20.11.2017

Jetzt Bewerben: Mit AVL die Mobility-Riesen überzeugen

Bei der CREATORS EXPEDITION des steirischen Mobility-Unternehmens AVL haben Startups die Chance, den ganz großen aus der Branche Innovationen zu liefern.
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Sich einen Namen innerhalb der eigenen Branche zu machen, ist eine der großen Herausforderungen für Startups. Eine innovative oder gar disruptive Lösung zu haben, reicht noch nicht. Der Weg führt meist über Pitches bei Fachveranstaltungen, Corporate-Programme und Kontakte gut vernetzter Investoren. Irgendwann ist man dann soweit, dass die Branchen-Riesen bereit sind, einem überhaupt einmal zuzuhören. Dann muss man sie noch überzeugen.

+++ CREATORS EXPEDITION: AVL sucht Early-Stage-Startups im Bereich der innovativen Mobilität +++

Abkürzung zu den großen Playern

AVL bietet Startups mit seiner CREATORS EXPEDITION eine Abkürzung in diesem Weg. Denn das steirische Unternehmen spielt gleich in mehreren Innovationsfeldern der Mobilitäts-Industrie in der oberste Liga mit. Entsprechend zählt es viele der ganz großen Player aus dem Bereich zu seinen Kunden. Und die Devise der CREATORS EXPEDITION ist klar: „AVL hat die Möglichkeiten, Startups haben die frischen Ideen“, sagt Jonas Schneider, der für das Programm verantwortlich ist. Ziel sei es, gemeinsame Projekte auf die Beine zu stellen, die dann mit passenden Kunden aus dem großen Netzwerk in 20 Ländern umgesetzt werden.

Konstruktives Feedback auf der Alm

Die erste Möglichkeit dazu bietet sich Anfang kommenden Jahres. Bei der „Innovation Alm“ wird in den Bergen „frei und ohne Hürden“, wie Schneider sagt, zwei Tage lang an Konzepten gearbeitet. Die Startups werden dazu mit passenden Vertretern der AVL-Fachabteilungen gematcht. Drei Felder aus denen je drei Startups in einer Vorauswahl bestimmt werden, wurden definiert: E-Mobility, Autonomous Driving und Data Driven Business Modells. Am Ende der zwei Tage werden die entwickelten Konzepte bereits erstmals vor Vertretern von AVL-Kunden gepitcht. „Dabei geht es nicht darum, einen Sieger zu ermitteln, sondern konstruktives Feedback einzuholen“, sagt Schneider.

„Wir achten darauf, dass Ressourcen nicht geparkt werden, sondern dass die Projekte ideal in die Wertschöpfungskette mit einfließen.“

Dauerhafte Kundenbeziehung und Beteiligung als Optionen

Danach geht es für die nächsten Monate in die gemeinsame Entwicklung. Wie die Kooperation zwischen AVL und den Startups am Ende genau aussieht, soll jeweils individuell nach den Bedürfnissen der Jungunternehmen entschieden werden. „Zuerst arbeiten wir an einem gemeinsamen Projekt. Nach einer etwa sechsmonatigen Phase sehen wir weiter. Dann sind etwa eine dauerhafte Kundenbeziehung oder auch eine Beteiligung Optionen“, sagt Schneider. Man lege während der gesamten Zeit Wert auf einen entsprechenden Output für die Startups: „Wir achten darauf, dass Ressourcen nicht geparkt werden, sondern dass die Projekte ideal in die Wertschöpfungskette mit einfließen.“

+++ Innovation Alm: Mit Weitblick in die Mobility-Zukunft +++

Jetzt bewerben

Die Bewerbung für die AVL CREATORS EXPEDITION läuft noch bis 30. November. Wer es nicht in die Auswahl für die Innovation Alm schafft, ist deswegen noch nicht „ausgeschieden“. „Für andere wird es weitere Möglichkeiten geben”, sagt Schneider. Denn es wird im Laufe des Jahres 2018 weitere, ähnliche Veranstaltungen geben – auch in anderen europäischen Ländern.

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© fonio/canva - Alexander Brix.

Das Scaleup fonio.ai von Daniel Keinrath und Matthias Gruber ist eines der aufstrebendsten Startups Österreichs. Im Juni sicherte man sich ein 14,6 Millionen Euro Seed-Investment und knackte rund zwei Monate später die 10-Mio.-ARR-Marke. Am AustrianStartups Summit verkündete CCO Alexander Brix gegenüber brutkasten die nächsten Ziele. Und die sind ambitioniert.

fonio: Globaler Rollout

Fonio.ai möchte im kommenden Jahr seine Präsenz global ausbauen. „Wir wollen 20 neue Märkte in Nord Amerika und Europa aufgreifen“, sagt Brix. „Wir streben aber auch Asien an, um auf der globalen Landkarte präsent zu bleiben und eine global führende Marke aus Wien heraus aufzubauen. Auch ein Büro in New York ist geplant. Das größte Risiko für uns ist momentan, langsamer zu werden und unsere schnelle Arbeitskultur zu verlieren.“

Mehr Arbeitskraft geplant

In diesem Sinne möchte das Wiener KI-Startup 2027 auch 300 neue Mitarbeiter:innen einstellen und schielt schon, zumindest peripher, auf einen Decacorn-Status hin. Eine genaue Timeline dafür hat das Team nicht, aber das Mindset dafür wohl bereits inhaliert, wenn Brix sagt: „Es ist kein Status, auf den man hinarbeitet, sondern man möchte einen guten Job machen und das Produkt in möglichst viele Unternehmen bringen. Dass man dann vielleicht Decacorn wird, ist ein Nebeneffekt. Einen Zeitrahmen, bis wir das schaffen, haben wir uns nicht gesetzt, aber es ist unsere Ambition einen Global Player zu bauen und sicherzustellen, dass der ‚AI Communication Layer‘ aus Europa kommt und nicht von amerikanischen oder vielleicht chinesischen Unternehmen besetzt wird. Wer die Kommunikation beherrscht, der hat sehr viel Macht. Und wir wollen diese Macht auf jeden Fall in Europa halten. Das heißt, um das zu schaffen, ist es der natürliche Weg, dass wir ein Decacorn werden.“

Series-A steht an

Auf diesem Weg habe man aktuell ein Angebot entwickelt, das mittlerweile sämtliche textbasierten Kommunikationskanäle sowie Telefonsysteme in Form von PBX umfasse. Damit könne man die gesamte „Communication Suite“ mittelständischer Unternehmen bereits vollständig abdecken, erzählt Brix von einer weiteren Neuerung. Eine andere Neuigkeit betrifft die Finanzierung. Zwar gibt sich Brix dazu etwas bedeckt, lässt aber fallen, dass man kurz vor einer Series-A-Finanzierung stehe. Details sollen im kommenden Jahr folgen.

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