11.05.2026
INTERNET-ON-BOARD

Ausschreibung gewonnen: Atos bringt neues Internet in ÖBB-Züge

Im Rahmen eines intensiven, mehrjährigen Vergabeprozesses konnte sich Atos den Zuschlag für das ÖBB-Projekt sichern.
/artikel/ausschreibung-gewonnen-atos-bringt-neues-internet-in-oebb-zuege
ÖBB, Atos
©Philipp Lipiarski/Canva - Johann Martin Schachner, Managing Director, Atos Österreich.

Die Ausschreibung der ÖBB Personenverkehr AG umfasste die Erneuerung des Internet-on-Board-Systems sowie eine umfassende Modernisierung der Hardware- und Softwarelösungen für die Zug- und Landseite. Im Rahmen eines intensiven, mehrjährigen Vergabeprozesses konnte sich IT-Dienstleiter Atos dank eines „überzeugenden Preis-Leistungs-Verhältnisses sowie höchster Qualitätsstandards“ den Zuschlag für das Projekt holen, wie es per Aussendung heißt.

Atos: Ausbau der Systeme in Richtung Predictive Maintenance

Aufgrund des Einsatzes im Zug stellt die Konnektivität für mobile Datenkommunikation im Bahnsektor besonders hohe Anforderungen an Technologie und Verfügbarkeit. Die von Atos und seinen Projektpartnern in Österreich entwickelte End-to-End-Lösung vereine bahntaugliche Kommunikationshardware, skalierbare und hochverfügbare Softwaremodule sowie ein integriertes Netzwerk-, Device- und Betriebsmanagement. Sie bilde nicht nur die technologische Grundlage für zuverlässige mobile Datenkommunikation, sondern ermögliche auch in weiterer Folge einen Ausbau der Systeme, etwa in Richtung Predictive Maintenance.

Der Umfang und die Komplexität des Projekts erfordern eine enge Abstimmung zwischen den beteiligten Technologiepartnern. Atos übernimmt dabei die Rolle des Systemintegrators und koordiniert die verschiedenen Bereiche des Projekts. Dazu zählen unter anderem Rechenzentrum, Netzwerk, Hardware, Softwareentwicklung, IT-Sicherheit und Benutzeroberfläche. Die eingesetzten, für den Bahnbereich zertifizierten Lösungen sollen einen zuverlässigen Betrieb der Systemarchitektur gewährleisten.

„Vernetzte Mobilität in Europa“

„Der Zuschlag der ÖBB Personenverkehr AG unterstreicht die führende Rolle von Atos als österreichischer Anbieter hochkritischer End-to-End-Konnektivitätslösungen“, sagt Johann Schachner, Managing Director, Atos Österreich. „Gemeinsam mit unseren Technologiepartnern setzen wir einen neuen Standard für vernetzte Mobilität in Europa.“

Deine ungelesenen Artikel:
04.08.2026

sproof: Salzburger Signatur-Startup kooperiert mit zwei Playern für KYC-Lösung

Das Salzburger Startup sproof kooperiert mit den zwei Unternehmen Shufti und Evrotrust. Gemeinsam lancieren die Partner einen durchgängigen, eIDAS-konformen Workflow, der die Identitätsprüfung (KYC) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) in einem integrierten Onboarding-Prozess bündeln soll.
/artikel/sproof-salzburger-signatur-startup-kooperiert-mit-zwei-playern-fuer-kyc-loesung
04.08.2026

sproof: Salzburger Signatur-Startup kooperiert mit zwei Playern für KYC-Lösung

Das Salzburger Startup sproof kooperiert mit den zwei Unternehmen Shufti und Evrotrust. Gemeinsam lancieren die Partner einen durchgängigen, eIDAS-konformen Workflow, der die Identitätsprüfung (KYC) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) in einem integrierten Onboarding-Prozess bündeln soll.
/artikel/sproof-salzburger-signatur-startup-kooperiert-mit-zwei-playern-fuer-kyc-loesung
(v. l. n. r.): Dr. Clemens Brunner (CEO & Co-Founder), Dr. Fabian Knirsch (CEO & Co-Founder), Andreas Steiner (CSO), Philipp Gernerth (CPO)

„Die EU-Anti-Geldwäscheverordnung macht qualifizierte Identitäten zum neuen Maßstab für digitales Onboarding. In der Partnerschaft mit Shufti Pro und Evrotrust verbindet sproof regulatorische Anforderungen mit hoher Nutzerfreundlichkeit“, erklärt Fabian Knirsch, CEO und Mitgründer des Salzburger Signatur-Startups sproof. Gemeinsam mit dem Identitätsprüfer Shufti und dem Vertrauensdienstleister Evrotrust hat das Unternehmen einen End-to-End-Workflow entwickelt, der die Identitätsprüfung (KYC) und die qualifizierte elektronische Signatur (QES) nahtlos in einem Prozess vereinen soll.

