17.12.2019

Austria Wien eSports-Profi Neubi siegt im ESF Cup Monthly Final – November

Beim ersten Monatsfinale der ganzjährig stattfindenden eSports Turnierserie "ESF Cup 2019" konnte sich der bei Austria Wien unter Vertrag stehende eSports Profispieler "Neubi" knapp gegen seinen Gegner "SWK_Members" durchsetzen. Mit dem ESF Cup bieten die Veranstalter eine ganzjährige FIFA Turnierserie mit Sommer & Winter Saison.
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Das Fußball Videospiel FIFA ist mit rund 260 Millionen verkauften Franchise-Exemplaren die mit Abstand erfolgreichste Sport-Simulation aller Zeiten. Bereits zu Beginn dieses Jahres duellierten sich im Rahmen des Electronic Sports Festival begeisterte Spieler in FIFA 19 – der brutkasten berichtete.

Motiviert durch die hohe Teilnehmeranzahl und das positive Feedback wurde das Konzept zu einem ganzjährigen On- und Offline-Cup weiterentwickelt. Der ESF Cup konzentriert sich dabei auf die Casual-Gamer-Szene und soll mit 13 Turnieren in vier Monaten sowie zwei Offline-Events dem österreichischen „Hobby Profis“ eine Bühne bieten. 

+++ Electronic Sports Festival: Wien als „Europas eSports-Hotspot“ +++

Neubi geht als Sieger hervor

Schnell stellte sich laut den Veranstaltern bereits im ersten Monat des ESF Cups heraus, wer zum absoluten Spitzenfeld der heimischen FIFA-Szene gehört. „Neubi“, der sich im Laufe des Turniers immer mehr als Favorit für den ersten Platz herauskristallisierte, wurde im November Finale des ESF Cups, alles abverlangt. Konnte er das Hinspiel noch 3:2 für sich entscheiden, so sah es im Rückspiel nach einem Sieg von „SWK Members“ aus. In der 73. Minute erzielte „Neubi“ dann die Entscheidung. Mehr Details zum Turnierverlauf findet ihr auf Twitch.

Kampf um Platz 3

Nicht minder spannend ging es beim Spiel um den dritten Platz zu. In den letzten Spielminuten gelang „PsychoBenko“ der entscheidende Treffer, nachdem sich die beiden abwechselnd mit Traumkombinationen übertrumpft hatten. Die vier Finalisten schaffen somit den Einzug ins ESF Cup Season Finale.

Kostenlose Anmeldungen zum ESF Cup sind unter www.esports-festival.com/cup-anmeldung möglich.

„Electronic Sports Festival“

Das „Electronic Sports Festivals“ hat im März 2018 im Hallmann Dome Wien seine Premiere gefeiert und wurde März 2019 im Wiener Donauzentrum zum zweiten Mal veranstaltet. Laut den Veranstaltern nahmen mehrere tausend Teilnehmer an einer LAN-Party sowie Liveübertragungen auf dem Streaming-Portal Twitch teil.

Als Veranstalter des „Electronic Sports Festivals“ treten Österreichs Unternehmer des Jahres Lorenz Edtmayer und Maximilian Nimmervoll von der Diamir Holding sowie Alexander Knechtsberger und Thomas Kroupa von der Eventagentur DocLX auf. Die Eventagentur organisiert zahlreiche namhafte Events, wie die Maturareise X-Jam, das Musikfestival Lighthouse oder die Game City im Wiener Rathaus.


=> mehr Infos zum Cup

*Disclaimer: Die Teddy Beteiligungs GmbH (Maximilian Nimmervoll) und Disrupt Holding GmbH (Lorenz Edtmayer) ist zu je 5,61 % an der Brutkasten Media GmbH beteiligt.

