05.10.2020

Neuer aws Call: Bis zu 200.000 Euro Zuschuss für den Aufbau „vertrauenswürdiger KI“

Die Austria Wirtschaftsservice (aws) startet in ihrem Förderprogramm "aws Digitalisierung" einen neuen Call für den Aufbau "vertrauenswürdiger KI". Je nach Unternehmensgröße beträgt der Zuschuss 25 bis 80 Prozent Förderungsquote und maximal 200.000 Euro.
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aws
Neue Studie zum Daten- und KI-Arbeitsmarkt in Österreich. (c) AdobeStock

Die Austria Wirtschaftsservice hat einen neuen Call gestartet. Konkret werden im Förderprogramm „aws Digitalisierung“ Unternehmen bei Pilotprojekten und der ersten Umsetzung von Lösungen unterstützt, die auf „vertrauenswürdiger KI“ aufbauen.

Der Call verfolgt laut aws das Ziel, österreichische Unternehmen beim Markteintritt zu unterstützen. Als Branchen werden die IKT, Produktion, Mobilität oder Gesundheit sowie Energie, Umwelt- und Klimaschutz genannt.

aws: Kriterien für vertrauenswürdige KI

Damit die KI der Definition einer „vertrauenswürdigen KI“ entspricht, müssen laut aws folgende drei Kriterien erfüllt werden:

  • KI muss sich während des gesamten Einsatzzyklus an gesetzliche Bestimmungen halten.
  • Ethische Grundsätze müssen garantiert werden.
  • KI muss in technischer und sozialer Hinsicht robust sein

Zuschuss maximal 200.000 Euro

Im Rahmen des Calls werden Startups, Klein- und Mittelunternehmen sowie etablierte Unternehmen bei der Umsetzung eines Projekts mit vertrauenswürdiger KI mit einem Zuschuss unterstützt. Je nach Unternehmensgröße beträgt der Zuschuss maximal 200.000 Euro. Die Förderquote liegt bei 25 bis 80 Prozent. Unternehmen in allen Phasen können sich dafür bewerben.

Die Mittel für den Call stammen von der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung (Österreich-Fonds). Der Call wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und des Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK) über die Austria Wirtschaftsservice abgewickelt.


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Lukas Enzersdorfer-Konrad, CEO von Bitpanda (c) Bitpanda
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Bitpanda gab heute bekannt, dass CEO Lukas Enzersdorfer-Konrad im ersten Quartal 2027 zurücktreten wird. Bis zu seinem Ausscheiden bleibt er CEO und wird das Unternehmen weiterhin leiten. Danach wechselt er zur Erste Group, wie CEO Peter Bosek per LinkedIn-Post bekannt gibt. Der Bitpanda-Verwaltungsrat hat laut Aussendung eine strukturierte Suche nach Enzersdorfer-Konrads Nachfolge eingeleitet, bei der sowohl interne als auch externe Kandidaten berücksichtigt werden.

Bitpanda: Trummer als Co-CEO

Als Co-Founder und Chief Scientist bringt Christian Trummer Erfahrung in der Entwicklung der Plattform und Technologie ein, die Bitpandas Strategie zugrunde liegen. Er soll den Fokus auf Produktqualität zusätzlich schärfen, während Bitpanda die Weiterentwicklung des Multi-Asset-Angebots über Krypto, Aktien, ETFs und Edelmetalle hinweg und den Ausbau seiner Infrastruktur für Finanzinstitute vorantreiben möchte, wie es per Aussendung heißt.

