19.11.2021

„Austria’s Top Digital Re-Start“ sucht Problemlöser-Startups der Coronakrise

Startups haben mit digitalen Innovationen in der Coronakrise zur Lösung vieler Probleme beigetragen.
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Corona, Covid,
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Die Corona-Pandemie war für sehr viele Unternehmen eine große Challenge: Kurzarbeit, geschlossene Türen, Lieferschwierigkeiten, Stillstand. Einige Unternehmen haben den Ausnahmezustand aber auch als Chance erkannt, mit ihren digitalen Innovationen und Angeboten Teil der Lösung zu sein. A1, die Wirtschaftskammer Österreich und Futurezone haben deshalb einen Award ins Leben gerufen, der die besten unter den Problemlösern der Coronakrise auszeichnen soll: „Austria’s Top Digital Re-Start“.

Preise im Wert von 30.000 Euro

Bis 10. Dezember können sich junge Unternehmen bewerben, die in der Pandemie mit einer digitalen Innovation besonders erfolgreich waren bzw. sind. Aus allen Bewerbungen wird eine Shortlist aus den 20 Besten erstellt, die dann vor einer Jury pitchen. Fünf Jungunternehmen sind dann im Rennen um den Hauptgewinn, der bei einem Abschlussevent im Jänner oder Februar 2022 bekannt gegeben wird. Der Preis umfasst 10.000 Euro Preisgeld von A1, sowie zahlreiche Leistungen und Produkte von A1, WKÖ und futurezone. In Summe werden Preise im Wert von 30.000 Euro vergeben.

„Die Corona-Pandemie begleitet Österreichs Unternehmen seit knapp zwei Jahren. Die Herausforderungen sind riesig – vielen ist es dabei auch gelungen, mit Hilfe von innovativen Lösungen diese Krise zu bewältigen und sich neu aufzustellen“, sagt A1-Chef Marcus Grausam: „Genau diese Unternehmen, die den Digital Re-Start geschafft haben, wollen wir vor den Vorhang holen, damit auch andere Unternehmen davon lernen und profitieren können.“

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Storebox
© Deniz Schreiber - Storebox-Gründer Johannes Braith (l.) und Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG.

Der anhaltende E-Commerce-Boom stellt die Logistik in europäischen Städten vor neue Herausforderungen. In Österreich ist das Paketvolumen allein in den vergangenen fünf Jahren um mehr als 50 Prozent gestiegen. Vor diesem Hintergrund gehen Storebox und die Österreichische Post eine Zusammenarbeit ein.

Storebox: Steigende Anforderungen an Logistikstrukturen

Damit bündeln zwei Unternehmen ihre jeweiligen Stärken entlang der urbanen Logistikkette: Die Österreichische Post gilt als Marktführerin im österreichischen Kurier-, Express- und Paketmarkt (KEP), während Storebox auf ein Netzwerk von mehr als 350 urbanen Standorten in Europa zurückgreifen kann.

Ein höheres Paketvolumen bedeutet auch steigende Anforderungen an bestehende Logistikstrukturen. Gerade in dicht besiedelten Gebieten würden Lösungen wichtiger, die Warenströme effizient bündeln und Logistik näher an ihren tatsächlichen Bedarf bringen können. Storebox hat neben Selfstorage digitalisierte Standorte zunehmend für B2B-Logistikservices genutzt. Micro-Hubs ermöglichen Unternehmen beispielsweise, Waren und Materialien näher am Einsatzort zwischenzulagern. Mit weiteren Services rund um Versand und Paketlogistik möchte Storebox dieses Netzwerk kontinuierlich weiterentwickeln.

„Strukturen müssen mitwachsen“

„Die urbane Logistik steht vor einem grundlegenden Wandel. Wenn das Paketaufkommen innerhalb weniger Jahre um mehr als 50 Prozent steigt, müssen auch die dahinterliegenden Strukturen mitwachsen“, sagt Johannes Braith, CEO und Co-Founder von Storebox. „Mit unserem dezentralen Standortnetz bringen wir Logistikinfrastruktur bereits heute näher an Unternehmen und Menschen. Gemeinsam mit der Österreichischen Post wollen wir darauf aufbauen und neue Möglichkeiten für eine effiziente Logistik in Städten schaffen.“

Die Zusammenarbeit hat für Storebox auch eine besondere historische Komponente. Vor zehn Jahren gewann das damals junge Unternehmen den Hauptpreis beim Pioneers Festival, gesponsert von der Österreichischen Post. Aus der Geschäftsidee entwickelte sich in den darauffolgenden Jahren ein europaweites Netzwerk mit heute mehr als 350 Standorten. Auch im internationalen Versand wird Storebox für die Expansion künftig auf die Post setzen und Mengen nach Deutschland, Slowenien und Kroatien übergeben.

Zehn Jahre danach

„Dass sich unsere Wege nach zehn Jahren auf dieser Ebene wieder kreuzen, ist für uns natürlich besonders“, sagt Braith. „Damals stand am Anfang eine Idee für ein Selfstorage-System. Heute betreiben wir ein europaweites Logistik-Netzwerk und können gemeinsam mit einem der größten Logistikunternehmen des Landes daran arbeiten, wie die nächste Entwicklungsstufe aussehen kann.“

Peter Umundum, Generaldirektor-Stellvertreter, Vorstand für Paket & Logistik, Österreichische Post AG, ergänzt: „Mit Storebox gewinnen wir einen innovativen Kunden, der neue Wege in der urbanen Logistik geht. Die Zusammenarbeit zeigt, wie etablierte Logistikprozesse und neue Infrastrukturangebote einander sinnvoll ergänzen können.“

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