Prozess ohne Brüche

Ziel der Partnerschaft ist es, Medienbrüche beim Onboarding zu verhindern, an denen Abschlüsse oft scheitern. Der gesamte Ablauf wird über sproof gesteuert: Erst prüft Shufti die Identität der Unterzeichnenden biometrisch, via NFC oder eID in rund zwölf Sekunden. Anschließend wird ausschließlich ein verschlüsselter digitaler Fingerabdruck des Vorgangs an Evrotrust übermittelt. Das Originaldokument verbleibt bei sproof, wo nach der Zertifikatserstellung durch Evrotrust die finale Signatur in derselben Sitzung erfolgt. Bei Einmalsignaturen wird das Zertifikat danach sofort verworfen.

Datensouveränität im Fokus

Neben der Benutzerfreundlichkeit steht die europäische Datensouveränität im Fokus: sproof betreibt seine Plattform ausschließlich auf europäischer Server-Infrastruktur, wodurch Abhängigkeiten von US-Anbietern sowie Risiken durch Gesetze wie den US Cloud Act entfallen sollen. Die Signaturen sind eIDAS-konform EU-weit rechtsgültig und weisen eine Langzeitvalidierung von bis zu zehn Jahren auf.

„Ohne Konversionsverluste“

Die strategische Relevanz wird von den Partnern unterstrichen. Für Shufti war die Identitätsprüfung laut CEO Shahid Hanif nie das eigentliche Ziel, sondern das Fundament. Hanif betont: „Deshalb haben wir gemeinsam mit Evrotrust einen durchgängigen Prozess von der Identitätsprüfung bis zur qualifizierten elektronischen Signatur aufgebaut. Beides läuft in einer einzigen Onboarding-Strecke zusammen.“ Heinrich Grave, Managing Director DACH bei Evrotrust, sieht darin einen Schritt hin zu einer „regulierten Vertrauensinfrastruktur“, die direkt in die Customer Journey integriert ist. Unternehmen können regulatorische Vorgaben damit erfüllen, „ohne Konversionsverluste durch fragmentierte Prozesse“, so sproof-Gründer Knirsch.

Toll dass du so interessiert bist!
Hinterlasse uns bitte ein Feedback über den Button am linken Bildschirmrand.
Und klicke hier um die ganze Welt von der brutkasten zu entdecken.

brutkasten Newsletter

Aktuelle Nachrichten zu Startups, den neuesten Innovationen und politischen Entscheidungen zur Digitalisierung direkt in dein Postfach. Wähle aus unserer breiten Palette an Newslettern den passenden für dich.

Montag, Mittwoch und Freitag

AI Summaries

Ausschreibung gewonnen: Atos bringt neues Internet in ÖBB-Züge

AI Kontextualisierung

Welche gesellschaftspolitischen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ausschreibung gewonnen: Atos bringt neues Internet in ÖBB-Züge

AI Kontextualisierung

Welche wirtschaftlichen Auswirkungen hat der Inhalt dieses Artikels?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ausschreibung gewonnen: Atos bringt neues Internet in ÖBB-Züge

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Innovationsmanager:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ausschreibung gewonnen: Atos bringt neues Internet in ÖBB-Züge

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Investor:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ausschreibung gewonnen: Atos bringt neues Internet in ÖBB-Züge

AI Kontextualisierung

Welche Relevanz hat der Inhalt dieses Artikels für mich als Politiker:in?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ausschreibung gewonnen: Atos bringt neues Internet in ÖBB-Züge

AI Kontextualisierung

Was könnte das Bigger Picture von den Inhalten dieses Artikels sein?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ausschreibung gewonnen: Atos bringt neues Internet in ÖBB-Züge

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Personen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ausschreibung gewonnen: Atos bringt neues Internet in ÖBB-Züge

AI Kontextualisierung

Wer sind die relevantesten Organisationen in diesem Artikel?

Leider hat die AI für diese Frage in diesem Artikel keine Antwort …

Ausschreibung gewonnen: Atos bringt neues Internet in ÖBB-Züge