23.02.2019

E-Mobility: Warum auch Batterien „digitale Zwillinge“ brauchen

Aus einem Projekt im Rahmen des Programms Creators Expedition entstand eine strategische Partnerschaft zwischen AVL und dem Startup Batemo. Dabei geht es um eines der großen Themen in der E-Mobility: Batterien.
/artikel/avl-batemo-batterien
sponsored

„Von Öl wegzukommen wird ohne Batterien nicht gehen. Aber die Dinger sind zu teuer, laden nicht schnell genug und ihre Leistung lässt mit der Zeit nach“ – so beschreibt Jan Richter eine der großen Herausforderungen, mit der sich der E-Mobility-Bereich, trotz aktuell starken Wachstums, noch konfrontiert sieht. Mit dem Startup Batemo, das er 2017 gemeinsam mit Michael Schönleber im deutschen Karlsruhe gründete, will er einen Beitrag zur Lösung dieses Problems leisten.

Dazu hat das Unternehmen eine neue Simulationstechnologie entwickelt. „Es gibt bei Batterien viele Fragestellungen, die man nicht im Labor beantworten kann“, erklärt Richter. Batemo erzeuge einen digitalen Zwilling und beantworte damit Fragen wie: „Wie muss ich die Batterie schnellladen? Wie muss ich sie kühlen? Und wie baue ich eine sichere Batterie, sie auch im Fehlerfall funktioniert?“

Batterien-Simulation: Strategische Partnerschaft von AVL und Batemo

Nun ging AVL eine strategische Partnerschaft mit dem Startup ein. Denn die Batemo-Technologie ist auf die Ebene einzelner Batterie-Zellen fokussiert. „Tatsächlich baut man eine Batterie aber nicht aus einer Zelle, sondern aus einem ganzen Package. Das kann AVL extrem gut“, meint Richter. Mit der Integration der Technologie in die Simulationswelt von AVL schafft man gemeinsam eine umfassende Simulations-Lösung für die Batterie-Weiterentwicklung. „AVL betreibt auch eigene Prüfstände und bietet das als Dienstleistung für seine Kunden an. Das ist eine unglaublich mächtige Lösung“, sagt der Batemo-Gründer. Alternative Partnerschafts-Angebote anderer Unternehmen habe man aber nicht nur deshalb ausgeschlagen und sich für AVL als Partner entschieden – auch die „DNA“ passe zusammen.

Entstanden ist die Kooperation aus einem Projekt im Rahmen des AVL-Startup-Programms Creators Expedition. „Dort haben wir ergründet, ob wir die Technologien verbinden können. Wir wurden gebenchmarkt, aber dabei von Beginn an respektvoll und auf Augenhöhe behandelt“, erzählt Richter. Und das sei bis zur obersten Ebene des Weltkonzerns mit Hauptsitz in der Steiermark der Fall. „Wir sind etwa in regelmäßigem Kontakt mit dem Vice President der ganzen Sparte, der sehr tief in der Materie ist und uns immer wieder fragt, was er machen kann, um das Projekt voranzutreiben“, erzählt der Batemo-Gründer.

„Streben nach einem tiefen Verständnis“

In der gesamten Zusammenarbeit habe sich immer wieder gezeigt: „Wir haben eine starke gemeinsame Basis. In unserem Logo steht ‚understanding batteries‘ und AVL ist ebenfalls vom Streben nach einem tiefen Verständnis der Materie getrieben. Wir haben einfach die selbe DNA“, so Richter. AVL-Kunden können sich von der gemeinsamen Lösung übrigens ab April überzeugen.

Deine ungelesenen Artikel:
23.06.2026

Nach Verkauf an Bending Spoons: Stellenabbau bei Tractive

Wie der ORF Oberösterreich gestern berichtete, werden beim Paschinger Pet-Tech-Scaleup Tractive Stellen abgebaut. Nach einem Mega-Exit an das italienische Unternehmen Bending Spoons vor ein paar Monaten kommt die Nachricht nicht unerwartet.
/artikel/nach-verkauf-an-bending-spoons-stellenabbau-bei-tractive
23.06.2026

Nach Verkauf an Bending Spoons: Stellenabbau bei Tractive

Wie der ORF Oberösterreich gestern berichtete, werden beim Paschinger Pet-Tech-Scaleup Tractive Stellen abgebaut. Nach einem Mega-Exit an das italienische Unternehmen Bending Spoons vor ein paar Monaten kommt die Nachricht nicht unerwartet.
/artikel/nach-verkauf-an-bending-spoons-stellenabbau-bei-tractive
Das Bending-Spoons-Büro in Milan. | © Bending Spoons

Vor einigen Monaten erreichten Breaking News die Startup-Szene. Im März verkündete das Paschinger Pet-Tech-Scaleup Tractive den vielleicht größten Exit in der österreichischen Startup-Geschichte. Zum genauen Kaufpreis wurden damals keine Angaben gemacht, Gerüchte über einen Verkauf in Milliardenhöhe standen im Raum.