 

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Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie soll den Gender Pay Gap verringern | (c) Marek Studzinski via Unsplash
Die EU-Entgelttransparenzrichtlinie soll den Gender Pay Gap verringern | (c) Marek Studzinski via Unsplash

Sie soll den Gender Pay Gap verkleinern, indem Unternehmen etwa konkrete Auskünfte über Gehälter geben müssen: Bereits 2023 beschloss das EU-Parlament die Entgelttransparenzrichtlinie. Mit einer Frist von drei Jahren sollte sie von den Mitgliedstaaten bis 7. Juni 2026 umgesetzt werden. Weil es eine Richtlinie (und keine Verordnung) ist, hatten die Nationalstaaten dabei einen gewissen Gestaltungsspielraum.

Begutachtungsentwurf im Alleingang zu Frist-Ende

Dieser führte wohl auch dazu, dass Sozialpartner und Regierung in Österreich sich nicht zeitgerecht auf die konkrete gesetzliche Umsetzung einigen konnten – ähnliches passierte übrigens in mehreren EU-Staaten. Nachdem es ein Ultimatum gestellt hatte, legte das SPÖ-geführte Sozial- und Arbeitsministerium zum Ablauf der Frist im Juni einen in Eigenregie erstellten Begutachtungsentwurf vor – zum Ärger mehrere Sozialpartner, etwa der Industriellenvereinigung (IV), die eine “Bürokratielawine” befürchtet.

Öffentlich ist dieser Entwurf noch nicht verfügbar. IV, Wirtschaftskammer, Gewerkschaftsbund (ÖGB) und Co., die ihn vorliegen haben, diskutieren aber längst per Presseaussendungen zu den Inhalten weiter. Während die konkreten vorgesehen Maßnahmen erst mit dem offiziellen Entwurf klar sein werden, steht bereits fest: Auf die eine oder andere Weise müssen die neuen Transparenzpflichten aus der Richtlinie von Unternehmen am Ende umgesetzt werden. Denn diese gibt klare Mindestanforderungen für die Nationalstaaten vor.

EU sieht Intransparenz als Ursache des Gender Pay Gap

Die EU will mit der Entgelttransparenzrichtlinie das bekanntlich in der Praxis nicht ausreichend umgesetzte Recht auf gleichen Lohn für gleiche oder gleichwertige Arbeit sichern. Und bisher scheiterte die Bekämpfung der ungleichen Bezahlung von Männern und Frauen laut Analysen der EU-Kommission vor allem an der mangelnden Transparenz der betrieblichen Gehaltssysteme. Ziel der Richtlinie ist nichts weniger als ein grundlegender Kulturwandel in den Personalabteilungen: weg von historisch gewachsenen, intransparenten Gehaltsstrukturen hin zu nachvollziehbaren, geschlechtsneutralen Systemen.

Das sind die Eckpunkte der Richtlinie:

  • Gehaltstransparenz schon im Bewerbungsprozess: Arbeitgeber müssen Jobsuchenden das Einstiegsgehalt oder eine entsprechende Gehaltsspanne bereits vor dem ersten Gespräch mitteilen (z. B. direkt im Inserat). Die Frage nach dem letzten Gehalt beim vorherigen Arbeitgeber ist künftig gesetzlich verboten.
  • Individuelles Auskunftsrecht: Beschäftigte können schriftlich Auskunft darüber verlangen, wie viel Kolleg:innen im Durchschnitt verdienen, die eine gleiche oder gleichwertige Arbeit verrichten – aufgeschlüsselt nach Geschlecht. Unternehmen müssen diese Daten innerhalb von maximal zwei Monaten liefern und die Belegschaft einmal jährlich proaktiv über dieses Recht informieren.
  • Schluss mit Schweigeklauseln: Vertragliche Klauseln, die Mitarbeitenden verbieten, über ihr Gehalt zu sprechen, werden ungültig.
  • Offenlegung der Aufstiegskriterien: Die Maßstäbe für die Festlegung des Gehalts und die Karriereentwicklung müssen für alle Beschäftigten leicht zugänglich sein. Betriebe mit weniger als 50 Beschäftigten können von der Pflicht zur Offenlegung der Aufstiegskriterien ausgenommen werden.
  • Verpflichtende Gehaltsberichte (Gender Pay Gap): Größere Betriebe müssen regelmäßig Kennzahlen zum geschlechtsspezifischen Lohnunterschied berechnen und veröffentlichen. Dafür gilt ein gestaffelter Zeitplan:
    • Ab 250 Beschäftigten: Jährliche Berichterstattung, erstmals zum 7. Juni 2027.
    • 150 bis 249 Beschäftigte: Berichterstattung alle drei Jahre, erstmals zum 7. Juni 2027.
    • 100 bis 149 Beschäftigte: Berichterstattung alle drei Jahre, erstmals zum 7. Juni 2031.
  • Pflicht zum Lohnaudit: Weist dieser Bericht in einer Beschäftigtengruppe eine ungerechtfertigte Lohnlücke von 5 Prozent oder mehr auf, die nicht innerhalb von sechs Monaten korrigiert wird, muss der Arbeitgeber gemeinsam mit der Arbeitnehmervertretung eine formelle, tiefgehende Entgeltbewertung durchführen und konkrete Gegenmaßnahmen einleiten.
  • Strengere Haftung und Beweislast: Werden die Transparenzpflichten verletzt, kehrt sich vor Gericht die Beweislast um: Dann muss das Unternehmen beweisen, dass keine Diskriminierung vorlag. Zudem haben Betroffene Anspruch auf ungedeckelten, vollständigen Schadensersatz (inklusive Nachzahlungen und entgangener Chancen), und es drohen empfindliche, umsatzbasierte Strafen.

