22.04.2025
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aws Best of Biotech sucht eure Life-Science-Ideen – Preisgelder in Höhe von ingesamt 32.000 Euro

Habt ihr eine bahnbrechende Biotech- oder Medtech-Idee und wollt hoch hinaus? Dann nutzt eure Chance auf Preisgelder in Höhe von ingesamt 32.000 Euro und wertvolles Experten-Feedback beim renommierten Wettbewerb aws Best of Biotech.
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(c) Austria Wirtschaftsservice GmbH

Die Biotechnologie- und Medizintechnik-Branche boomt wie nie zuvor. Genau der richtige Zeitpunkt also, um den nächsten großen Schritt mit eurer Gründungsidee zu gehen: Mit dem international renommierten Wettbewerb „aws BoB – Best of Biotech“ werden wieder die besten Geschäftsideen im Life-Science-Bereich gesucht. Organisiert wird der Wettbewerb von aws Life Science Austria (LISA), einem Programm der Austria Wirtschaftsservice Gesellschaft mbH (aws), im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft, Energie und Tourismus.

+++ Jetzt bewerben für aws Best of BioTech +++

25-jähriges Jubiläum und vier Kategorien

Bereits im Jahr 2000 ins Leben gerufen, feiert aws BoB dieses Jahr sein 25-jähriges Jubiläum. Eingereicht werden kann von 1. April 2025 bis 13. Juni 2025, wobei sich der Wettbewerb in vier gleichwertige Kategorien gliedert:

  • Best BioTech Ideator
  • Best MedTech Ideator
  • Best BioTech Startup
  • Best MedTech Startup

Ob ihr noch in der Vorgründungsphase seid oder bereits ein junges Startup habt (gegründet nach dem 31. März 2022): aws BoB bietet in beiden Fällen eine perfekte Plattform, um euer Vorhaben auf das nächste Level zu bringen.

Wertvolles Feedback und Coaching

Alle Teilnehmenden können von Expert:innen aus den Bereichen Life Sciences, Patente, Finanzen und Entrepreneurship profitieren und erhalten wertvolles Feedback zu ihren Geschäftskonzepten. Die Finalist:innen jeder Kategorie werden zusätzlich intensiv gecoacht, um sich optimal auf den finalen Pitch vor einer hochkarätigen Jury vorzubereiten.

Exklusive Preisverleihung & hoch dotierte Preisgelder

Die besten Projekte werden am 14. Oktober 2025 ab 17:30 Uhr im Erste Campus in Wien ausgezeichnet. Dabei winken insgesamt 32.000 Euro Preisgeld, gestiftet von den Sponsoren Boehringer Ingelheim, Takeda, Erste Bank und LISA. Darüber hinaus freuen sich die Gewinnerinnen über exklusive Tickets für zentrale Branchenevents. Für alle Teilnehmerinnen ist die Preisverleihung eine großartige Gelegenheit zum Networking und Sichtbarmachen der eigenen Ideen in der Life-Science-Community.

Ein Blick auf die früheren Gewinner:innen zeigt, wie nachhaltig eine Teilnahme an aws Best of Biotech sein kann. „BoB hat uns geholfen, unsere Sichtbarkeit zu erhöhen und neue Kooperationspartner und Kunden zu gewinnen, was letztendlich zu einem Umsatzanstieg geführt hat“, sagt etwa David Wurm, Co-Founder & CEO von NovoArc (Best BioTech Start-up 2022). Das Startup setzt Mikroorganismen ein, um Lipide als „biologische Schutzhüllen“ für Wirkstoffe zu produzieren. So lassen sich Medikamente oral statt per Injektion verabreichen und bleiben auch bei hohen Temperaturen stabil (brutkasten berichtete).

Jetzt bewerben

Noch bis 13. Juni 2025 könnt ihr eure Ideen einreichen. Alle Details zu den Kategorien, Teilnahmebedingungen, Einreichprozess und weiteren Vorteilen findet ihr auf der Website www.bestofbiotech.at.

Nutze die Chance, mit eurer Biotech- oder Medtech-Idee für Aufsehen zu sorgen, Feedback von Top-Expert:innen zu erhalten und mit etwas Glück einen der begehrten Preise abzuräumen.

