28.07.2021

Arnold Schwarzenegger: Sein Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg

Arnold Schwarzenegger war anlässlich des von ihm initiierten Austrian World Summit Anfang Juli zu Besuch in Österreich. Im Rahmen des Klimagipfels gab Schwarzenegger in einer Spezialfolge von Philipp Maderthaners Podcast "Business Gladiators Unplugged" einen seltenen Einblick in sein Business-Leben und erläuterte seinen ganz persönlichen Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg.
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Arnold Schwarzenegger
Arnold Schwarzenegger im Gespräch mit Philipp Maderthaner, Business Gladiators, Foto: Krivda, Wien 2021

Vieles ist über Arnold Schwarzeneggers Sport- und Filmkarriere bekannt, seine führe Karriere als Geschäftsmann wird aber oftmals außen vorgelassen. So wissen nur die wenigsten, dass Schwarzenegger bereits mit 30 Jahren schon lange vor seiner Karriere in Hollywood Millionär war. Der heute 73-Jährige legte bereits kurz nach seinem Umzug in die USA die Basis für seine finanzielle Unabhängigkeit, die aus einer Reihe an lukrativer Geschäftstätigkeiten und Investitionen resultierte.

Vom Maurergeschäft zum Versandhandel für Bodybuilding

Seinen Anfang nahm Schwarzeneggers Geschäftskarriere gemeinsam mit dem befreundeten Bodybuilder Franco Columbu im Maurergeschäft. Und das Business florierte, nicht zuletzt aufgrund des schweren San-Fernando-Erdbeben von 1971, das einen Schachschaden von 500 Millionen US-Dollar verursachte und einen Bau-Boom in der Region auslöste. Schwarzenegger, der schon sehr früh ein Händchen für Marketing hatte, nutzte die Gewinne des Maurergeschäfts und reinvestierte sie schlussendlich in ein Versandgeschäft, um Bodybuilding- und Fitnessgeräte zu verkaufen.

Business Gladitors
Business Gladiators, Foto: Krivda, Wien 2021

Arnold Schwarzenegger als Immobilien-Investor

Doch es wäre nicht Schwarzenegger, hätte er sich mit dem neu gründeten Versandgeschäft zufrieden gegeben. Bereits in den 1970er Jahren übertrug er die Gewinne aus dem Versandhandel und gründete ein neues Unternehmen, das sich auf Investitionen in Immobilien spezialisierte. Sein erster Kauf umfasste ein Wohnhaus, das er damals für 10.000 US-Dollar erstand. Um sich das nötige wirtschaftliche Know-How anzueignen und sein Immobilien-Business weiter aufzubauen, absolvierte er zudem ab 1973 Abendkurse in Betriebswirtschaftslehre an der University of California.

Finanzielle Unabhängigkeit und seine Filmkarriere

In den weiteren Jahren avancierte Arnold Schwarzenegger durch den Ankauf und Verkauf von Gebäuden zu einem Immobilienmillionär. Neben Investitionen in ein Einkaufzentrum in Ohio folgte unter anderem eine Beteiligung an der internationalen Restaurant-Kette Planet Hollywood. Arnold Schwarzeneggers finanzielle Unabhängigkeit wirkte sich auch auf seine Filmkarriere aus. Demnach konnte er wählerischer hinsichtlich der angebotenen Schauspielrollen sein, was er auch im Business Gladiators Podcast bestätigt.

In my real estate business I had a clear vision. I promisied myself to become first millionaire before I really get into the movies. The reason for that: I knew so many actors that were always complaining about their crappy jobs because they needed to pay their rent or food.

Arnold Schwarzenegger im Business Gladiators Podcast

Arnold Schwarzenegger und seine Beziehung zum Geld

Seinen ersten großen Durchbruch erlangte er mit dem Spielfilm „Hercules in New York“, für den er lediglich 12.000 US-Dollar an Gage verdiente. Sein Auftritt in „Terminator 3“ brachten ihm hingegen satte 30 Millionen US-Dollar ein. Insgesamt werden seine Gesamteinnahmen aus seinen Filmen auf über 260 Millionen US-Dollar geschätzt. Neben seinen Auftritten gründete er zudem eine eigene Produktionsfirma namens Oak Productions und erzielte zudem Millionen durch Werbeeinnahmen.

Wie der Bodybuilder, Schauspieler, Geschäftsmann und Politiker mehrfach in Interviews betonte, sei Geld allerdings für sein persönliches Lebensglück von geringer Bedeutung. „Geld macht dich nicht glücklich. Ich habe jetzt 50 Millionen Dollar, aber ich war genauso glücklich, als ich 48 Millionen Dollar hatte“, lautet eine vielfach zitierte Aussage von Schwarzenegger. Aktuell wird sein Vermögen auf über 400 Millionen US-Dollar geschätzt.

Der Schlüssel zum wirtschaftlichen Erfolg?

Doch was steckt hinter dem wirtschaftlichen Erfolg von Arnold Schwarzenegger und welche Vision verfolgt der Multi-Millionär, der sich aktiv für den Klimaschutz einsetzt? In der aktuellen Folge von Philipp Maderthaners Podcast „Business Gladiators Unplugged“ gibt Schwarzenegger einen selten Einblick in seine Erfolgs-Prinzipien.

