefan Kotynek, Senior Vice President B2B | (c) Neoh / Thomas Hofmann-Primavesi
Neoh-Co-Founder und CEO Manuel Zeller (l.) und Stefan Kotynek, Senior Vice President B2B | (c) Neoh / Thomas Hofmann-Primavesi

Mit Süßigkeiten, die auf dem selbstentwickelten, kalorienarmen Zuckerersatzstoff Zero+ basieren, hat das Wiener Scaleup Neoh mittlerweile eine große Fangemeinde, die auch über die Grenzen Österreichs hinausgeht. Die B2C-Produktpalette wird laufend erweitert, seit zwei Jahren kann man auch den Zuckerersatzstoff direkt kaufen, um ihn etwa zum Backen zu verwenden (brutkasten berichtete damals).

Billa mit Eigenmarke als erster B2B-Referenzkunde

Zero+ sei auch ausschlaggebend für ein achtstelliges Investment im Februar gewesen, hieß es zuletzt vom Scaleup. Noch mehr Potenzial als im B2C-Vertrieb des Ersatzstoffs sieht Neoh dabei im Verkauf an Lebensmittelunternehmen. Mit der Supermarktkette Billa, die den Ersatzstoff in Eigenmarke-Produkten nutzt, wurde Ende vergangenen Jahres ein erster großer Kunde in dieser B2B-Sparte präsentiert. Nun wurde sie als „Geschäftsbereich Zero+“ neu strukturiert.

Acht aktive B2B-Kunden „von kleineren Unternehmen bis hin zu großen internationalen Playern“

„Inzwischen arbeiten wir mit acht aktiven B2B-Kunden und haben rund 70 Proof of Concepts umgesetzt. Diese reichen von kleineren Unternehmen bis hin zu großen internationalen Playern, über verschiedene Kategorien hinweg“, sagt Neoh-Co-Founder und CEO Manuel Zeller heute auf brutkasten-Anfrage. Ziel sei es, möglichst viele dieser Entwicklungen bis Ende 2027 in den Markt zu bringen.

„Für 2028 planen wir, rund 50 Prozent unseres Umsatzes mit Zero+ zu erzielen“

Aktuell mache das B2B-Geschäft bereits rund 15 Prozent des Gesamtumsatzes aus, „mit klar steigender Tendenz“, so Zeller. Man sehe momentan eine sehr starke Nachfrage aus der Industrie nach funktionierenden Alternativen – „insbesondere, weil wir geschmacklich überzeugen können. Entsprechend führen wir laufend neue Gespräche, und das Interesse wächst kontinuierlich.“ Ziel sei es entsprechend, den B2B-Bereich auch international zu skalieren. „Für 2028 planen wir, rund 50 Prozent unseres Umsatzes mit Zero+ zu erzielen. Dieses Wachstum kann sich jedoch auch schneller entwickeln, insbesondere wenn größere Partner in die breite Umsetzung gehen – das ist naturgemäß schwer exakt planbar“, sagt der Gründer.

Stefan Kotynek wird Senior Vice President B2B

Für den nötigen Boost soll auch eine Neubesetzung sorgen. Stefan Kotynek wurde nun als Senior Vice President B2B präsentiert. Er hat mehrere Management-Positionen im Lebensmittelbereich in der Vita, darunter zuletzt als Vertriebsleiter bei der auf Backzutaten spezialisierten STAMAG Stadlauer Malzfabrik. Er sioll seine Erfahrung im internationalen Vertrieb bzw. der Skalierung von Betriebsstrukturen und „seine umfassende Expertise in der Backzutaten- und Aromenindustrie“ bei Neoh einbringen. „In seiner neuen Rolle wird er insbesondere den Ausbau des B2B-Geschäfts, die Erschließung neuer Märkte sowie die Entwicklung strategischer Partnerschaften vorantreiben. Der neu geschaffene Bereich Zero+ wird dabei als eigenständige Plattform für Wachstum und Kooperationen positioniert“, heißt es vom Scaleup.

„Neoh steht für innovative Ansätze in einem dynamischen Marktumfeld. Besonders spannend ist für mich die Möglichkeit, den neu strukturierten Zero+-Bereich aktiv mitzugestalten und die steigende Nachfrage in skalierbare Geschäftsmodelle zu übersetzen. Ich freue mich darauf, meine Erfahrung einzubringen und das Wachstum im B2B-Bereich nachhaltig voranzutreiben“, kommentiert Kotynek.

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Die Helsing-Gründer (v.l.n.r.): Gundbert Scherf, Torsten Reil und Niklas Köhler | © Helsing
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Nur fünf Jahre nach der Gründung 2021 galt Helsing aus München schon bislang als eines der wertvollsten Scaleups Europas. Mit einer Kombination aus DefenseTech und AI setzt das Unternehmen gleich auf beide aktuellen Hype-Branchen. Dabei baut Helsing selbst Drohnen und unbemannte Kampfflugzeuge und bietet gleichzeitig auch KI-Upgrades für bestehende Systeme wie den Eurofighter an.

Nun schloss Helsing seine Series-E-Finanzierungsrunde ab. Schon mit dem Seedinvestment über 100 Millionen Euro im Gründungsjahr 2021 hatte man für Aufsehen gesorgt. Seitdem folgten immer größere Investments. Mit der nunmehrigen Mega-Runde über 1,8 Milliarden US-Dollar (ca. 1,6 Mrd. Euro) bei einer Bewertung von 18 Milliarden US-Dollar liefert das Münchner Scaleup den neuen Deutschland-Rekord.

Kapital zum Großteil von US-Investoren, aber weiter „mehrheitlich in europäischem Besitz“

Die Investorennnachfrage habe das verfügbare Volumen deutlich überstiegen, heißt es von Helsing. Das Kapital kommt dabei von neuen und bestehenden Investoren – vorwiegend aus den USA. Konkret genannt werden vom Unternehmen Dragoneer Investment Group, Lightspeed Venture Partners, Disruptive, Iconiq, Growth Equity at Goldman Sachs Alternatives, JPMorganChase, Canada Pension Plan Investment Board (CPP Investments), General Catalyst, Plural und Stepstone. Zu den bestehenden Investoren von Helsing zählen zudem Prima Materia, Accel und Greenoaks.

Dabei wird jedoch betont: „Helsing bleibt mehrheitlich in europäischem Besitz.“ Auch der Verwaltungsrat des Unternehmens bleibe unverändert – dessen Vorsitz halten Spotify-Gründer Daniel Ek und Ex-EADS-Chef Thomas Enders. Die weiteren Mitglieder sind Jeannette zu Fürstenberg, Denis Mercier und die Helsing-Gründer Torsten Reil (Co-CEO), Gundbert Scherf (Co-CEO) und Niklas Köhler (President & CPO).

Das Kapital soll nun für die weitere Entwicklung von KI-Plattformen und die Expansion in weitere Länder genutzt werden. Zu den bekannten Kunden von Helsing zählen die Armeen der Ukraine, Deutschlands sowie mehrere europäischer Nato-Staaten.

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