22.09.2019

Aquinocare: Desinfektionsmittel von OÖ-Startup kommt ohne Alkohol und Chemie aus

Zur Erzeugung seiner Desinfektionsmittel braucht Aquinocare nur Wasser, Salz und elektrischen Strom. Zur Herausforderung wurde für das Startup die hohe Nachfrage nach dem Produkt.
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Aquinocare: Die Produkte des oberösterreichischen Startups
(c) Aquinocare: Die Produkte des oberösterreichischen Startups
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Hypochlorige Säure (HOCl) und Natriumhypochlorit (NaOCl) – das sind die entscheidenden Bestandteile der Hand-, Haut- und Flächen-Desinfektionsmittel des 2020 gegründeten oberösterreichischen Startups Aquinocare. Um diese in seinem Werk im oberösterreichischen Schwanenstadt herzustellen, benötigt das Unternehmen nur Wasser, Salz und elektrischen Strom. Im Gegensatz zu gängigen Produkten kommen die Mittel also ohne Alkohol oder künstliche Chemikalien aus.

Das Prinzip ist zwar nicht neu – hypochlorige Säure kommt sogar auf natürliche Weise in der menschlichen Immunabwehr zum Einsatz – bislang waren die Inhaltsstoffe aber im Desinfektionsbereich wenig verbreitet. Mitten im ersten Pandemie-Jahr traf Aquinocare damit dann vom Start weg auf massive Nachfrage. Denn mit der Produktpalette konnte man schon zu Beginn sowohl Privatpersonen als auch (Bio-zertifizierte) Betriebe begeistern.

Aquinocare: Rasantes Wachstum brachte Herausforderungen

Doch das rasante Wachstum wurde auch zur Herausforderung. Schnell sei klar gewesen, dass anfängliche Hilfslösungen wie beispielsweise Excel-Tabellen, den Anforderungen nicht lange entsprechen werden, erzählen die Gründer. Man habe also ein ERP-System (Enterprise-Resource-Planning) gebraucht, um die Geschäftsabläufe effizienter zu organisieren – und das sehr schnell. „Die Einführung eines ERP-Systems war für uns eine wesentliche Voraussetzung, um die Vision unseres Startups nachhaltig in die Wirklichkeit umsetzen zu können. Es sollte aber kein großes, schwerfälliges und komplexes System sein. Die perfekte Lösung musste schnell implementiert, agil und flexibel sein. Darüber hinaus war erforderlich, dass das System mit dem Unternehmen mitwachsen kann“, so die Gründer, „die Entscheidung fiel schnell auf Microsoft Dynamics 365 Business Central und in Kombination auf die Unterstützung von COSMO CONSULT“.

Microsoft Dynamics 365 Business Central: Lösung mit vielen Erweiterungsmöglichkeiten

Innerhalb nur eines Monats nach dem Erstkontakt erarbeiteten die Expert:innen von COSMO CONSULT Österreich dann eine auf das Unternehmen abgestimmte Lösung basierend auf Microsoft Dynamics 365 Business Central. Das cloud-basierte Anwendungspaket ist speziell für kleinere und mittelständische Unternehmen konzipiert, um sie dabei zu unterstützen, Prozesse effizienter zu gestalten, Entscheidungen schneller zu treffen und mit den Kunden in Echtzeit in Verbindung zu treten.

Die Priorität lag bei Aquinocare zunächst im Bereich Vertrieb. Doch auch Funktionalitäten im Bereich Produktion wurden bereits getestet und stehen bereit, um das System bald in diese Richtung zu erweitern. Und sollte das Unternehmen weiter so rasant wachsen, werden schon bald weitere Funktionen, wie beispielsweise die Vertriebsoptimierung dazukommen, sagen die Gründer: „Das Unternehmen kann schon jetzt deutlich effizienter und schneller agieren – sämtliche Informationen werden zentral an einem Ort zusammengefasst und Prozesse können leichter gesteuert werden“.

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© brutkasten

Wer Blockchain hört, denkt oft noch immer an Kryptowährungen, Kursentwicklungen und die Spekulationsexzesse der vergangenen Jahre. Dieses Bild greift jedoch zunehmend zu kurz. Nach zwei Tagen beim Proof of Talk in Paris, einem der relevantesten europäischen Treffen für Web3, digitale Assets und Finanzinnovation, ist mein Eindruck vor allem einer: Die Diskussion hat sich fundamental verändert.

