26.05.2020

Ärdoo: Neue Mockumentary zeigt die schlimmsten Seiten des Startup-Lebens

Der Ärdoo Breezer ist ein revolutionärer Lufterfrischer, der Bergluft in eure Räume bringt. Klingt toll? Ist aber Fake. Und Teil einer satirischen Startup-Doku auf A1 Now.
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Das Team von Ärdoo
(c) Ärdoo/A1

Der Chef, der die ganze Zeit vom großen Investments spricht, sich in Wahrheit aber von Papa durchfüttern lässt. Die Marketingbeauftragte, die den ganzen Tag auf Instagram rumhängt. Der soziophobe Techniker, der vollkommen überarbeitet ist und kurz vor dem Nervenzusammenbruch steht. Und der „Chief Happiness Officer“, bei dem ohnehin nicht ganz klar ist, welche Funktion er überhaupt erfüllt. Willkommen bei Ärdoo – einem „ganz normalen“ Startup in Wien, dessen Alltag im Rahmen einer Mockumentary (also einer Fake-Documentary) auf A1 Now gezeigt wird.

Ärdoo: Der Lufterfrischer mit Kohlenstoff-Peroxid-Filtertechnologie

Doch was ist Ärdoo eigentlich? In der Presseaussendung von A1 liest sich die Beschreibung des fiktiven Startups wie Vieles von dem, was auch in der realen Welt mit Hilfe von Marketingfloskeln verbreitet wird: „Die meisten werden schon davon gehört haben, denn „Ärdoo“ erobert bereits seit Ende 2019 die österreichische Gründerszene. Was hinter dem mysteriösen Namen steckt? Der Ärdoo Breezer, ein Lufterfrischer, der frischeste Bergluft direkt in Wohnzimmer und Büroräume bringt. Ein Produkt, das Sauerstoff in seiner reinsten Form fördert und noch dazu besonders effizient ist: Mithilfe der Kohlenstoff-Peroxid-Filtertechnologie benötigt der Breezer weniger Energie als eine einfache LED Lampe. A1now hat das Potenzial der innovativen Idee von Gründer Julius Mesch früh erkannt und begleitet das Team seit einigen Monaten auf ihrem Weg zum Erfolg.“

Fake-Startup mit allen Social Accounts und Spreadshirt-Shop

Man hat sich dabei sogar die Mühe angetan, eine eigene Website online zu stellen, auf der das Startup, das Team und das Produkt mit all seinen glanzvollen Vorteilen präsentiert werden. Zudem gibt es neben dem obligatorischen Facebook-Auftritt für Ärdoo auch einen eigenen TikTok-Kanal. Und es gibt einen Spreadshirt-Shop, bei dem man unter anderem Mundschutzmasken mit Branding bestellen kann.

+++Was kann TikTok und lohnt es sich (schon), es als Startup zu nutzen?+++

Hier ein kurzes Beispiel-Video aus dem TikTok-Account, in dem Gründer Julian Mesch wertvolle Ernährungstipps zum Durchtauchen einer 80-Stunden-Woche gibt.

@aerdooserieSonst stirbst du! ##fürdich ##fds ##fd♬ Originalton – aerdooserie

 

Ärdoo-Team produzierte Pioneers-Veräppelung

Das Filmteam hinter dem Fake-Startup treibt dabei schon etwas länger in der Startup-Szene sein Unwesen. Dem brutkasten fielen die Satiriker unter anderem auf, als sie im Vorjahr eine bitterböse Fake-Reportage vom Pioneers Festival auf ihrem Instagram-Account veröffentlichten.

 

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Vor einem Jahr! Pioneers Festival 2019! ? #megageileerfahrung #pioneersfestival #pioneersfestival2019 #hofburg #wien #gründer #startuplife #ärdoo #feelthebreeze

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Übertragung der Ärdoo-Serie auf A1 Now

Wer angesichts dieser kurzen Clips auf den Geschmack gekommen ist, der kann sich nun an der neuen Serie erfreuen. Ab jetzt können Interessierte kostenlos in ganz Österreich die Serie auf a1now.tv unter diesem Link streamen.  Ab Dienstag, 26. Mai, um 16:00 Uhr wird die Serie zudem im TV auf A1now (Sender 0 im A1 Xplore TV Paket) übertragen.

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Metaloop, Investment
(c) Metaloop - Die beiden Metaloop-Founder Jan Pannenbäcker (r.) und Alexander Schlick.

Es schien, eine der heimischen Scaleup-Erfolgsstorys zu werden: Vor zwei Jahren sprachen die beiden Metaloop-Founder Jan Pannenbäcker und Alexander Schlick noch von achtstelligen Umsätzen und starkem Wachstum – brutkasten berichtete. Nun gab es aber einen deutlichen Dämpfer: Der Alpenländische Kreditorenverband (AKV) vermeldet, dass die Metaloop Europe GmbH ihren laufenden Zahlungsverpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. Vom zuständigen Landesgericht wurde ein Sanierungsverfahren eröffnet.

Metaloop: 163 Gläubiger

Die Passiva betragen laut AKV rund 11,08 Millionen Euro (163 Gläubiger) – aktuell sind zehn Mitarbeitende beschäftigt, Gehälter wurden bis inklusive Mai ausbezahlt.

„Nach einer verlustreichen Aufbauphase mit steigenden Umsätzen erreichte das Unternehmen Anfang 2026 den Break-even und arbeitet seither aufgrund einer Fokussierung auf margenstärkere Geschäfte sowie effizienterer Strukturen leicht profitabel. Die Liquidität blieb jedoch angespannt, da weitere Eigenkapitalzuführungen ausblieben. Dies führt zu erhöhtem Aufwand im Tagesgeschäft, eingeschränkter Geschäftsentwicklung und Vertrauensverlust bei Partnern“, liest man beim AKV.

Und weiter. „Trotz positiver operativer Entwicklung reichen die Mittel gemäß eigener Angaben jedoch nicht aus, um anstehende Kreditrückzahlungen zu bedienen. Mangels weiterer Finanzierung besteht daher keine positive Fortbestehensprognose. Laut der uns vorliegenden Unterlagen bewertet die Schuldnerin ihre Aktiva mit rund 10,2 Millionen Euro.“

Fortführung geplant

Das Unternehmen soll fortgeführt und über einen Sanierungsplan entschuldet werden. Dabei sollen die Insolvenzgläubiger eine Quote von 20 Prozent erhalten, die innerhalb von zwei Jahren nach Annahme des Plans ausbezahlt werden soll. Finanziert werden soll dies zunächst durch den Abbau von Lagerbeständen und das Eintreiben offener Forderungen sowie später aus den laufenden Geschäftserträgen.

Der Sanierungsplan wird vor der Abstimmung noch konkretisiert bzw. angepasst, während der Alpenländische Kreditorenverband seine Umsetzbarkeit prüft und dabei auch bewertet, ob der Zahlungsvorschlag – der nur dem gesetzlichen Minimum entspricht – noch verbessert werden kann.


Eine Anfrage an die beiden Gründer zu den Hintergründen wurde vonseiten des brutkasten gestellt.

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Ärdoo: Neue Mockumentary zeigt die schlimmsten Seiten des Startup-Lebens

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