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Cyberhsell-CEO Mario Curvelo Carvalho | (c) Cybershell Technologies

Es ist das Zukunftsszenario schlechthin: Menschenleere Produktionshallen, gefüllt mit humanoiden Robotern, die unermüdlich arbeiten. Cybershell arbeitet daran, dass diese Vision einmal Realität wird. Das Deeptech-Startup entwickelt eine Außenschicht für humanoide Industrieroboter, die sie im Arbeitsalltag vor externen Einflüssen wie extremer Hitze, Stößen oder Chemikalien schützen soll. „Aktuell schauen die Roboter nicht so aus, als könnten sie z. B. neben einem Hochofen arbeiten“, sagt Gründer Mario Curvelo Carvalho. Cybershell soll das nun ändern. Die Idee wurde zuletzt beim Riz-up-Preis des Landes Niederösterreich in der Kategorie „Innovativ genial“ mit dem ersten Platz ausgezeichnet (brutkasten berichtete).

Cybershell ist ein „First of a kind“

Laut Curvelo Carvalho gibt es ein Produkt wie Cybershell noch nicht auf dem Markt. „Cybershell ist ein First of a Kind. Es gibt Hersteller, die Abdeckungen und so für Roboter machen. Aber es gibt unseres Wissens nach noch keinen Hersteller, der das im humanoiden Bereich macht“, sagt der Niederösterreicher. Dementsprechend schwierig seien manche Schritte für Cybershell, da es noch keine Referenzbeispiele gebe. „Ich komme mir manchmal vor wie wenn ich vor einem Dschungel mit einer Planierraupe stehe und mir dort erst meinen Weg ebnen muss“, sagt Curvelo Carvalho.

Erstmalige Versicherung einer Flotte

Laut dem Gründer ergibt sich durch seine Technik ein entscheidender Vorteil: Durch Schadensreduktion, Austauschbarkeit und standardisierte Betriebs- und Wartungsdaten gebe es eine bessere Grundlage für die Versicherbarkeit von humanoiden Robotern. „Die Versicherung hat das erste Mal die Möglichkeit, auf Daten zurückzugreifen und damit zu arbeiten. Damit können Versicherer Risiken, Schadenwahrscheinlichkeiten und mögliche Prämiengrundlagen besser bewerten“, erklärt der Founder und ergänzt: „Die Versicherungen sagen aktuell ‚Wir haben keine Werte, wir können hier nicht berechnen, wie hoch die Ausfallsrate ist und wie viel Schaden da wirklich auf uns zukommt.“ Doch bevor eine Flotte versichert werden kann, braucht Cybershell die notwendigen Zertifikate. An diesen werde gerade gearbeitet.

Modularer Aufbau

Das Startup setzt auf einen modularen Aufbau. Die Protektoren für z. B. Schultern, Arme und Beine sind getrennt abnehmbar und greifen nicht in Antrieb, Steuerungssoftware oder Sicherheitslogistik ein. „Es geht darum, die Downtime zu reduzieren. Wenn ein Roboter beschädigt wurde, dann wollen wir nicht, dass der ganze Roboter getauscht wird. Es soll einfach das beschädigte Modul werkzeuglos abgenommen werden und das neue Modul eingesetzt werden und nach 20 Minuten soll die Downtime vorbei sein“, erklärt Curvelo Carvalho. Die Außenschicht besteht aus fünf Layern, wobei jeder eine eigene Funktion hat und unterschiedlich anpassbar ist, je nachdem, wo der Roboter zum Einsatz kommt.

Das Patent als nächster Milestone

Das Unternehmen befindet sich aktuell noch vor der Gründungsphase und ist gebootstrappt. Gründen und die Suche nach Investoren machen laut Curvelo Carvalho erst dann Sinn, wenn die Firma das entsprechende Patent habe. Dafür müsse zuvor noch die Firma gegründet werden. Es läuft somit alles auf das Patent hinaus, noch im Herbst soll der Antrag gestellt werden. Förderungen hat Cybershell noch keine erhalten, jedoch hat das Startup bereits einen FFG-Patenscheck, also einen ersten Schritt in Richtung FFG-Förderung.

Eine Auswanderung in die USA stellt für Curvelo Carvalho aktuell keine Option dar. In Europa dauert zwar der Aufbau eines Unternehmens länger als in den USA, doch Cybershell habe hierzulande alles, was es für den Aufbau benötige. „Wir können hier vom Ökosystem, von den Inkubatoren und von den Förderungen profitieren. Cybershell muss ein niederösterreichisches Unternehmen werden. Das steht ganz groß auf unserer Flagge drauf“, sagt Curvelo Carvalho.

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