Schwarzenegger spricht unter anderem über seinen unstillbaren Hunger, immer Größeres zu bewegen – warum es wichtig ist, große Träume und Ziele zu haben und warum das Scheitern ein Teil von großen Visionen ist.

Für Erfolg ist es laut Schwarzenegger wichtig, seine Ziele und Träume hochzustecken. Was viele jedoch daran hindert, ist die Angst vor dem Scheitern. Denn oft bringen große Visionen Niederlagen mit sich. Wichtig ist, in jedem seiner Fehler eine Wachstumschance zu sehen. Desto mehr man sich selber pusht, desto höher ist die Gefahr auch mal eine Niederlage zu erleben. Doch genau aus diesen wachsen Menschen am meisten. Es ist egal, aus welchem Umfeld du kommst oder wo du aufgewachsen bist – mit einem klaren Ziel, kann es jeder schaffen auch im Business-Umfeld, so Schwarzenegger im Podcast.


Videoarchiv: Business Gladiators Ventures | Philipp Maderthaner geht unter die Startup-Investoren

Philipp Maderthaner ist Unternehmer, Speaker und führender Kommunikationsexperte im deutschsprachigen Raum. Er ist Gründer der Kampagnenagentur Campaigning Bureau, des Software-Startup Cambuildr, der Unternehmensberatung Business Gladiators Consulting und investiert neuerdings mit Business Gladiators Ventures auch in Startups. Kleiner Tipp am Rande: Für seine Softwarefirma cambuildr sucht Maderthaner aktuell einen Head of Growth.

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Die xchannels.ai-Gründerinnen Isabell Claus und Ashley Zvaniashvili. © xchannels.ai

Nur 16 Wochen nach der Gründung meldet xchannels.ai internationalen Erfolg bei der Kundengewinnung. Das von Ashley Zvaniashvili und Isabell Claus geführte Unternehmen mit Sitz in Wien baut eine KI-gestützte Plattform zur automatisierten Erstellung und Distribution von Marketing-Content über Social Media, Presseportale und Webseiten hinweg. Das Ziel: Marken auch in KI-Suchsystemen wie ChatGPT und Perplexity sichtbar zu machen.

Acht Länder, 50 Kund:innen

Seit der Gründung im April 2026 hat das Marketing-Startup sein Angebot auf acht Länder ausgerollt: Deutschland, Österreich, der Schweiz, Luxemburg, Irland, Frankreich, Rumänien und Ungarn. Laut Mitgründerin Isabell Claus nutzen mittlerweile rund 50 Unternehmen die Plattform, von größeren Organisationen bis hin zu Startups sei alles dabei.

Ein Großkunde als Ausgangspunkt

Den Ausgangspunkt der internationalen Präsenz bildet laut Claus ein einzelner Großkunde: „Wir haben ursprünglich mal angefangen mit einem Unternehmen, das in 34 Ländermärkten aktiv ist, und davon haben wir sukzessive einige schon übernommen“, so Claus im Gespräch mit brutkasten. Weitere Standorte dieses Kunden sollen demnach folgen.

Weil xchannels.ai dadurch von Beginn an mit unterschiedlichen Sprachen und kulturellen Besonderheiten arbeiten musste, sei die Erschließung weiterer Märkte in der Folge leichter gefallen, erklärt die Gründerin.

Wachstum über Partnerschaften

Für weiteres Wachstum setzt das Gründerinnenteam laut Claus zunehmend auf Partnerschaften statt auf Einzelakquise. Ein Beispiel ist die Kooperation mit der Deutschen Telekom, über die brutkasten bereits berichtete. „Wir wollen mit Partnern schneller wachsen, als jedes einzelne Unternehmen direkt bei uns anzubinden und zu gewinnen“, meint Claus. Über Partner sollen sich künftig größere Kundengruppen aus einer Region gleichzeitig erschließen lassen.

Standorte in London und New York geplant

Aktuell beschäftigt das Startup laut eigenen Angaben acht Vollzeitmitarbeitende, verteilt auf Wien und Berlin. Die Aufgaben sind zwischen den Gründerinnen geteilt: Mitgründerin Ashley Zvaniashvili leitet die technischen Themen und die App-Entwicklung, Claus selbst kümmert sich um Business-Development, große Partnerschaften und die internationale Expansion.

Wie diese Expansion aussehen soll, ist bereits klar skizziert: Die für London und New York angekündigten Standorte sollen laut Claus reale Büros werden, keine rein virtuelle Präsenz: „Wir waren jetzt recht oft in London, und das ist schon nochmal ein anderes Klima – da geht es darum, die Netzwerke vor Ort zu stärken“, erklärt sie. In den Städten sollen dafür in erster Linie Relations- und Partnership-Positionen entstehen, während der Kern des Unternehmens in Wien bleibt.

Beispielhafter Content-Distributions-Screen von xchannels.ai © xchannels.ai

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