Konträre Ansichten der Sozialpartner

Die österreichische Umsetzung könnte dann noch etwas strenger ausfallen – das legen zumindest Reaktionen auf den besagten Begutachtungsentwurf nahe. IV-Generalsekretär Christoph Neumayer spricht in einer Aussendung etwa von „nationalem Gold Plating“ und ortet „ein Bürokratiemonster für die Betriebe“. Nachdem nicht nur Österreich, sondern die Mehrheit der EU-Staaten die Richtlinie noch nicht umgesetzt hätten, fordert Neumayer überhaupt eine Überarbeitung dieser. „Wer Einkommensunterschiede nachhaltig reduzieren will, muss an den tatsächlichen Ursachen ansetzen. Zusätzliche Berichtspflichten schaffen keine gerechtere Bezahlung“, meint der IV-Generalsekretär.

Gänzlich konträr beurteilt man die Richtlinie und deren geplante Umsetzung wenig überraschend beim ÖGB. Dort will man per Aussendung „Mythen“ (also die Argumentation der politischen Gegenseite) entkräften und meint abschließend: „Die innerstaatliche Umsetzung der Richtlinie bietet die Chance, gleiche Bezahlung von Frauen und Männern, die gleiche und gleichwertige Arbeit im Betrieb verrichten, zu erreichen, ohne jemandem etwas wegzunehmen, der bisher mehr verdient hat.“

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Austria Wien eSports-Profi Neubi siegt im ESF Cup Monthly Final – November

Bereits zu Beginn dieses Jahres duellierten sich im Rahmen des Electronic Sports Festival begeisterte Spieler in FIFA 19 – der brutkasten berichtete. Schnell stellte sich laut den Veranstaltern bereits im ersten Monat des ESF Cups heraus, wer zum absoluten Spitzenfeld der heimischen FIFA-Szene gehört. „Neubi“, der sich im Laufe des Turniers immer mehr als Favorit für den ersten Platz herauskristallisierte, wurde im November Finale des ESF Cups, alles abverlangt. Die vier Finalisten schaffen somit den Einzug ins ESF Cup Season Finale. Das „Electronic Sports Festivals“ hat im März 2018 im Hallmann Dome Wien seine Premiere gefeiert und wurde März 2019 im Wiener Donauzentrum zum zweiten Mal veranstaltet. Als Veranstalter des „Electronic Sports Festivals“ treten Österreichs Unternehmer des Jahres Lorenz Edtmayer und Maximilian Nimmervoll von der Diamir Holding sowie Alexander Knechtsberger und Thomas Kroupa von der Eventagentur DocLX auf.

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