07.10.2017

ARA Innovation Kick-Off

Der ARA Innovation Space ist ein Ort der Vernetzung, des kreativen Austauschs und des innovativen Schaffens zu den Themen Kreislaufwirtschaft und Ressourcenschonung. Für Zivilgesellschaft, Künstler, Wissenschaftler, Kreative, Studenten, Industrie und alle Neugierigen.
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Das Ziel des ARA Innovation Space ist es, gemeinsam mit Menschen aus den verschiedensten Disziplinen Österreich und Europa auf dem Weg zu einer Kreislaufwirtschaft voranzubringen.
In den kommenden Monaten werden wir Workshops und Vorträge, Diskussionen und Networking Events, künstlerische Veranstaltungen und eine Ausstellung organisieren und wollen darin neue Lösungen für einen effizienten Umgang mit unseren Ressourcen entwickeln.

Am 15.11.2017 findet um 18:00 Uhr unser ARA Innovation Space Kick-Off im ZIMMER in der Piaristengasse 8, 1080 Wien statt, zu dem wir euch herzlich einladen. An diesem Abend wollen wir die Aktivitäten des Innovation Space vorstellen und alle Neugierigen und Interessierten miteinander vernetzen, um gemeinsam an zukünftigen Projekten zu arbeiten. Außerdem wird es drei spannende Impulsvorträge zum Thema Kreislaufwirtschaft geben.

Programm:

17:30 Einlass
18:00 Opening Talk
18:15 Impulsvorträge

“ARA goes circular” – Hon.-Prof. Dr. Christoph Scharff – Vorstand der ARA AG

“I’m an urban miner!” – Mag. Brigitte Kranner-Habich, BEd – Geschäftsführerin der Kranner GmbH (Altmetalle Kranner) und Betreiberin des Blogs: urbanmining.at

„Geschäftsmodelle der Circular Economy und deren Anforderungen ans Produktdesign“ – Dr. Rainer Pamminger – Ecodesign

19:00 Offene Diskussion und Fragen
19:30 Buffet

Hard Facts
Wann? 15. November, 2017
Wo? ARA INNOVATION SPACE, Piaristengasse 8, 1080 Wien
Anmeldung und Infos auf Facebook.

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(v.l.) Das Führungsteam von reebuild: Nicolaus Lederer, Alexander Kornell, Matteo Cimadom, Luca Papay © Oskar Fleischanderl

Papierordner und manuell geführte Excel-Tabellen sollen der Vergangenheit angehören, zumindest wenn es nach reebuild geht. Das Tech-Startup automatisiert mit seiner KI administrative Tätigkeiten von Bauleitern. Es wandelt also Dokumente, PDFs, Fotos etc. in strukturierte Daten um oder automatisiert Aufgaben wie die Rechnungsprüfung. In der vergangenen Pre-Seed-Runde sind bereits bekannte Investoren wie Hansi Hansmann eingestiegen (brutkasten berichtete). Nun schloss reebuild eine Seed-Runde von über drei Millionen Euro ab, angeführt vom europäischen Investor Fortino Ventures, mit Beteiligung von Rise PropTech und CuriosityVC.

Weitere Automatisierung des kaufmännischen Ablaufs

Mit dem frischen Kapital sollen KI-gestützte Module weiterentwickelt werden, durch die der kaufmännische Ablauf von der Kalkulation bis zur Buchhaltung weitgehend automatisiert werde. „Wir wollen den Kosmos auf unserer Plattform mit immer neuen Workflows erweitern. Darunter verstehen wir z.B. den Erstellungsprozess von Ausgangsrechnungen“, sagt CEO und Gründer von reebuild Alexander Kornell im brutkasten-Gespräch. Zudem soll das Büro in Wien personell aufgestockt werden. Aktuell ist reebuild in Deutschland und in Österreich etabliert. Durch die Investitionen soll nun in weitere europäische Länder wie Italien oder Polen expandiert werden. Es gebe bereits Entwicklungspartnerschaften mit ersten Proof Points.

Zu den Kund:innen zählen Unternehmen wie Pittel+Brausewetter oder 3SI Immogroup. Die Software wird, laut dem Startup, in Wien entwickelt, in Deutschland gehostet und ist DSGVO-konform.

„Jetzt ist der richtige Zeitpunkt“

„Wir sind überzeugt, dass jetzt der richtige Zeitpunkt für Bauunternehmen und Projektentwickler ist, ihre Backoffice-Prozesse mit Software und KI zu digitalisieren und zu automatisieren“, sagt Wouter Goossens, Partner bei Fortino Ventures. Reebuild erklärt, dass die Verwaltung und Steuerung von Kosten zwischen den Abteilungen im operativen Geschäft der Baubranche veraltet sei. Rechnungen würden händisch mit Vertragsbedingungen oder Lieferscheinen abgeglichen und Führungskräfte würden Entscheidungen auf Basis überholter Informationen treffen müssen.

„Wir kennen die Probleme der Branche aus erster Hand und entwickeln reebuild gemeinsam mit unseren Kundinnen und Kunden extrem nah an der Praxis“, sagt Kornell über die Baubranche und ergänzt: „Wir sind überzeugt, dass wir diesen Markt mit einem Team aus Bau- und Technologie-Know-how aufmischen können. Nicht mit einem weiteren Tool, sondern mit einer Lösung, die wirklich versteht, wie Baustellen und Projekte kaufmännisch abgewickelt werden.“

Reebuild sorge für beschleunigte Prozesse und aktuellere Entscheidungsgrundlagen, was wiederum zu messbaren Einsparungen im gesamten Unternehmen führe. Beschaffungskosten könnten dadurch um bis zu 20 Prozent sinken.

Vision: Administrativer Aufwand auf null senken

Der bürokratische Aufwand soll laut reebuild in Zukunft gänzlich verschwinden. Auf Basis der strukturierten Daten hinter jedem Dokument entwickele reebuild das Agentic Backoffice für Bauunternehmen. KI-Agenten übernehmen eigenständig Routineaufgaben wie Prüfung, Abgleich und Vorkontierung. Dadurch sollen Teams ihre Zeit eher für das operative Geschäft anstatt für das manuelle Kostencontrolling nutzen.

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