01.04.2019

Die besten Aprilscherze 2019 aus der Startup- und Tech-Welt

Für die einen ist der erste April ein ganz normaler Tag. Für die anderen ist es der eine Tag im Jahr, an dem sie ihrer humoristischen Kreativität freien Lauf lassen können. Wir haben die besten Aprilscherze 2019 heimischer Startups und internationaler Tech-Riesen zusammengetragen.
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Aprilscherze 2019
Screenshot: bitpanda. bitpanda-Co-Founder und CEO Eric Demuth mit Tulpen und Holzschuhen

Der geübte Online-Medien-Leser (und auch der geübte Redakteur) ist natürlich darauf vorbereitet. Am 1. April ließt man besser etwas genauer, bevor man öffentlich Empörung, Verstörung oder (Schaden-)Freude über das Gelesene äußert. Einige fallen dann in den meisten Fällen trotzdem darauf rein. Es ein an dieser Stelle an HC Straches Empörung über das EU-„Schnitzel-Verbot“ nach einem entsprechenden „die Presse“-Beitrag am 1. April 2015 erinnert. Auch dieses Jahr kursieren wieder einige gelungene (wenn auch in manchen Fällen zu offensichtliche) Aprilscherze. Verlass war dabei wie jedes Jahr auf Google. Doch auch heimische Startups haben es wieder versucht.

+++ brutkasten-Aprilscherz 2018: Wiener hiMoment geht für 100 Mio. US-Dollar an Facebook +++

Julian Hosp wird von Facebook angestellt

Ein Aprilscherz-Lebenszeichen gab auch der Anfang des Jahres zurückgetretene TenX-Gründer Julian Hosp. Er postete in der Früh auf Facebook, dass er nun im neu geschaffenen Facebook Blockchain-Team zu arbeiten beginne. Dafür gab es jede Menge positive Resonanz in den Kommentaren. Ein User fragte nach seiner Gratulation dann doch vorsichtig: „It’s not first of April in your timezone right?“. Ein anderer war sich bereits sicher: „You will never work for Facebook. Lol. Welcome to April“.

Bitpanda startet Tulpen-Trading

Doch damit nicht genug der Aprilscherze aus der Kryptoszene. Auch das Wiener Kryptobörsen-Startup Bitpanda hatte heute eine besondere Meldung und ein noch besseres Video parat. Man führe nun Tulpenzwiebel als Asset-Klasse ein, hieß es in einer Meldung in Anspielung auf den immer wieder vorgebrachten Vergleich der Krypto-Bubble mit der „Tulpenblase“ im 17. Jahrhundert in den Niederlanden. Vorsichtshalber lancierte das Startup den Scherz gleich als bezahlte Anzeige in der Tagespresse. unter anderem hieß es dort, man kooperiere dafür „mit mehreren Urban Gardening Projekten in Wien-Neubau, wo Birkenstock-tragende Soziologiestudentinnen mit Dreadlocks die liebevolle Pflege der Tulpenzwiebeln in kühlen Lagerhallen übernehmen“.

Und bei Google kann man mit Tulpen sprechen

Es dürfte wohl ein Zufall sein, dass sich auch Google in einem von mehreren Aprilscherzen mit dem Thema Tulpen befasst. Demnach könne man über den Google Assistant nun via „Dubbed Neural Machine Translation“ mit Tulpen sprechen. „Es stellt sich heraus, dass Pflanzen und im Speziellen Tulpen sehr gesprächig sind und großartige Freunde sein können. Tulpen sind auch großartige Zuhörer und geben, wenn man ihnen genau zuhört, gute Ratschläge“, heißt es im Beitrag dazu unter anderem.

A1 gewinnt Tagespresse-Redaktion als Kunden

Beim heimischen Mobilfunk-Marktführer A1 brüstet man sich am 1. April „endlich“ die Redaktion des Satire-Magazins Tagespresse als Kunde gewonnen zu haben. „Die Gfrasta von A1 ham uns ka andre Wahl glassn“, lässt man im dazugehörigen Beitrag Chefredakteur Christoph Gebert sagen. Überzeugt hätte das Tagespresse-Team aber auch die Aussicht, im eigenen Büro Empfang zu haben.

T-Mobile erfindet die Telefonzelle

Vorwärts in die Vergangenheit heißt es im Aprilscherz von T-Mobile USA. Dort hat man mit der Phone BoothE für den ersten April für Großstädte eine kleine Zelle erfunden, in der man in Ruhe telefonieren kann. Allerdings wartet die Phone BoothE auch mit modernen Features wie Zugangskontrolle per App und Klimatisierung auf.

Duolingo pusht faule Sprachlerner

Besonders absurd wurde es bei der Sprachlern-App Duolingo. Dort will man am 1. April das Prinzip der Push-Benachrichtigung ins echte Leben bringen. Das übergroße Eulenmaskottchen soll dabei User, die nicht fleißig üben, mit einem „Push“ zur Raison bringen. Duolingo lieferte auch Testimonials mit: „Ich entspannte mich nach einem anstrengenden Tag als um 23:55 eine verdammte Eule an mein Fenster klopfte. Ich hatte fast einen Herzinfarkt, aber zumindest geht es meinem Lernfortschritt gut“. Und: „Duo kam, als ich bei einem zweiten Date war. Zum dritten Date kam es nicht, aber zu dritten Einheit meines Flirting-Skill-Moduls im Französisch-Kurs“.

