08.02.2021

Aus für Kaufhaus Österreich

Laut Börsianer soll Kaufhaus Österreich aus formellen Gründen in seiner aktuellen Form eingestellt werden.
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Kaufhaus Österreich
Screenshot: www.kaufhaus-oesterreich.at

Nach gerade etwas mehr als zwei Monaten soll es mit der Plattform Kaufhaus Österreich in der jetzigen Form wieder vorbei sein. Das berichtet der Blog „Börsianer“ mit Bezug auf nicht näher genannte „informierte Kreise“. Konkret soll die Plattform, nach deren Start es heftige Kritik, Spott und Häme gab, in ein reines Firmenverzeichnis umgewandelt werden.

Laut Börsianer werden dafür formelle Gründe angegeben. „Der Hintergrund: Das Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort unter Ministerin Margarete (Schramböck) darf keinen kommerziellen Marktplatz betreiben. Die Wirtschaftskammer will es nicht betreiben“ heißt es dort. Es lässt sich freilich vermuten, dass man im Ministerium einen möglichst eleganten Ausweg aus dem nach wie vor anhaltenden PR-Desaster sucht.

Wirtschaftskammer will schon länger nichts mit Kaufhaus Österreich zu tun haben

Unbestätigten weitläufig kursierenden Gerüchten zufolge hat die Erstellung der Plattform rund 700.000 Euro gekostet. Obwohl er bei der großen Präsentation gemeinsam mit Ministerin Schramböck aufgetreten war, wies Wirtschaftskammer-Präsident Harald Mahrer später mehrmals einen engeren Zusammenhang zwischen sich sowie der Wirtschaftskammer (die neben dem Ministerium im Impressum steht) und Kaufhaus Österreich zurück. Man habe lediglich eine Datenbank zu Verfügung gestellt.

Entsprechend überrascht es nicht, dass man die Plattform, die von zahlreichen vergleichbaren Seiten – teilweise innerhalb weniger Tage von Startups erstellt – übertroffen wird, nicht weiterführen will.

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(v.l.n.r.) Thomas Blaguss, Daniel Packenius, Barbara Novak, Hans-Jürgen Salmhofer, Paul Blaguss | (c) Mila Eder / Superberg

Die Elektromobilität wird nicht nur im Privatbereich weiter ausgebaut. FlixBus und Blaguss setzen nun den nächsten Schritt in Richtung emissionsarmes Reisen. Zwischen Wien und Bratislava wird die erste grenzüberschreitende, überwiegend elektrisch betriebene Linie eröffnet. Den operativen Betrieb der Linie übernimmt das Wiener Unternehmen Blaguss über seine slowakische Gesellschaft Blaguss Slovakia.

„Die Zukunft des Busverkehrs muss klimafreundlich sein und Elektromobilität wird dabei eine zentrale Rolle spielen. Gemeinsam mit FlixBus bringen wir sie jetzt auch im grenzüberschreitenden Reiseverkehr konsequent in den Mobilitätsalltag“, sagt Paul Blaguss, Geschäftsführer der Blaguss-Gruppe.

Acht E-Busse, 66 Kursfahrten

Insgesamt kommen acht E-Bussen auf der Strecke zum Einsatz, wobei die Linie 66 mal pro Tag gefahren wird. 90 Prozent davon sind elektrisch, der Rest wird mit herkömmlichen Dieselbussen abgedeckt. Laut Blaguss spart die Umstellung von Diesel auf Elektroantrieb rund 66 Kilogramm CO₂ pro 100 Kilometer. „Mit einer der ersten grenzüberschreitenden E-Bus-Linien Europas arbeiten wir daran, Reisen zwischen Hauptstädten emissionsärmer zu machen“, sagt Daniel Packenius, Geschäftsführer FlixBus Zentraleuropa, und ergänzt: „Die Linie zeigt: Elektromobilität im Fernverkehr funktioniert heute schon zuverlässig unter den richtigen Umständen.“

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