22.10.2020

Austrian Startups Monitor 2020: Online-Befragung heute gestartet

Die Befragung zum Austrian Startups Monitor 2020 von AustrianStartups, AIT und WU Gründungszentrum startete heute.
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Austrian Startup Monitor 2024 - die wichtigsten Zahlen und Ergebnisse
(c) AustrianStartups, AIT, Gründungszentrum WU Wien (Collage)

Er soll fundierte aktuelle Daten zur Weiterentwicklung und Förderung des Startup-Ökosystems in Österreich liefern: Heute startete die Online-Befragung für den Austrian Startups Monitor 2020. In diesem gibt es erwartungsgemäß einen Schwerpunkt zu den Auswirkungen der Corona-Krise, aber auch einen neuen Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit.

Austrian Startups Monitor 2020 „gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten wichtig“

Durchgeführt wird die Befragung – wie auch im Vorjahr – und Auswertung von AustrianStartups, dem Austrian Institute of Technology (AIT) und dem WU Gründungszentrum. „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, Daten zur aktuellen Situation von Startups zu sammeln um in weiterer Folge faktenbasierte Empfehlungen an die Regierung weitergeben zu können“, heißt es von den Organisationen.

In den vergangenen beiden Jahren haben sich jeweils mehr als 500 Startup-Gründerinnen und -Gründer an der Studie beteiligt. Die diesjährige Umfrage wird in Kooperation mit dem BMDW, dem BMK, der WKÖ, dem Rat für Forschung und Technologieentwicklung und zahlreichen Bundeslandpartnern umgesetzt. Ziel sei es, besonders auch in diesem Jahr eine repräsentative Datengrundlage für die Empfehlung von weiteren Maßnahmen und Initiativen zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für innovatives Unternehmertum zu schaffen.

Verlosung als Incentive für Teilnehmer

Zur Online-Befragung zum Austrian Startups Monitor 2020 sind alle Gründerinnen und Gründer aufgerufen. Die Fragen können unter diesem Link bis 22. November 2020 beantwortet werden. Unter allen Teilnehmern werden Tickets für das 4Gamechangers Festival 2021 sowie Gutscheine für kostenloses Coworking im TalentGarden Vienna, Student Hotel Vienna sowie Spacelend Graz verlost.

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Foto: A1 Telekom Austria/APA-Fotoservice/Martin Hörmandinger

Bei Energie und bei Verteidigung hat Europa spät und teuer gelernt, was strategische Abhängigkeit kostet. Im Digitalen – bei Betriebssystemen, Cloud und Künstlicher Intelligenz – ist die Abhängigkeit von wenigen außereuropäischen Anbietern mindestens genauso groß. Genau dort will eine neue Allianz heimischer Leitbetriebe gegensteuern.

Getragen wird die „Initiative Digitale Souveränität“ von A1 Telekom, Anexia, Erste Bank, Keba Group, Spar ICS, Umdasch Group und der Vienna Insurance Group – sieben Unternehmen aus sieben Branchen. Gemeinsam wollen sie Initiativen und Pilotprojekte vorantreiben, um den Digitalstandort Österreich und Europa zu stärken, mit besonderem Fokus auf den Schutz kritischer Infrastruktur.

Die Stoßrichtung ist dabei ausdrücklich keine defensive. „Digitale Souveränität bedeutet nicht Abschottung, sondern Wahlfreiheit und europäische Alternativen — besonders bei kritischen Daten“, sagte A1-Deputy-CEO Thomas Arnoldner. Souveränität sei kein Schutzwall, sondern ein Sprungbrett – und man müsse sie aufbauen, bevor man sie brauche.

Vorschlag: ein Gütesiegel für die öffentliche Beschaffung

Der konkreteste Vorschlag steht im Positionspapier selbst: ein „Gütesiegel für Souveränität“ für die öffentliche Beschaffung. Es soll verlässliche Qualitätsstandards im Cloud-Bereich sichtbar machen, Transparenz schaffen und sogenanntem „Sovereign-Washing“ vorbeugen – also dem bloßen Etikett „souverän“ ohne echte Substanz. Zugleich soll digitale Souveränität in den Bewertungskriterien öffentlicher Vergaben verankert werden; für besonders sensible Daten aus Verwaltung, Gesundheit oder Bildung schlägt die Initiative europäische beziehungsweise österreichische „Souveränitätszonen“ vor.

Foto: A1 Telekom Austria/APA-Fotoservice/Martin Hörmandinger

Keba-CEO Christoph Knogler führte den Gedanken bei der Pressekonferenz aus Industriesicht aus: Ein solches Siegel müsse nachvollziehbar ausweisen, wo Daten gespeichert und verarbeitet werden, wer die Infrastruktur betreibt und in welchem Rechtsraum das geschieht. Berücksichtige die öffentliche Hand Souveränität bei ihren Vergaben, sei das kein bürokratisches Zusatzmerkmal, sondern ein Qualitätskriterium. Zusätzlich warb Knogler dafür, nicht jede Anwendung in der Cloud zu betreiben: On-Device- und On-Edge-KI könnten sensible Daten direkt an Gerät oder Maschine verarbeiten.

Hinter der Debatte steht ein juristischer Kern. Auf Nachfrage aus dem Publikum verwiesen die Initiatoren auf den US Cloud Act als zentrales Problem bei der Frage, welchem Rechtsraum in Europa verarbeitete Daten unterliegen. Fertige Kriterien für das Gütesiegel gebe es noch nicht – die Arbeit laufe auf europäischer wie nationaler Ebene.

Anexia-CEO Alexander Windbichler brachte einen regulatorischen Vergleich ins Spiel: Wie einst im Telekom- und Energiemarkt die Netze geöffnet wurden, ohne Produkte vorzuschreiben, könnte im Cloud-Bereich eine klare Trennung zwischen Software und Betrieb – samt offener Schnittstellen – für fairen Wettbewerb sorgen.

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Austrian Startups Monitor 2020: Online-Befragung heute gestartet

  • Er soll fundierte aktuelle Daten zur Weiterentwicklung und Förderung des Startup-Ökosystems in Österreich liefern: Heute startete die Online-Befragung für den Austrian Startups Monitor 2020.
  • Durchgeführt wird die Befragung – wie auch im Vorjahr – und Auswertung von AustrianStartups, dem Austrian Institute of Technology (AIT) und dem WU Gründungszentrum.
  • „Gerade in wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist es wichtig, Daten zur aktuellen Situation von Startups zu sammeln um in weiterer Folge faktenbasierte Empfehlungen an die Regierung weitergeben zu können“, heißt es von den Organisationen.
  • Die Fragen können bis 22. November 2020 beantwortet werden.
  • Unter allen Teilnehmern werden Tickets für das 4Gamechangers Festival 2021 sowie Gutscheine für kostenloses Coworking im TalentGarden Vienna, Student Hotel Vienna sowie Spacelend Graz verlost.

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