30.01.2015

AWS und Earlybird investieren in Wiener Medizintechnik-Startup

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© Miracor/ aws Gründerfonds, Earlybird und andere Investoren beteiligen sich an Medizintechnik-Startup Miracor
In der Startup Szene in Österreich kennt man den aws Gründerfonds gut. Der Fonds kann junge Unternehmen mit hohem Wachstumspotential mit bis zu 3 Millionen Euro unterstützen. Zehn Investments wurden seit der Gründung im Jahr 2013 bereits abgeschlossen.

Der aws Gründerfonds ist eine Initiative des Wirtschafts- und Finanzministeriums, um die Gründerlandschaft in Österreich zu unterstützen.

In einer Pressemitteilung verkündete der aws heute sein Investment in das Wiener Unternehmen aus der Medizintechnik, das die Weiterentwicklung zur besseren Behandlung von Herzinfarkt-Patienten unterstützen soll.
MIRACOR ist ein österreichisches Unternehmen im Bereich der Medizintechnik mit innovativer Technologie, welches die Lebensqualität von Herzpatienten erhöhen und das Risiko eines Folgeinfarkts verringern soll, so Ralf Kunzmann, Geschäftsführer des aws Gründerfonds.
4,5 Millionen Euro wurden in das Startup investiert. Neben dem aws Gründerfonds und dem Schweizer Fachinvestor BioMedInvest sind noch weitere (bekannte) Investoren beteiligt: Die deutschen Investoren Earlybird Venture Capital und SHS, sowie Delta Partners aus Irland.
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Iono Robotics: Erster österreichischer humanoider Roboter vorgestellt

Das Linzer Deep-Tech-Startup Iono Robotics hat in der Tabakfabrik Linz seinen humanoiden Roboter „Workmate“ erstmals öffentlich präsentiert. Das System soll in zwei Jahren in Serienproduktion gehen und ist speziell für den industriellen Einsatz konzipiert. Erste Pilotkund:innen sind bereits an Bord.
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Erster Österreichischer humanoider Roboter © Iono Robotics

Der Plan ist aufgegangen: Im vergangenen Jahr kommunizierte das oberösterreichische Unternehmen Iono Robotics das Ziel, Mitte 2026 einen humanoiden Roboter herauszubringen – brutkasten berichtete. Das ist mit der aktuellen Live-Demonstration vor Industriepartnern und Investoren jetzt gelungen. Gründer und CEO Ümit Bas erklärte bei der Präsentation, dass das System für reale Arbeitsumgebungen und eine gesteigerte Produktivität entwickelt wurde, anstatt als bloßes Show-Modell für Laborumgebungen zu dienen.

Iono Robotics Gründer und CEO Ümit Bas mit „Workmate“ © Iono Robotics

Fokus auf Industrie und integrierte Drohnentechnik

Der Roboter soll zukünftig einfache und körperlich schwere Aufgaben in den Bereichen Industrie, Logistik, Handel und Service übernehmen, um Unternehmen beim Bewältigen des Fachkräftemangels zu unterstützen. Technisch setzt Iono Robotics auf ein modulares „Multi-Head“-Konzept: Im Kopf des Roboters befindet sich eine integrierte Drohne. Diese kann direkt aus dem System heraus starten, um die Umgebung aus der Luft zu erfassen, Fabrikhallen zu inspizieren oder das Sichtfeld über zusätzliche Sensorik zu erweitern.

Die Steuerung des Gesamtsystems erfolgt über die hauseigene Software-Plattform „Ionosphere“. Dieses geschlossene System aus Robotik-KI und Serverinfrastruktur soll eine sichere Datenverarbeitung im industriellen Umfeld garantieren und ist gezielt auf europäische Datensouveränität ausgelegt, wie es laut Unternehmen heißt.

Fahrplan zur Serienproduktion

Das Projekt befindet sich bereits in der praktischen Erprobungsphase. Auf Nachfrage verrät Gründer und CEO Ümit Bas, dass Iono Robotics bereits mit mehreren Pilotkund:innen zusammen arbeitet, darunter sowohl kleine und mittlere Unternehmen als auch namhafte Großunternehmen. Durch das direkte Feedback aus der operativen Praxis soll die Technologie in den kommenden Monaten gezielt weiterentwickelt werden.

Der wirtschaftliche Fahrplan des Startups steht ebenfalls fest: In zwei Jahren soll „Workmate“ in die Serienproduktion gehen. Der Anschaffungspreis wird sich dann im fünfstelligen Bereich bewegen. Laut Unternehmensangaben soll sich der Einsatz für Betriebe bereits innerhalb eines Jahres rentieren, da sich Unternehmen durch den Roboter-Einsatz laufende Kosten rund um Mitarbeitende einsparen können.

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