24.05.2022

Austrian World Summit: Diese Speaker:innen holt Schwarzenegger für den Klimaschutz nach Wien

Arnold Schwarzenegger lädt am 14. Juni 2022 wieder in die Wiener Hofburg zu seinem Klimagipfel, dem Austrian World Summit. Auch dieses Jahr kommen wieder zahlreiche internationale Top-Speaker:innen nach Wien.
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Austrian World Summit
Michael S. Regan, Luise Neubauer und Frans Timmermans (v.l.) kommen nach Wien | (c) wikipedia/yilmaz/EU-Parlament

Die Liste an prominenten Top-Speaker:in, die dieses Jahr zum Austrian World Summit nach Wien kommen, ist traditionsgemäß wieder sehr lang. Der Einladung von Arnold Schwarz nach Wien wird unter anderem Michael S. Regan, der Leiter der US-Umweltschutzbehörde, folgen, wie Monika Langthaler, Direktorin der Schwarzenegger Climate Initiative und Organisatorin des Austrian World Summit am Dienstag bekannt gab. Als Teil des Kabinetts von Präsident Biden gestaltet er aktiv die US-Klimapolitik mit und ist zudem für die Förderung nachhaltiger Innovationen im Bereich der Energie zuständig.

Austrian World Summit: Diese Speaker:innen werden erwartet

Und die Liste an prominente Vertreter:innen aus Politik, Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft lässt sich weiterführen. Neben Gastgeber Arnold Schwarzenegger selbst und Bundespräsident Alexander Van der Bellen werden am Vormittag Gäste wie der Vize-Präsident der Europäischen Kommission Frans Timmermans, der für die Umsetzung des europäischen Grünen Deals zuständig ist, vor Ort sein. Zudem soll sich laut den Organisatoren auch via Videobotschaft UN-Generalsekretär António Guterres zu Wort melden. Weiters werden die deutsche Klimaaktivistin Luise Neubauer, Entertainer Joko Winterscheidt und zahlreiche Vertreter:innen aus der Wirtschaft erwartet.

Das Motto: „Creating Hope – Inspiring Action”

Dieses Jahr steht der mittlerweile sechste Austrian World Summit unter dem Motto „Creating Hope – Inspiring Action“. Themen wie die Transformation der Wirtschaft, Digitalisierung, erfolgreiche Klima-Kommunikation und klimafreundliche Ernährung sollen laut den Organisatoren diskutiert werden.

Vor allem sollen in diesem Jahr junge und innovative Menschen aus aller Welt eine Bühne bekommen. Aus Indien kommt beispielsweise die 16-jährige Vinisha Umashankar, die von Prinz William unterstützt wird und für die Entwicklung eines solarbetriebenen Bügelwagens zur Reduzierung des Kohleverbrauchs in Indien bekannt wurde.


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AustrianStartups, ELP
© AustrianStartups

AustrianStartups und die Stiftung Unternehmerische Zukunft haben das Entrepreneurial Leadership Program (ELP) weiterentwickelt. Der Schwerpunkt liegt künftig stärker auf der konkreten Begleitung angehender Startup-Gründer:innen. Vorgesehen sind unter anderem intensiveres persönliches Mentoring und Coaching, die gezielte Suche nach Co-Founder:innen sowie die praktische Weiterentwicklung eigener Geschäftsideen.

Dabei geht es um die frühe Erprobung zentraler Annahmen – von ersten Gesprächen mit potenziellen Kunden und der Validierung konkreter Problemstellungen bis zur Entwicklung eines ersten Minimum Viable Product (MVP): „Wir wollen Menschen nicht nur die Skills für den Aufbau eines Startups mitgeben. Sie sollen die Möglichkeit bekommen, ihre Ideen tatsächlich auszuprobieren und die ersten Schritte in Richtung Gründung zu machen“, sagt Elisabeth van Holthe tot Echten, COO von AustrianStartups.

ELP: Schwerpunkt „Co-Founder“

Beim Schwerpunkt „Co-Founder“ bringt das ELP Menschen mit unterschiedlichen Hintergründen, Fähigkeiten und Perspektiven zusammen. Sie können sich kennenlernen, gemeinsam an Ideen arbeiten und mögliche Co-Founder:innen finden. Eine fertige Geschäftsidee ist dafür nicht notwendig.

„Eine Startup-Idee muss am Anfang noch nicht perfekt sein. Viel wichtiger ist, dass man bereit ist, Fragen zu stellen, Dinge auszuprobieren und gemeinsam mit anderen herauszufinden, was funktionieren kann“, so van Holthe tot Echten weiter. „Genau dafür wollen wir im ELP den Raum und die Unterstützung geben.“

Hansmann, Trummer, Kaminski, Porsche, Deutsch und Unger dabei

Ein weiterer Bestandteil des Programms ist die persönliche Begleitung der Fellows. Durch die Zusammenarbeit mit der Stiftung Unternehmerische Zukunft erhalten sie Zugang zu einem Netzwerk: Die Stiftung wird von mehr als 50 Persönlichkeiten aus der Szene unterstützt, darunter Hansi Hansmann, Christian Trummer, Kilian Kaminski, Felix Porsche, Tina Deutsch und Katharina Unger. Darüber hinaus begleiten weitere Unternehmer:innen und Investor:innen das ELP als Mentor:innen und bringen ihre Erfahrungen in das Programm ein.

Auch nach Abschluss bleiben die Fellows über die ELP-Alumni-Community miteinander verbunden. Ehemalige Teilnehmer wie Mathias Gruber (Fonio.ai), Lukas Höber (Sequestra) oder Lisa Reiss (All But Sugar) bringen ihre Erfahrungen aus der Gründung und dem Aufbau von Unternehmen sowie aus weiteren beruflichen Stationen in das Netzwerk ein.

„Wir wollen Menschen ermutigen, ihre Ideen in die Tat umzusetzen und den Schritt ins Unternehmertum zu wagen. Dafür braucht es nicht nur Wissen, sondern auch Menschen, die ihre Erfahrungen teilen, ehrliches Feedback geben und zur richtigen Zeit die richtigen Fragen stellen. Genau das wollen wir mit unserem Netzwerk ermöglichen“, sagt Markus Raunig, Vorstand der Stiftung Unternehmerische Zukunft.

Prozess steht im Mittelpunkt

Ebenso ist die praktische Arbeit an den eigenen Ideen ein wichtiger Teil des ELP. Die Teilnehmer:innen beschäftigen sich mit den Problemen und Bedürfnissen von möglichen Kunden, überprüfen ihre Annahmen und entwickeln ihre Ideen auf dieser Grundlage weiter.

Dabei gehe es nicht darum, das Programm bereits mit einem fertigen Unternehmen abzuschließen. Im Mittelpunkt steht vielmehr der Prozess, aus einer ersten Idee schrittweise eine fundierte Grundlage für eine mögliche Gründung zu entwickeln und früh praktische Erfahrungen zu sammeln, wie es heißt.

Das ELP richtet sich daher sowohl an Menschen, die bereits eine konkrete Startup-Idee haben, als auch an jene, die noch nach einer Idee, einem geeigneten Problem oder nach Mit-Gründer:innen suchen. Bewerbungen für die nächste ELP-Kohorte sind noch bis einschließlich Sonntag, 13. September 2026 möglich.

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