27.10.2020

Austria Limited: Status und Ausblick im brutkasten-Roundtable

Der brutkasten veranstaltet am 28.10. um 18:30 einen Online-Roundtable mit dem Titel “Austria Limited: Status und Ausblick”. Die Teilnahme ist kostenlos.
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(c) beigestellt

Die Austria Limited ist eine Neuerung, die von der österreichischen Startup-Community mit viel Spannung erwartet wird. Justizministerin Alma Zadić hatte zuletzt in einem Gespräch mit dem brutkasten zwar betont, dass die Einführung der neuen Gesellschaftsform noch Zeit brauchen werde, zugleich können sich aber auch die verschiedenen Player des Ökosystems mit ihren Vorstellungen einbringen. Dementsprechend sind die Expertinnen und Experten nun am Zug – und zwar mit Hochdruck. 

Der brutkasten veranstaltet daher am 28.10. um 18:30 einen Online-Roundtable mit dem Titel “Austria Limited: Status und Ausblick”. Namhafte Expertinnen und Experten skizzieren hier ihre Erkenntnisse und mögliche Lösungswege für die angesprochenen Problemstellungen der Startup-Szene.

Die Panelistinnen und Panelisten

  • Dr. Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariatskammer
  • Dr. Keyvan Rastegar, LLM ist der Gründer des Wiener Büros von RPCK Rastegar Panchal und berät zu Venture Capital, Gesellschaftsrecht / M&A und Immobilienrecht
  • Hon.-Prof. LStA Dr. Sonja Bydlinski, MBA, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium
  • Mag. Philip Vondrak, Rechtsanwalt, Startup-Investor und Steuerberater ist der Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und berät uA Gesellschaftsrecht, Umgründungen und Steuerrecht
  • Laura Egg, GF von AAIA (Austrian Angel Investors Association)

Teilnahme am Event zur Austria Limited

Die Live-Teilnahme ist kostenlos und online via Hopin möglich, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer können im Hopin-Chat direkt Fragen an das Panel stellen. Parallel dazu wird der Online-Roundtable auf den Social Media-Kanälen des brutkasten (Facebook, YouTube) sowie auf derbrutkasten.com übertragen. 

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Mistral.
© LinkedIn/Canva - Arthur Mensch, Co-Founder und CEO Mistral AI.

Drei Milliarden Euro. Das ist die Summe, die der französische Anthropic- und OpenAI-Herausforderer Mistral in seiner heute verkündeten Series-D-Finanzierungsrunde aufnahm. Es ist die größte VC-Runde für ein Tech-Unternehmen in der europäischen Geschichte – und das für ein gerade einmal drei Jahre altes Unternehmen.

Den Lead in der Runde übernahm mit Samsung – wenig überraschend – ein außereuropäischer Player. Dazu kommen große US-Investoren wie PSG Equity als Co-Lead, a16z und Nvidia, aber auch eine ganze Reihe europäischer Kapitalgeber, darunter der Scaleup Europe Fund der schwedischen EQT als weiterer Co-Lead.

Keine normalen Umstände

Drei Milliarden Euro. Eine Bewertung von 21 Milliarden Euro. Das sollte unter normalen Umständen ein Garant für den großen Durchbruch sein. Zum Vergleich: Meta (damals Facebook) genügten vor seinem Börsengang insgesamt 2,27 Milliarden US-Dollar VC-Kapital, um sich im Social-Media-Wettlauf klar an die Spitze zu setzen und zum Tech-Giganten zu werden.

Doch die Umstände sind nicht normal. Der KI-Wettlauf hat die Volumina an VC-Kapital vor allem in den USA auf ein nie dagewesenes Level gehievt. Anthropic, das Unternehmen hinter Claude, hat allein in seiner Series-H-Runde im Mai dieses Jahres 65 Milliarden US-Dollar aufgenommen und steht bei einer Bewertung von 965 Milliarden Dollar. OpenAI, das Unternehmen hinter ChatGPT, hat diesen März in seiner Finanzierungsrunde sogar 122 Milliarden US-Dollar eingesammelt und steht bei einer Bewertung von 852 Milliarden Dollar.

Beim insgesamt aufgenommenen Kapital steht Mistral (ca. 6 Mrd. Euro inklusive Kredite) in einem Verhältnis von etwa 1:19 zu Anthropic (mindestens 130 Mrd. US-Dollar) und 1:26 zu OpenAI (mindestens 180 Mrd. US-Dollar). Das wird im beinharten internationalen Tech-Wettlauf vermutlich nicht ausreichen.

Digitale Souveränität als Verkaufsargument

Und das weiß man auch beim französischen Scaleup. Der größte Trumpf, den es in der Hand hat, ist, dass es aus Europa kommt. Punkten kann das Unternehmen vor allem bei den Themen Digitale Souveränität und Datensicherheit. Und das wiederum sind Fragen, die im B2B- und vor allem im öffentlichen Bereich deutlich schwerer wiegen als im B2C-Bereich, den aktuell Anthropic, OpenAI und Google dominieren.