Verkauft wurde an das italienische Tech-Unternehmen Bending Spoons, das für tiefgreifende Einschnitte in Unternehmen nach deren Übernahme bekannt ist. Jetzt scheinen sich diese auch bei Tractive bemerkbar zu machen. Wie der ORF Oberösterreich berichtete, steht das Unternehmen vor einem Stellenabbau. Gründer und Ex-CEO von Tractive, Michael Hurnaus, wurde vom brutkasten für ein Statement angefragt, es kam keine Rückmeldung.

Keine Angaben über betroffene Mitarbeiter:innen

Vor zehn Monaten wurde in einem LinkedIn-Post noch die Auszeichnung Tractives als Unternehmen unter den Top 1% der Leading Employers Austria gefeiert – jetzt werden Stellen abgebaut. Wie viele Personen betroffen sind, ist nicht bekannt. „Man wolle jedoch weiterhin an den Plänen von Tractive festhalten und die Kernfunktionen des Unternehmens ausbauen“, so die Paschinger Firma in ihrer Stellungnahme gegenüber dem ORF.

Umstrittener Exit

Bending Spoons-CEO Luca Ferrari kommentierte den Deal im März sehr positiv: „Wir beabsichtigen, langfristig erheblich in Tractive zu investieren – indem wir seine Gesundheits- und Sicherheitsfunktionen ausbauen [und] Geräte der nächsten Generation entwickeln.“ Die bisherige Historie des italienischen Unternehmens könnte diesen Versprechungen entgegenstehen. So kam es auch bei anderen Firmen, die von Bending Spoons übernommen wurden, zu Kündigungswellen. Darüber hinaus wurden in der Vergangenheit steigende Abo-Preise und Funktionskürzungen bei den übernommenen Apps kritisiert.

Trotz dieser bekannten Begleiterscheinungen – und nach eigenen Angaben trotz anderer Anfragen – entschied sich Tractive bewusst für Bending Spoons. In einem LinkedIn-Post vor einem Monat zeigte sich Hurnaus zuversichtlich: „Nach zahlreichen Anfragen haben wir uns entschieden, die Chance mit Bending Spoons zu ergreifen, anstatt uns für einen Private-Equity-Investor oder einen klassischen strategischen Partner zu entscheiden. Wir sind überzeugt, dass es die richtige Entscheidung war, einen ‚Forever Owner‘ an Bord zu holen, der unsere Wachstums- und Abo-Mentalität teilt.“ Parallel dazu kündigte Hurnaus nach der Übernahme an, sich zurückzuziehen.

„Teamgeist war Schlüssel zum Erfolg“

Im genannten Post ergänzt Hurnaus, dass gerade das Team und der aufgebaute Teamgeist der Schlüssel zum Erfolg des Unternehmens waren. „Während die 4-Tage-Woche und die Mallorca-Trips zweifellos einen positiven Einfluss hatten, war der wahre Erfolgsfaktor, dass wir Teammitglieder aus fast 50 Ländern haben, die wirklich gerne miteinander arbeiten und ihre Kollegen stets respektiert und unterstützt haben. So etwas kann von der Führungsebene gefördert werden, aber es kann nur dann wachsen, wenn das Team es auch wirklich verkörpert“, so der Ex-CEO.

Wie sich das Team von Tractive in der kommenden Zeit entwickeln wird, bleibt offen.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

E-Mobility: Warum auch Batterien „digitale Zwillinge“ brauchen

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

E-Mobility: Warum auch Batterien „digitale Zwillinge“ brauchen

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

E-Mobility: Warum auch Batterien „digitale Zwillinge“ brauchen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

E-Mobility: Warum auch Batterien „digitale Zwillinge“ brauchen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

E-Mobility: Warum auch Batterien „digitale Zwillinge“ brauchen

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

E-Mobility: Warum auch Batterien „digitale Zwillinge“ brauchen

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

E-Mobility: Warum auch Batterien „digitale Zwillinge“ brauchen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

E-Mobility: Warum auch Batterien „digitale Zwillinge“ brauchen

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

E-Mobility: Warum auch Batterien „digitale Zwillinge“ brauchen