31.10.2019

Das hat AustrianStartups mit Circle17 vor

AustrianStartups wird 2020 einen Schwerpunkt auf die Themen"Nachhaltigkeit" und "Impact" legen. Im Brutkasten-Talk erläutern Markus Raunig (CEO), Hannah Wundsam (CXO) und Stefan Lixl (Community Lead) die Hintergründe zur inhaltlichen Ausrichtung des Thinktanks und welche Projekte mit der Initiative Circle17 umgesetzt werden sollen.
/artikel/austrianstartups-themen-2020
AustrianStartups
v.l.n.r: Markus Raunig, Hannah Wundsam und Stefan Lixl

Ende letzter Woche kommunizierte AustrianStartups seine neue Doppelspitze. Neben Markus Raunig als CEO, der sich künftig verstärkt um die strategische Ausrichtung kümmern soll, wird Hannah Wundsam als CXO ab sofort das operative Management übernehmen – der brutkasten berichtete. Neben der Übernahme des gesamten Projekt- und Volunteer-Managements soll Wundsam bei AustrianStartups zudem ihren Fokus auf die Themen „Nachhaltigkeit“ und „Impact“ legen – konkret geht es um die neue Initiative Circle17.

+++ AustrianStartups will eure Daten! +++

Circle17 und SDGs

Wie Wundsam im brutkasten-Talk erläutert, sollen über Circle17 Nachhaltigkeitsstartups mit Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren vernetzt werden. Durch die angestrebten Partnerschaften sollen innovative Geschäftsmodelle entstehen, die sich einer nachhaltigen Entwicklung verpflichten. Als Kriterien werden hierfür die 17 Sustainable Development Goals (SDGs) der Vereinten Nationen herangezogen.

Im ersten Jahr soll sich die Initiative Circle17, den neuen Themengebieten „Urban Infrastructure“, „Mobility Systems & Transportation“ sowie „Agricultural Solutions & Nutrition“ widmen. Teil der Initiative sind unter anderem Roundtables, die bereits im September stattgefunden haben. Bei diesen haben Wirtschaftsvertreter mit Experten und Studierenden über die neuesten Entwicklungen rund um die Themen „Entrepreneurship“, „Nachhaltigkeit“ und „Impact“ diskutiert.

Impacthon im November

Als Höhepunkt von Circle17 soll es laut Wundsam einen eigenen Impacthon geben, der vom 22. bis zum 24. November in Wien stattfinden wird. Im Rahmen der Veranstaltung sollen aktuelle Fragestellungen rund um die Themen Urban Infrastructure, Mobility und Agriculture behandelt werden:

  • Wie können Mobilitäts- und Verkehrsmittel auf neuartige Weise miteinander verbunden werden?
  • Wie kann die lokale Lebensmittelversorgung gefördert werden?
  • Wie kann „Urban Mining“ eingesetzt werden, um Städte nachhaltig zu entwickeln?

Aus den Fragestellungen sollen im Anschluss Geschäftsmodelle ausgearbeitet werden, die potentiellen Partnerunternehmen zur Umsetzung vorgelegt werden können. Die Teilnehmer werden dabei von Mentoren und Coaches begleitet.

Matchmaking-Event und Touch-Down-Event

Voraussichtlich im Jänner 2020 sollen die erarbeiteten Lösungsansätze im Rahmen eines Matchmaking-Events etablierten Unternehmen vorgestellt werden. Die entstandenen Partnerschaften sollen abschließend beim World Summit Award Global Congress 2020 präsentiert werden, der vom 09. bis zum 11. März 2020 in Wien stattfinden wird.


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Links Mitgründer von NXAI Sepp Hochreiter und Mitte rechts CEO von Neura Robotics David Reger | (c) Neura Robotics / NXAI

„Ein Roboter, der im Alltag und in der Industrie wirklich hilft, muss sich erinnern“, sagt David Reger, Gründer und CEO von Neura Robotics. Daher arbeitet sein Unternehmen mit dem Linzer Startup NXAI an der Merkfähigkeit von Robotern. „Gedächtnis und Erfahrungen sind die Voraussetzungen für Roboter, Aufgaben über viele Schritte zuverlässig zu lösen“, ergänzt Sepp Hochreiter, Gründer von NXAI.

Die Grundlage bietet Neura Robotics mit einem multimodalen Foundation-Modell, das Funktionen wie 3D-Sehen, Tastsinn und Audio mit einer Gedächtnisfunktion verbindet. Der Physical-AI-Stack von Neura Robotics wird mit einem xLSTM von NXAI, also einem künstlichen neuronalen Netz, verbunden. „xLSTM ist dafür gebaut, ist schnell, speichereffizient und kann den Zustand über lange Sequenzen halten“, sagt Hochreiter.

