aws Gründerfonds und Hermann Hauser investieren in Crystalline Mirror Solutions
Eines der größten Investments der vergangenen Jahre in ein österreichisches High-Tech-Startup konnte sich Crystalline Mirror Solutions sichern. tecnet equity und I.E.C.T. - Hermann Hauser verstärken den vom aws gründerfonds geführten Investorenkreis.
tecnet equity und I.E.C.T. – Hermann Hauser verstärken den vom aws Gründerfonds geführten Investorenkreis bei Crystalline Mirror Solutions (CMS). Über die Details der Transaktion wurde Stillschweigen vereinbart.
(CMS) ist im stark wachsenden Optikmarkt tätig und hat eine neuartige Spiegeltechnologie auf Basis von Halbleiterkristallen entwickelt. tecnet equity und Hermann Hauser ergänzen nun den starken Investorenkreis um den aws Gründerfonds, der sich seit 2016 bei CMS engagiert. Bei dem Investment handelt es sich um eines der größten Investments der vergangenen Jahre in ein österreichisches High-Tech-Startup. CMS erweitert das Portfolio von tecnet equity und I.E.C.T.– Hermann Hauser um ein weiteres Unternehmen im Bereich der industriellen Technologien.
Hermann Hauser, der seine Investmentaktivitäten in Zentraleuropa im I.E.C.T. gebündelt hat, ist vor allem vom Gründerteam überzeugt: „Neben der starken Technologie hat mich besonders das Gründerteam rund um Markus Aspelmeyer, Garrett Cole und Christian Pawlu überzeugt.“
CMS ist ein Spin-off der Universität Wien und des Vienna Center of Quantum Sciences and Technology. Die CMS GmbH wurde im August 2013 von Markus Aspelmeyer und Garrett Cole in Wien gegründet und hat seitdem bereits zwei weitere Standorte in Santa Barbara und Zürich aufgebaut.
Eologix-Ping: Grazer Startup erkennt per Satellit, wenn ein Blitz im Windrad einschlägt
Das Grazer Startup eologix-ping erweitert sein Produktportfolio um eine satellitengestützte Blitzdetektionslösung für Windkraftanlagen. Die neue Version soll Betreibern insbesondere in schwer erreichbaren Regionen eine zuverlässige Identifikation von Blitzereignissen auf Turbinenebene ermöglichen und so Wartungsprozesse effizienter und transparenter gestalten.
Eologix-Ping: Grazer Startup erkennt per Satellit, wenn ein Blitz im Windrad einschlägt
Das Grazer Startup eologix-ping erweitert sein Produktportfolio um eine satellitengestützte Blitzdetektionslösung für Windkraftanlagen. Die neue Version soll Betreibern insbesondere in schwer erreichbaren Regionen eine zuverlässige Identifikation von Blitzereignissen auf Turbinenebene ermöglichen und so Wartungsprozesse effizienter und transparenter gestalten.
Im Mai 2024 holte eologix-ping ein Millioneninvestment u.a. von Verbund X – brutkasten berichtete. Im gleichen Jahr führte das Grazer Startup Blitzdetektion ein und erweiterte sein Produktportfolio um Blitzüberwachungssysteme.
Eologix-Ping mit neuer Version
Nun hat Eologix-Ping die Markteinführung von „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ bekannt gegeben, einer neuen satellitengestützten Version seiner Blitzüberwachungslösung für Windturbinen.
Die neue Variante soll es Wind-Asset-Managern in abgelegenen Regionen mit geringer Konnektivität, in denen die Mobilfunkkommunikation unzuverlässig oder nicht verfügbar ist, ermöglichen, zu erkennen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde – konkret geschieht das mittels Myriotas UltraLite-Satellitenkonnektivität.
Use-Case bleibt
Der grundlegende Use Case bleibt bei den Grazern jedoch unverändert: Betreiber wissen zu lassen, welche Turbine von einem Blitz getroffen wurde, damit sie Inspektionen priorisieren, die Wartungsplanung verbessern und Unsicherheiten nach Gewitterstürmen reduzieren können.
„Abgelegene Windparks sollten nicht einfach deshalb an operativer Transparenz verlieren, weil die Mobilfunkabdeckung begrenzt ist“, sagt Matthew Stead, CPO und Mitgründer von Eologix-Ping. „Mit ‚Event Lightning Fleet – Satellitenversion‘ erweitern wir die Blitzüberwachung auf Turbinenebene auf Regionen, in denen die traditionelle Kommunikationsinfrastruktur eine Hürde dargestellt hat.“
Einblicke auf Turbinenebene
Blitzeinschläge können erhebliche Blattschäden und Betriebsrisiken für Windturbinen verursachen. In vielen Fällen sind Betreiber gezwungen, nach Gewitterstürmen umfangreiche Inspektionen durchzuführen, ohne klare Anhaltspunkte dafür zu haben, welche Turbinen betroffen waren.
Im Gegensatz zu regionalen Wetterdiensten, die sich auf flächenweite Blitzaktivität konzentrieren, sei „Event Lightning Fleet – Satellitenversion“ darauf ausgelegt, betriebliche Einblicke auf Turbinenebene zu liefern.
Aus dem Archiv: Die Hintergründe zum Millioneninvestment für eologix-ping aus Graz
Das System erkenne Blitzereignisse direkt am Windturbinenturm mithilfe eines Magnetfeldsensors, der im Power and Communication Module (PCM) installiert ist. Der Sensor erfasst das durch den Blitzstrom im Turmgebäude induzierte Magnetfeld und generiert eine Ereignisbenachrichtigung, die in die Cloud übertragen wird.
Eologix-Ping-CEO: „Besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika“
„Wir sind stolz darauf, mit Eologix-Ping zusammenzuarbeiten, um die Blitzüberwachung auf Standorte auszudehnen, die traditionell außerhalb der Reichweite zuverlässiger Konnektivität lagen“, sagte Dan Franklin, Regional Sales Director bei Myriota.
Und Thomas Schlegl, CEO und Mitgründer von Eologix-Ping, ergänzt: „Mit dieser Markteinführung können Betreiber Blitzüberwachung auf Turbinenebene an Standorten einsetzen, die bisher schwer zu verbinden waren. Dies ist besonders relevant für viele Windparks in Lateinamerika, wo abgelegene geografische Lagen und begrenzte Telekommunikationsinfrastruktur nach Blitzereignissen operative blinde Flecken schaffen.“
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