Auch der brutkasten übt sich im Feld der Aprilscherze

Auch der brutkasten hat sich dieses Jahr übrigens wieder in der Kunst des Aprilscherzes geübt. Viele haben es wohl schon erraten. Es gibt zumindest morgen keine brutkasten-Wochenzeitung namens „im kasten“ im Handel – was nicht ist, kann ja bekanntlich noch werden. Aufmerksame Leser konnten vielleicht sogar zwei der hier vorgestellten Aprilscherze auf dem Fake-Cover im Titelbild finden. Und den Namen unserer Karikaturistin sollte man einmal umgekehrt lesen.

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(c) der brutkasten: Die erste Ausgabe der Wochenzeitung „im kasten“
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TikTok
Mit „Sell Across Europe" sollen heimische KMU künftig EU-weit verkaufen können | (c) AdobeStock

Nach Deutschland, Frankreich, Italien, Spanien, Irland und Großbritannien folgt die nächste Ausbaustufe: Am 15. Juni geht TikTok Shop in Österreich, Belgien, den Niederlanden und Polen live. Bemerkenswert: In den Vorab-Berichten internationaler E-Commerce-Medien tauchte Österreich bislang gar nicht auf – die Branche hatte primär Polen, Benelux und Skandinavien als nächste Märkte erwartet.

Laut TikTok nutzen über 2,7 Millionen Menschen in Österreich die Plattform monatlich. Sie sollen künftig direkt in der App über Shoppable Videos, Live-Shopping-Formate und einen eigenen Shop-Tab einkaufen können, ohne TikTok zu verlassen. Für österreichische Unternehmen öffnet sich die Registrierung bereits zwei Wochen früher, am 1. Juni.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne?

„Wir expandieren schrittweise. Dieses Jahr ist der richtige Zeitpunkt für Österreich“, erklärt Ningxin Wu, die TikTok Shop in Österreich, den Niederlanden, Belgien und Polen verantwortet. Man wolle „Learnings aus Deutschland, Italien und anderen Märkten direkt einsetzen“.

Was den österreichischen Markt aus TikTok-Sicht auszeichne? Wu nennt drei Punkte: digital affine Kund:innen, eine Vorliebe für lokale und hochwertige Produkte – ein Muster, das man auch in Deutschland beobachtet habe – und Live-Shopping bzw. -Selling, das in dieser Form bisher keinen breiten Player in Österreich habe.

Ein österreichisches Scaleup als Anker

Zum Start setzt TikTok auf ein Einladungsmodell. Als einziger österreichischer Launch-Partner ist das Wiener Scaleup Neoh unter den ersten Marken – bekannt für zuckerreduzierte Riegel und Süßwaren-Innovationen. Das 2016 gegründete Unternehmen hat seine Discovery-E-Commerce-Strategie zuvor bereits in Deutschland erfolgreich erprobt.

„TikTok Shop ist für uns mehr als ein neuer Kanal – es ist eine andere Art zu verkaufen“, sagt Lisa Krapinger-Rüther, SVP Digital bei Neoh. „Das Einkaufserlebnis entsteht direkt im Content, organisch und authentisch. Wir haben in Deutschland gesehen, wie gut das funktioniert: Produkte, die sich über echte Community-Empfehlungen verkaufen, ohne sich wie klassische Werbung anzufühlen.“

Neben Neoh werden zum Start unter anderem deutsche Marken wie Hitschies, Judith Williams, More Nutrition und Svenja Walberg auf dem österreichischen Markt verfügbar sein. Der Roll-out ist schrittweise geplant, User:innen sollen mehr und mehr Marken und Produkte finden können.

„Sell Across Europe“: Die Chance für heimische KMU

Strategisch relevant für die heimische Startup- und KMU-Landschaft dürfte vor allem die Funktion „Sell Across Europe“ werden, die kurz nach dem Launch freigeschaltet wird: Mit einer einzigen Registrierung können Händler:innen in alle EU-Märkte verkaufen, in denen TikTok Shop verfügbar ist. Produktbeschreibungen lassen sich pro Markt lokalisieren, der Versand erfolgt direkt oder über TikTok-Logistikpartner.

„Österreichische Mittelständler haben durch TikTok Shop jetzt eine Plattform, ihre Produkte europaweit zu verkaufen“, sagt Wu. Lokale Produkte – sie nennt Ski-Sportartikel und Delikatessen – seien bisher häufig nur im Inland entdeckbar gewesen.

Eine Größenordnung liefert Christian Blum, Communications Lead bei TikTok Shop: Nach einem Jahr TikTok Shop in Deutschland habe man laut NielsenIQ 15 Prozent Penetration bei den Online-Shopper:innen erreicht. EU-weit – ohne UK – verzeichne man laut Unternehmensangaben dreistelliges Wachstum beim täglichen Umsatzvolumen seit dem Launch, mit über 100.000 lokalen Verkäufer:innen.

Die Temu-Frage: Wie grenzt man sich ab?

Während TikTok Shop wirbt, geraten Plattformen wie Temu und Shein wegen Billigimporten und Produktsicherheit zunehmend unter Druck. Wie grenzt sich TikTok ab? Wu verweist auf “Discovery-E-Commerce” als neue Art des Online-Shoppings, das vorläufige Einladungsmodell und generell eine strenge Listing Policy auf TikTok Shop, die EU-Compliance-Anforderungen wie der seit Dezember 2024 geltenden General Product Safety Regulation (GPSR) entsprechen müsse.

Konkrete Zahl: Laut TikTok seien 2025 weltweit 700 Millionen Produkte präventiv geblockt worden, bevor sie überhaupt gelistet werden konnten. Zusätzlich verifiziere man Identität, Mehrwertsteuernummer und Bankdaten der Händler:innen; neue Verkäufer:innen durchlaufen eine Probezeit.

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