„Während der ersten Welle der generativen KI lautete die zentrale Frage: Wer kann das leistungsstärkste Modell entwickeln? Unternehmen und Regierungen stellen sich nun eine andere Frage: „Wie können sie die Leistungsfähigkeit der KI für ihre geschäftskritischen Anforderungen nutzen, ohne die Kontrolle über die Infrastruktur und den Informationskreislauf abzugeben?“, heißt es von Mistral in der Presseaussendung zur aktuellen Kapitalrunde.

Die Frage will man freilich mit dem eigenen Produkt beantworten. „Die Nachfrage nach dieser Kombination aus Leistung, Kontrolle, Auswahlmöglichkeiten und Unabhängigkeit nimmt weltweit zu“, ist man sich sicher. Und Mistral sei das weltweit einzige KI-Unternehmen, das den gesamten Stack entwickle, der dafür erforderlich ist: „Open-Weight-Modelle, die Infrastruktur und die Rechenkapazität, auf der sie laufen, und die Produkte, mit denen sie in den Unternehmen wirksam werden“.

Ausstehender Beweis

Dass diese Argumente angesichts des europäischen Diskurses durchaus valide sind, liegt auf der Hand. Ob die Rechnung am Ende auch betriebswirtschaftlich aufgeht, steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Mistral bekommt durch die Mega-Runde genug Luft, um sich innerhalb Europas weiterhin im öffentlichen und im Unternehmenssegment zu etablieren. Doch dass das ausreicht, um das eingesetzte Kapital (mehrfach) zurückzuspielen, muss erst bewiesen werden.

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Austria Limited: Status und Ausblick im brutkasten-Roundtable

  • Die folgenden Expertinnen und Experten werden diskutieren.
  • Dr. Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariatskammer
  • Dr. Keyvan Rastegar, LLM ist der Gründer des Wiener Büros von RPCK Rastegar Panchal und berät zu Venture Capital, Gesellschaftsrecht / M&A und Immobilienrecht
  • Hon.-Prof. LStA Dr. Sonja Bydlinski, MBA, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium
  • Mag. Philip Vondrak, Rechtsanwalt, Startup-Investor und Steuerberater ist der Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und berät uA Gesellschaftsrecht, Umgründungen und Steuerrecht
  • Laura Egg, GF von AAIA (Austrian Angel Investors Association)

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  • Hon.-Prof. LStA Dr. Sonja Bydlinski, MBA, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium
  • Mag. Philip Vondrak, Rechtsanwalt, Startup-Investor und Steuerberater ist der Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und berät uA Gesellschaftsrecht, Umgründungen und Steuerrecht
  • Laura Egg, GF von AAIA (Austrian Angel Investors Association)

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  • Hon.-Prof. LStA Dr. Sonja Bydlinski, MBA, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium
  • Mag. Philip Vondrak, Rechtsanwalt, Startup-Investor und Steuerberater ist der Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und berät uA Gesellschaftsrecht, Umgründungen und Steuerrecht
  • Laura Egg, GF von AAIA (Austrian Angel Investors Association)

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  • Dr. Keyvan Rastegar, LLM ist der Gründer des Wiener Büros von RPCK Rastegar Panchal und berät zu Venture Capital, Gesellschaftsrecht / M&A und Immobilienrecht
  • Hon.-Prof. LStA Dr. Sonja Bydlinski, MBA, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium
  • Mag. Philip Vondrak, Rechtsanwalt, Startup-Investor und Steuerberater ist der Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und berät uA Gesellschaftsrecht, Umgründungen und Steuerrecht
  • Laura Egg, GF von AAIA (Austrian Angel Investors Association)

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  • Dr. Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariatskammer
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  • Laura Egg, GF von AAIA (Austrian Angel Investors Association)

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  • Dr. Michael Umfahrer, Präsident der Österreichischen Notariatskammer
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  • Hon.-Prof. LStA Dr. Sonja Bydlinski, MBA, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium
  • Mag. Philip Vondrak, Rechtsanwalt, Startup-Investor und Steuerberater ist der Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und berät uA Gesellschaftsrecht, Umgründungen und Steuerrecht
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  • Mag. Philip Vondrak, Rechtsanwalt, Startup-Investor und Steuerberater ist der Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und berät uA Gesellschaftsrecht, Umgründungen und Steuerrecht
  • Laura Egg, GF von AAIA (Austrian Angel Investors Association)

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  • Hon.-Prof. LStA Dr. Sonja Bydlinski, MBA, Leiterin der Abteilung für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht im Justizministerium
  • Mag. Philip Vondrak, Rechtsanwalt, Startup-Investor und Steuerberater ist der Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und berät uA Gesellschaftsrecht, Umgründungen und Steuerrecht
  • Laura Egg, GF von AAIA (Austrian Angel Investors Association)

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  • Mag. Philip Vondrak, Rechtsanwalt, Startup-Investor und Steuerberater ist der Co-Founder und Partner bei Grama Schwaighofer Vondrak Rechtsanwälte und berät uA Gesellschaftsrecht, Umgründungen und Steuerrecht
  • Laura Egg, GF von AAIA (Austrian Angel Investors Association)