19.12.2023

Austrian AI Landscape 2023: Das sind die KI-Unternehmen aus Österreich

Die Austrian AI Landscape ist wieder da. Diesmal mit über 60 neuen Einträgen und der neuen Generation an AI-Startups.
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(c) Stock.Adobe/Shutter2u - Die österreichische AI Landkarte 2023 ist da.

Die österreichische AI-Szene ist größer, als von so manchen angenommen. Seit ChatGPT von OpenAI in unsere Welt trat, hat Künstliche Intelligenz viele Bereiche der Gesellschaft durchdrungen. Die Austrian AI Landscape wurde von Clemens Wasner (EnliteAI) in Kooperation mit AI Austria, Michael Katzlberger von 3LIOT und Andreas M. Keck von „beamr. brand consulting studio“ erstellt. Sie zeigt AI-Startups und -Unternehmen, Early Adopters, „Enablers & Extended Ecosystem“ sowie Generative-AI-Firmen, die heuer entstanden sind.

Austrian AI Landscape 2023

(c) EnliteAI, AI Austria, Michael Katzlberger (3LIOT), Andreas M. Keck (beamr) – Die gesamte Austrian AI Landscape.

Es ist die siebte Ausgabe der österreichischen KI-Landschaft: „Für die diesjährige Ausgabe haben wir einige große Änderungen vorgenommen. Erstens haben wir uns für eine bessere Sichtbarkeit entschieden, die KI-Landschaft auf eine eigene Seite zu stellen, auf der es einfacher ist, die neueste Ausgabe zu finden, aber auch auf historische Versionen zuzugreifen“ schreibt Wasner auf LinkedIn.

Next Generation und Scaleups

Die Karte beinhaltet außerdem die nächste Generation der „female AI founders“ wie etwa Anna Maria Brunnhofer-Pedemonte (Impact AI), Gabriele Bolek-Fügl, Carina Zehetmaier (paiper.one) oder Marlene Würfl (cobee.energy). Sowie auch über 60 neue Einträge von Startups, Early Adopters und neuen Communities.

Zudem weist die Landscape heuer gegründete Unternehmen aus und stellt österreichische Scaleups dar, die AI in ihrem Geschäftsmodell adaptiert haben: GoStudent und Bitpanda etwa. Die meisten Startups und Unternehmen stammen jedoch aus der Health- bzw. MedTech-Branche, gefolgt von Firmen aus dem Corporate-Bereich und Image & Video Processing. Hier gibt es den Vergleich zu 2022.


Linktipp: Zur Website der Austrian AI Landscape

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Das Bitpanda Headquarter in Wien © Bitpanda

Das Wiener Krypto-Unternehmen Bitpanda erweitert seine Plattformarchitektur. Mit der Einführung des sogenannten Model Context Protocol (MCP) und einer neuen API-Integration (Application Programming Interface) können Anleger:innen künftig externe KI-Assistenten wie ChatGPT oder Claude nutzen, um unter anderem ihre Portfolios per Spracheingabe zu steuern.

Investieren ohne Programmierkenntnisse

Im Kern handelt es sich bei dem MCP laut Bitpanda um ein offenes, standardisiertes Schnittstellenprotokoll, über das kompatible KI-Assistenten Anfragen in natürlicher Sprache verarbeiten und ohne Programmierung direkt mit API-Endpunkten interagieren können. Privatanleger:innen ohne technischen Hintergrund können dadurch in natürlicher Sprache Kontostände abrufen, Positionen im Blick behalten oder Trades vorbereiten, ohne eigenen Code schreiben zu müssen.

Bitpanda selbst bezeichnet diesen Schritt als „nächste strukturelle Entwicklungsstufe finanzieller Schnittstellen“, die sich von passiven Chatbots zu aktiven Werkzeugen wandeln. Für Entwickler:innen steht eine klassische API bereit, um maßgeschneiderte Finanzanwendungen zu programmieren.

Elf Werkzeuge für KI-Assistenten

Konkret stellt der Bitpanda-MCP-Server nach der Verbindung elf native Tools bereit, die sich in drei Kategorien gliedern: Für Markt- und Portfoliodaten stehen unter anderem Funktionen zum Abrufen von Kursen, verfügbaren Assets und der eigenen Portfolio-Historie bereit. Im Bereich Staking und Earn lassen sich zum Beispiel aktive Positionen einsehen sowie Staking- und Unstaking-Vorgänge auslösen.

Sicherheit und Systemlimits

Die Künstliche Intelligenz agiert jedoch nicht autonom. Jeder Systemzugriff erfordert laut Bitpanda einen API-Key mit individuell festgelegten Berechtigungen, sogenannten „Scopes“. Das Trading basiert auf einem Request-for-Quote-Modell (RFQ): Ein Trade muss von der KI zuerst als Preisangebot angefragt und anschließend vom Menschen oder durch vorab definierte Regeln ausdrücklich bestätigt werden.

Dadurch bleiben alle Aktionen innerhalb des regulierten MiCAR-Rahmens der EU, heißt es vom Unternehmen. Christian Trummer, Chief Scientist und Mitgründer von Bitpanda meint: „Agentic Finance kann zu einer zentralen Schnittstelle für Finanzdienstleistungen werden. Wir werden diese Entwicklung in Europa verantwortungsvoll mitgestalten.“

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