25.04.2022

Audioplay: Neue Werbeform bietet Audio-Möglichkeit im Online-Video

Der crossmediale Reichweitenvermarkter IP Österreich erweitert sein Online Video-Angebot um eine neue Werbemöglichkeit.
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Auidoplus, RTL+, TVNow, Werbung schalten, Audiowerbung, Spot, TV-Werbung, STreamingwerbung
(c) IP Ö - Matthias Zottl, Head of Online bei IP Österreich, stellt die neue Werbemöglichkeit Audioplus vor.
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Die gängigste Werbeform visiert das Auge an. Optische Reize, gepaart mit einer gewissen Dynamik, sollen Inhalte transportieren und als maßgeschneiderter Spot gewünschte Zielkunden ansprechen. Im Online Video-Bereich eine effiziente und logische Praxis, die aber Auditives bisher nahezu ausschloss. Das soll sich nun ändern. IP Österreich erweitert sein Online Video-Angebot um ein neues Werbe-Feature. Durch das sogenannte Audioplay haben Werbekunden erstmals die Möglichkeit, im Umfeld des non-linearen Angebots der IP Österreich anstelle eines Videospots eine Audiospur auszuspielen.

Im Detail: Statt des bisher gewohnten Videos können Standbilder eingesetzt werden, die Platz für zusätzliche Informationen zum beworbenen Produkt oder auch Rabatt bzw. Aktionscodes bieten. Ausgespielt wird Audioplay auf der Streaming-Plattform RTL+.

Mit Audioplay garantierte Audiokontakte bei RTL+

Somit können Hörfunkkunden erstmalig ihre Audiospots im Online Video-Bereich ausspielen und von starken Leistungswerten bei RTL+ profitieren. Garantierte Sicht- werden auf diese Art zu garantierten Audiokontakten und generieren dadurch große Aufmerksamkeit.

Kein Medienbruch mit Audio, sondern mehr Awareness

Zudem wird durch „Audioplay“ nicht nur die relevante Zielgruppe effektiv angesprochen, sondern User mit nur einem Klick direkt auf die Website des Hörfunkkunden geleitet. So wird der bei Audiowerbeformen klassische Medienbruch verhindert.

Laut der Nielsen-Studie von 2020 kann die Awareness durch eine Kombination von Videospot und Audioplay um 90 Prozent erhöht und die Markenbekanntheit um das 2,2-fache gesteigert werden.

„Wir wissen, dass die Video-Werbespots unserer Kunden von durchschnittlich 95 Prozent unserer Zuseher auf unseren Video-on-Demand-Plattformen zu Ende gesehen werden“, sagt Matthias Zottl, Head of Online bei IP Österreich. „Wir wissen auch, dass sich Werbe- und Markenerinnerung perfekt ergänzen, wenn wir Video & Audio miteinander kombinieren. So entstehen Bilder und Geschichten im Kopf. Ich bin überzeugt, dass wir durch Audioplay nie dagewesene Werbemöglichkeiten für unsere Kunden bieten und ihnen damit eine qualitative Reichweitensteigerung, auch ohne eigenen Videospot ermöglichen.“

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(c) Brantner

Die Paprec-Gruppe wird strategischer Mehrheitsgesellschafter von Brantner green solutions, der Umwelt- und Abfallwirtschaftssparte der Kremser Brantner Gruppe. Das gaben die Unternehmen am Dienstag bekannt. Paprec übernimmt 80 Prozent, die restlichen 20 Prozent bleiben im Besitz der Familie Brantner. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der erforderlichen regulatorischen Genehmigungen, der Vollzug wird für das vierte Quartal 2026 erwartet. Zum Kaufpreis machen die Unternehmen keine Angaben. Der brutkasten hat bei Brantner green solutions nachgefragt.

Fünf Länder, 65 Standorte

Brantner green solutions wurde 1936 gegründet und ist in Österreich, wo sich auch der Hauptsitz befindet, sowie in der Slowakei, Tschechien, Rumänien und Serbien tätig. Das Unternehmen beschäftigt rund 2.500 Mitarbeitende an 65 Anlagen und Niederlassungen und betreut mehr als 28.000 kommunale, industrielle und gewerbliche Kunden. Der Umsatz liegt bei mehr als 320 Mio. Euro.

Für Paprec ist es der Eintritt in fünf neue Märkte. Nach der Schweiz, Spanien und Italien bezeichnet die Gruppe den Schritt als nächste Etappe ihrer europäischen Expansion und als Wachstumsplattform in Mittel- und Osteuropa.

„Diese Transaktion ist unsere wichtigste Akquisition seit dem Zusammenschluss mit Coved im Jahr 2016. Sie ermöglicht uns den Eintritt in fünf neue Länder und stärkt unsere europäische Präsenz erheblich“, wird Mathieu Petithuguenin, Chairman und CEO der Paprec-Gruppe, in der Aussendung zitiert.

Logistik und Immobilien bleiben in der Familie

Der Deal betrifft ausdrücklich nur die Kreislaufsparte. „Wichtig ist zu betonen, dass sich diese Partnerschaft ausschließlich auf Brantner green solutions bezieht. Brantner logistic solutions und Brantner Real Estate bleiben vollständig im Eigentum der Familie Brantner und werden unabhängig weiterentwickelt“, stellt Bernd Brantner klar. Er führt die Brantner Gruppe seit 24 Jahren als CEO und vertritt die dritte Generation der Familie.

Der Entscheidung ging laut Aussendung ein fast zweijähriger Prozess voraus, an dessen Ende sich die Familie einstimmig für Paprec aussprach. „Die Chancen, die vor uns liegen, sind enorm, ihre Realisierung wird jedoch erhebliche langfristige Investitionen erfordern“, begründet Bernd Brantner den Schritt. Als Familie habe man sich deshalb bewusst für einen starken strategischen Gesellschafter entschieden, der die eigenen unternehmerischen Werte teile. In der neu geschaffenen Gesellschaft übernimmt er die Rolle des stellvertretenden Vorsitzenden.

Von 40 auf 26.000 Mitarbeitende

Paprec startete vor 32 Jahren als kleines Altpapierrecycling-Unternehmen mit 40 Mitarbeitenden in La Courneuve bei Paris. Die Schweiz war vor mehr als 15 Jahren der erste Markt außerhalb Frankreichs, in Spanien beschäftigt die Gruppe heute fast 4.000 Menschen. Nach Abschluss der Transaktion soll Paprec rund 26.000 Mitarbeitende in 15 Ländern zählen und einen Jahresumsatz von mehr als 4,5 Mrd. Euro erreichen.

Brantner fiel zuletzt mit Innovationsprojekten auf

Das Kremser Familienunternehmen war in den vergangenen Jahren mehrfach mit Vorstößen in der Kreislaufwirtschaft präsent. 2024 vereinbarte Brantner green solutions gemeinsam mit dem Schaumstoffproduzenten Neveon die Gründung eines Joint Ventures für das Recycling von Matratzen mit Sitz in Krems. In Hohenruppersdorf betreibt das Unternehmen zudem eine Anlage, in der Asche und Schlacke aus der Müllverbrennung aufbereitet werden. Und mit Scarab brachte Brantner Österreichs ersten autonomen Müllroboter auf die Straße, der Mülltonnen ohne menschliches Zutun leert.

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