Eric Demuth, Executive Chairman und Präsident des Verwaltungsrats von Bitpanda zu den Vorgängen: „Lukas hat entscheidend dazu beigetragen, Bitpanda breiter aufzustellen und ein starkes Fundament für die Zukunft zu schaffen, und ich danke ihm für sein Engagement. Mit Christian als Co-CEO starten wir aus einer starken Ausgangsposition in die nächste Wachstumsphase und konzentrieren uns noch intensiver auf das, was uns zur bevorzugten Plattform für Millionen von Nutzern in Europa und zu einem verlässlichen Partner für Finanzinstitute weltweit macht.“

Enzersdorfer-Konrad zur Erste Group

Enzersdorfer-Konrad kommentiert wie folgt: „Meine Entscheidung, nächstes Jahr zurückzutreten, ist mir nicht leichtgefallen. Ich bin stolz auf das, was wir gemeinsam aufgebaut haben, und werde Bitpanda bis zu meinem Ausscheiden weiterhin mit vollem Einsatz führen. Ich freue mich darauf, unsere Strategie gemeinsam mit Christian und unseren Teams voranzutreiben.“

Bei seiner neuen Rolle bei der Erste Group wird er konzernweit die Verantwortung dafür übernehmen, eine integrierte Strategie für Asset Management und digitales Investieren in den acht Kernmärkten der Erste Group und für deren 23 Millionen Kunden voranzutreiben, heißt es per offiziellem Statement.

„Vom Sparen zum Investieren“

„Ich freue mich sehr, dass es uns gelungen ist, Lukas für die Erste Group zu gewinnen. Er verkörpert den Pioniergeist und bringt umfassende Expertise darin mit, das Investieren einfacher und zugänglicher zu machen – ein entscheidender Faktor, um die nächste Generation von Anlegerinnen und Anlegern zu erreichen“, sagt Peter Bosek. „Junge Menschen beginnen früher und investieren aktiver als frühere Generationen. Ein Grund dafür ist das wachsende Bewusstsein dafür, dass sie ihre finanzielle Zukunft selbst absichern müssen. Da sich ihre Erwartungen laufend weiterentwickeln, muss auch unser Angebot mit ihnen wachsen. Lukas wird eine zentrale Rolle dabei spielen, unser Angebot in all unseren Märkten intuitiv und attraktiv zu gestalten und mehr Menschen in Mitteleuropa dabei zu unterstützen, den Schritt vom Sparen zum Investieren zu machen.“

„Lukas Enzersdorfer-Konrad hat in den vergangenen acht Jahren aus erster Hand erlebt, wie schnell sich die Erwartungen der Menschen an das Investieren verändern können, wenn man es einfach, transparent und zugänglich gestaltet“, so Bosek weiter: „Die Erste Group verfügt über etwas, das nur wenige Institutionen in diesem Bereich bieten können: direkte und vertrauensvolle Beziehungen zu 23 Millionen Kunden sowie mit George über eine der meistgenutzten Banking-Plattformen Europas.“

Das sagt Bitpandas CO-CEO

Christian Trummer, nun CO-CEO, kommentiert gegenüber brutkasten: „Vor zwölf Jahren haben wir Bitpanda mit einer einfachen Überzeugung gegründet: Investieren soll einfacher und zugänglicher sein. Ich freu mich diese Rolle zu übernehmen und werde noch mehr Fokus auf unsere Produktqualität legen. Wir müssen eine Multi-Asset-Plattform sein, die jeder liebt.“

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Neuer aws Call: Bis zu 200.000 Euro Zuschuss für den Aufbau „vertrauenswürdiger KI“

  • Konkret werden im Förderprogramm „aws Digitalisierung“ Unternehmen bei Pilotprojekten und der ersten Umsetzung von Lösungen unterstützt, die auf „vertrauenswürdiger KI“ aufbauen.
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  • Als Branchen werden dabei neben der IKT, auch die Produktion, Mobilität oder Gesundheit sowie Energie, Umwelt- und Klimaschutz genannt.
  • Je nach Unternehmensgröße beträgt der Zuschuss maximal 200.000 Euro.
  • Die Mittel für den Call stammen von der Nationalstiftung für Forschung, Technologie und Entwicklung.
  • Der Call wird im Auftrag des Bundesministeriums für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort (BMDW) und des Bundesministeriums für Klimaschutz (BMK) über die aws abgewickelt.

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