26.09.2022

Arnold Schwarzenegger kritisiert Russland-Abhängigkeit

Bei der Eröffnung der Startup-Messe Bits & Pretzels fand der "Terminator" klare Worte.
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Arnold Schwarzenegger, Bits & Pretzels, Energie, Atomkraft
(c) wikimedia.commons/G. Skidmore/Bits & Pretzels - Arnold Schwarzenegger

Das Founders Festival Bits & Pretzels feiert nach zwei Jahren Zwangspause (vom 25.-27. September) seine Rückkehr. Mit dabei Hollywood-Star Arnold Schwarzenegger, der seine harte Meinung zur europäischen Energiepolitik kundtat.

Schwarzenegger nach Obama

Der ehemalige Conan-Darsteller betrat in Lederhose, Weste und Karohemd die Bühne und scherzte, er sei geehrt, nach Barack Obama 2019 heuer Hauptredner zu sein: „Sie wollten nur sicherstellen, dass in einem Jahr ein Demokrat und im nächsten ein Republikaner spricht“, sagte der ehemalige kalifornische US-Gouverneur.

Nein für die Nein-Sager

Er mahnte an, dass Visionen für den nachhaltigen Erfolg als Investor und Unternehmer wichtig seien, riet dazu „No“ zu den „No-Sayers“ zu sagen und schwelgte in Erinnerungen seines Weges von Österreich zur Bodybuilding-Ikone und zum Hollywood-Star.

Schwarzenegger mit Energie-Kritik an Europa

Schwarzenegger ist bekannt, dass er sich auf sozialen Plattformen immer wieder äußert, zuletzt zu Corona oder dem Ukraine-Krieg. Diesmal prangerte er die Energieversorgungsproblematik an und meinte in München: „Ihr habt euch von Russland abhängig gemacht“.

Das Atomkraft-Plädoyer

Deutschland, so der Steirer weiter, hätte mit Kernenergie weniger Probleme – 5.000 Personen kämen bei Unfällen in Atomkraftwerken ums Leben, während er glaube, dass jedes Jahr deutlich mehr Menschen an den Folgen von Kohleenergie und fossilen Brennstoffen sterben würden.

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Erstes Halbjahr brachte nächstes Allzeithoch bei Neugründungen

Schon in den vergangenen zwei Jahren wurden in Österreich Rekordwerte bei den Neugründungen erreicht. Im ersten Halbjahr 2026 setzt sich der Trend laut aktuellen Zahlen der Wirtschaftskammer klar fort.
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Neugründung
(c) Scott Graham via Unsplash

Insgesamt 39.978 Neugründungen gab es in Österreich laut Wirtschaftskammer (WKÖ) im Jahr 2025 – eine weitere Steigerung, nachdem es bereits 2024 ein Allzeithoch gegeben hatte, wie brutkasten zu Jahresbeginn berichtete. Nun gab die WKÖ neue Zahlen und eine begleitende Umfrage für das erste Halbjahr 2026 heraus – und der Aufwärtstrend setzt sich darin deutlich fort.

82,6 Prozent Einzelunternehmen

21.718 Neugründungen (ohne Personenbetreuung) gab es demnach in den ersten sechs Monaten des Jahres – ein Plus von 4,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum und damit neuerlich ein Rekord. Startups machen freilich nur einen kleinen Bruchteil davon aus – konkrete Zahlen gibt es dazu nicht. Aber so viel: 82,6 Prozent der Gründungen erfolgten als Einzelunternehmen, davon 42,5 Prozent von Frauen. 41,1 Prozent aller Gründer:innen starten zudem zunächst nebenberuflich.

Stärkste Zuwächse bei jungen Altersgruppen

Die stärksten Zuwächse gebe es dabei bei den unter 20-Jährigen sowie bei den 20- bis 30-Jährigen, heißt es von der WKÖ. Das Durchschnittsalter der Gründer:innen liegt laut Erhebung bei 36,6 Jahren. Die wichtigsten Sparten bei den Neugründungen im ersten Halbjahr waren Gewerbe und Handwerk (37,8 Prozent), Information und Consulting (23,4 Prozent) sowie Handel (22,9 Prozent).

Eigenverantwortung und Flexibilität als größte Motive

Auch die Gründe fürs Gründen wurden in der Motivumfrage des WKÖ-Gründerservice erhoben: 67,9 Prozent der Befragten möchten demnach lieber ihre eigene Chefin oder ihr eigener Chef sein. 67,6 Prozent wollen ihre Zeit flexibler gestalten, 62,3 Prozent wollen mehr Verantwortung übernehmen.

Drei politische Forderungen

Gleichzeitig fragte die WKÖ auch nach den Wünschen der neuen Gründer:innen. Ein klares Ergebnis: 78,1 Prozent wünschen sich einen zentralen digitalen One-Stop-Shop für Gründungen. Diesen fordert auch die Wirtschaftskammer von der Politik. Sie erneuert außerdem die Forderungen nach dem Beteiligungsfreibetrag und nach mehr Flexibiliät bei der Arbeitslosenversicherung für Selbstständige im Opting-in-Modell.

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