Bemerkenswert war dabei weniger die Technologie selbst als die Zusammensetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neben Gründer:innen und Technologieunternehmen waren Banken, Asset Manager, institutionelle Investoren, Zahlungsdienstleister und Regulatoren präsent. Viele der Gespräche drehten sich nicht mehr um die Frage, ob Blockchain-Technologien künftig eine Rolle spielen werden, sondern darum, wo und wie sie konkret eingesetzt werden können. Die Debatte hat die Nische verlassen und ist in der Mitte des Finanzsystems angekommen.

Genau darin liegt auch die eigentliche Relevanz der Entwicklung. Im Kern geht es längst nicht mehr um Kryptowährungen. Es geht um die Infrastruktur der Finanzwelt von morgen. Diskutiert wurden Themen wie Tokenisierung, Stablecoins, digitale Identitäten, neue Kapitalmarktmodelle und die Frage, wie Finanztransaktionen künftig abgewickelt werden. Viele dieser Entwicklungen stehen noch am Anfang. Dennoch entsteht zunehmend der Eindruck, dass sich hier grundlegende Bausteine einer neuen Finanzarchitektur herausbilden.

Besonders häufig fiel in Paris das Schlagwort Tokenisierung. Die dahinterstehende Idee ist, reale Vermögenswerte digital abzubilden und damit einfacher handelbar, teilbar und zugänglich zu machen. Befürworter sehen darin die Chance auf effizientere Kapitalmärkte und einen leichteren Zugang zu Investitionen. Ob sich diese Vision in vollem Umfang verwirklichen wird, bleibt abzuwarten. Unübersehbar ist jedoch, dass erhebliche Ressourcen und Aufmerksamkeit in diese Richtung fließen.

Für Europa stellt sich dabei eine weit größere Frage als jene nach einzelnen Technologien oder Geschäftsmodellen, nämlich die Wettbewerbsfähigkeit. In den vergangenen Jahren wurde intensiv darüber diskutiert, wie Europa bei künstlicher Intelligenz, Cloud-Infrastruktur oder Halbleitern eine stärkere Rolle einnehmen kann. Weniger Aufmerksamkeit erhält bislang die Frage, wer die Finanzinfrastruktur des digitalen Zeitalters gestaltet.

Dabei sind die Parallelen offensichtlich. Wer die Standards definiert, die Plattformen betreibt und die Infrastruktur kontrolliert, verfügt über einen erheblichen strategischen Vorteil. Wenn Europa digitale Souveränität ernst meint, sollte diese Debatte daher nicht bei KI oder Cloud-Lösungen enden. Sie muss auch den Finanzsektor umfassen.

Die Voraussetzungen dafür wären grundsätzlich vorhanden. Europa verfügt über starke Universitäten, technologisches Know-how, hohe Sparquoten und etablierte Finanzinstitutionen. Gleichzeitig zeigt sich seit Jahren ein wiederkehrendes Muster: Innovationen entstehen häufig in Europa, werden aber anderswo skaliert. Genau deshalb wird es entscheidend sein, Forschung, Unternehmertum, Kapital und Regulierung stärker zusammenzuführen und die Umsetzungsgeschwindigkeit zu erhöhen.

Proof of Talk hat mir vor allem eines vor Augen geführt: Die Diskussion befindet sich an einem anderen Punkt als noch vor wenigen Jahren. Die Frage lautet nicht mehr, ob Blockchain-Technologien jemals relevant werden könnten. Die Frage lautet zunehmend, welche konkreten Anwendungen sich durchsetzen und welche Regionen von dieser Entwicklung profitieren werden.

Ob Blockchain tatsächlich die Finanzwelt grundlegend verändern wird, kann heute niemand mit Sicherheit beantworten. Sicher ist jedoch, dass Banken, Investoren, Unternehmen und Regulatoren diese Möglichkeit mittlerweile ernsthaft diskutieren. Allein das unterscheidet die aktuelle Situation grundlegend von jener vor einigen Jahren.

Gerade deshalb lohnt es sich, die Entwicklungen aufmerksam zu verfolgen. Nicht, weil jede technologische Vision Realität wird. Sondern weil in solchen Phasen oft die Grundlagen jener Infrastrukturen entstehen, die Wirtschaft und Gesellschaft über Jahrzehnte prägen. Die nächste Finanzinfrastruktur wird möglicherweise genau jetzt gebaut. Die entscheidende Frage für Europa lautet daher nicht, ob sie kommt, sondern welche Rolle wir dabei spielen werden.

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