NXAI plant, ein eigenes Modell auf Basis der xLSTM-Architektur auf Neura Robotics‘ hauseigener Neuraverse-Plattform bereitzustellen. „Mit dem Neuraverse schaffen wir die Plattform, auf der auch andere starke KI-Ansätze ihren Weg in Roboter finden“, erklärt Reger.

Gesteigerte Effizienz

Ein Roboter arbeitet in Schleifen und verarbeitet permanent Wahrnehmungen, Entscheidungen und Handlungen. Laut Neura Robotics braucht er dafür Gedächtnis auf zwei Ebenen: das Arbeitsgedächtnis und das episodische Gedächtnis. Ein Roboter, der einen Prozess wiederholt ausgeführt hat, soll bei derselben Situation auf frühere Erfahrungen zurückgreifen können und so aus der Erfahrung handeln.

Die Roboter der Zukunft

Langfristig möchten die beiden Firmen, dass Roboter nicht nur einzelne Fähigkeiten ausführen, sondern über die Zeit Erfahrung aufbauen. Fähigkeiten, die Roboter aus der Interaktion mit der realen Welt lernen, sollen verbessert und auf andere Maschinen und Umgebungen übertragen werden.

From Science to Business

NXAI, gegründet vor drei Jahren, ist ein Deep-Tech-Unternehmen mit Sitz in Linz, das Lösungen für industrielle Anwendungen entwickelt. Die Firma versteht sich als Brücke zwischen Wissenschaft und Industrie. So möchte sie die eigene KI-Forschung in marktreife Produkte überführen. Im Mittelpunkt der Forschung stehen xLSTM-Modelle in den Bereichen Time Series und Robotics.

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Das hat AustrianStartups mit Circle17 vor

Neben der Übernahme des gesamten Projekt- und Volunteer-Managements soll Wundsam bei AustrianStartups zudem ihren Fokus auf die Themen „Nachhaltigkeit“ und „Impact“ legen – konkret geht es um die neue Initiative Circle17. Wie Wundsam im brutkasten-Talk erläutert, sollen über Circle17 Nachhaltigkeitsstartups mit Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren vernetzt werden. Im ersten Jahr soll sich die Initiative Circle17, den neuen Themengebieten „Urban Infrastructure“, „Mobility Systems & Transportation“ sowie „Agricultural Solutions & Nutrition“ widmen. Teil der Initiative sind unter anderem Roundtables, die bereits im September stattgefunden haben. Als Höhepunkt von Circle17 soll es laut Wundsam einen eigenen Impacthon geben, der vom 22. bis zum 24. November in Wien stattfinden wird. Voraussichtlich im Jänner 2020 sollen die erarbeiteten Lösungsansätze im Rahmen eines Matchmaking-Events etablierten Unternehmen vorgestellt werden.

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Neben der Übernahme des gesamten Projekt- und Volunteer-Managements soll Wundsam bei AustrianStartups zudem ihren Fokus auf die Themen „Nachhaltigkeit“ und „Impact“ legen – konkret geht es um die neue Initiative Circle17. Wie Wundsam im brutkasten-Talk erläutert, sollen über Circle17 Nachhaltigkeitsstartups mit Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren vernetzt werden. Im ersten Jahr soll sich die Initiative Circle17, den neuen Themengebieten „Urban Infrastructure“, „Mobility Systems & Transportation“ sowie „Agricultural Solutions & Nutrition“ widmen. Teil der Initiative sind unter anderem Roundtables, die bereits im September stattgefunden haben. Als Höhepunkt von Circle17 soll es laut Wundsam einen eigenen Impacthon geben, der vom 22. bis zum 24. November in Wien stattfinden wird. Voraussichtlich im Jänner 2020 sollen die erarbeiteten Lösungsansätze im Rahmen eines Matchmaking-Events etablierten Unternehmen vorgestellt werden.

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Neben der Übernahme des gesamten Projekt- und Volunteer-Managements soll Wundsam bei AustrianStartups zudem ihren Fokus auf die Themen „Nachhaltigkeit“ und „Impact“ legen – konkret geht es um die neue Initiative Circle17. Wie Wundsam im brutkasten-Talk erläutert, sollen über Circle17 Nachhaltigkeitsstartups mit Unternehmen und zivilgesellschaftlichen Akteuren vernetzt werden. Im ersten Jahr soll sich die Initiative Circle17, den neuen Themengebieten „Urban Infrastructure“, „Mobility Systems & Transportation“ sowie „Agricultural Solutions & Nutrition“ widmen. Teil der Initiative sind unter anderem Roundtables, die bereits im September stattgefunden haben. Als Höhepunkt von Circle17 soll es laut Wundsam einen eigenen Impacthon geben, der vom 22. bis zum 24. November in Wien stattfinden wird. Voraussichtlich im Jänner 2020 sollen die erarbeiteten Lösungsansätze im Rahmen eines Matchmaking-Events etablierten Unternehmen vorgestellt werden.

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