08.04.2016

Sechs Apps für mehr Spontanität

Ganz nach dem Motto "Lebe lieber ungeplant" - sechs Apps, die das Leben freier, spontaner und ungebundener machen.
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Pläne geben zwar eine gewisse Sicherheit, aber letzten Endes sind es doch die ungeplanten Erlebnisse, die bleiben. (ViewApart - Fotolia.com)

Pläne geben zwar Sicherheit, aber Spontanität macht Spaß. Die aufregendsten und spannendsten Geschichten lassen nicht planen und geschehen meistens unerwartet. Die Devise lautet: das Leben nehmen, wie es gerade kommt. Diese sechs Apps versprechen, mehr Spaß und Spontanität in dein Leben zu bringen.

Bookatable

(c) Bookatable
        (c) Bookatable

Gerade Hunger auf Sushi, Pizza oder Steak? Kein Problem! Die App Bookatable hilft Hungrigen bei der Suche und Auswahl des richtigen Restaurants ganz in der Nähe. Mit einem Klick lässt sich der Tisch reservieren. Lästige Planungen mehrere Tage im Voraus gehören damit der Vergangenheit an.

Freeletics Bodyweight

(c) Freeletics
(c) Freeletics

Wer Sport zu jeder Zeit und überall machen will, für den ist die App Freeletics Bodyweight genau das Richtige. Egal wo und wann einen das Bedürfnis nach Bewegung oder Training überfällt, die App ermöglicht es, individuell abgestimmte Sportübungen flexibel und ohne Sportgeräte auszuüben. Die sportlichen Erfolge können danach mit der Community geteilt werden.

HotelTonight

(c) HotelTonight
(c) HotelTonight

Auf Urlaub und noch keinen Platz zum Schlafen heute Nacht? Mit der App HotelTonight kann man bequem und einfach das perfekte Hotelzimmer buchen und spart mit den „Geo-Preisen“ dabei noch Geld, vorausgesetzt man bucht das Zimmer am selben Tag. Hotelzimmer können bis zu sieben Tage im Voraus gebucht werden. Ganz nach dem Motto „weniger planen, mehr Urlaub“ findet man mit wenigen Klicks über die App schicke und trendige Zimmer, egal wo man ist.

InstaBounce

(c) InstaBounce
(c) InstaBounce

Freitag Abend Lust zu feiern, aber keinen Plan, wo’s hingehen soll? Mit InstaBounce findest du nicht nur gleich die nächste Bar in deiner Nähe oder die coolste Party der Stadt. Auch Konzerttickets können über die App kurzfristig gekauft werden. Nachtschwärmer müssen sich also zukünftig keine Gedanken mehr über ihre Abendplanung mehr machen.

PocketGuide

(c) PocketGuide
(c) PocketGuide

Du willst einen spontanen Wochenendausflug machen, hast aber keine Zeit dich über das Reiseziel zu informieren? Kein Problem, mit PocketGuide schickt dich die App ungeplant, aber keineswegs ziellos auf Sightseeing-Tour. Mit dem Audio Guide kannst du auf deiner Tour zusätzlich noch was lernen und die besten Geschichten und Insider-Tipps von mehr als 150 Städten erfahren. Ideal für alle Wochenendabenteurer!

Track Yoga

(c) Track Yoga
(c) Track Yoga

Wer etwas Entspannung für Geist und Körper sucht, der braucht dazu nur eines: Track Yoga. Mit der App kann man zu jeder Zeit und an jedem Ort bequem und einfach Yoga praktizieren. Egal ob Anfänger oder Profi, für jeden ist das richtige Übungsprogramm dabei. Namasté!

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Wir sprachen zur Paketabgabe mit (vl.) Johannes Braith, Petra Dobrocka und Georg Weiss | (c) brutkasten / byrd / quivo / Hintergrund / (c) RoseBox via Unsplash
Wir sprachen zur Paketabgabe mit (vl.) Johannes Braith, Petra Dobrocka und Georg Weiss | (c) brutkasten / byrd / quivo / Hintergrund / (c) RoseBox via Unsplash

Bereits seit der Veröffentlichung des Ministerialentwurfs zu einer neuen Paketsteuer im Mai trifft diese in der öffentlichen Diskussion auf Kritik. Vorgesehen ist eine Abgabe von zwei Euro pro zugestelltem Paket, die ab dem 1. Oktober 2026 von großen Online-Handelsplattformen mit einem Jahresumsatz ab 100 Millionen Euro eingehoben werden soll. Nachdem das vorparlamentarische Begutachtungsverfahren zum Gesetzesentwurf am 26. Mai 2026 offiziell geendet hat, geht die Vorlage im nächsten Schritt in die Debatte und finale Abstimmung im Nationalrat.

Mit den prognostizierten Einnahmen von jährlich rund 280 Millionen Euro will die Bundesregierung die geplante Mehrwertsteuersenkung auf Grundnahrungsmittel teilweise gegenfinanzieren. Zudem wolle man den lokalen stationären Handel gegenüber den internationalen E-Commerce-Riesen stärken, so die Argumentation. Und auch der Umweltschutzaspekt wird seitens der Regierung ins Treffen geführt. Diese Begründung lassen viele Kritiker:innen aber nicht gelten.

Dobrocka: „wird nur das Angebot verringern und die Kosten für österreichische Kunden in die Höhe treiben“

Auch unter Gründer:innen heimischer Startups und Scaleups im Logistik-Bereich, die für brutkasten erreichbar waren, herrscht breite Ablehnung gegenüber der Paketabgabe. Dabei ist es nicht die Zielsetzung, die kritisiert wird. „Grundsätzlich finde ich es begrüßenswert über Maßnahmen zu diskutieren, die den österreichischen Markt vor einer Flut an ausländischen Sendungen schützen und österreichische Unternehmer stärken. Aber diese Maßnahme tut das nicht“, meint etwa Petra Dobrocka, Co-Founderin und CCO des Wiener Logistik-Scaleups byrd. „Selbst wenn ein heimischer Händler die Ware in Österreich verpackt und mit der österreichischen Post an einen österreichischen Kunden schickt: Sobald der Verkauf über einen Marktplatz wie Amazon läuft, greift die Steuer.“ Die Maßnahme werde letztlich „nur das Angebot verringern und die Kosten für österreichische Kunden in die Höhe treiben.“

Braith: „Emissionsärmere Zustellformen gezielt begünstigen“

Ähnlich argumentiert auch Storebox-Co-Founder und CEO Johannes Braith. Er führt zusätzlich eine ökologische Perspektive ins Treffen. „Wir brauchen aus meiner Sicht weniger Symbolpolitik und mehr intelligente Steuerung. Wenn Politik Lenkungswirkung ernst meint, dann sollte sie emissionsärmere Zustellformen gezielt begünstigen und nicht pauschal jede Form des Versandhandels verteuern“, so der Gründer. Das Gesetz unterscheide nämlich zu wenig zwischen emissionsintensiven und emissionsarmen Zustellmodellen. Klassische Haustürzustellung sei ineffizient und verursache Retourenverkehr und Parkdruck, meint Braith und führt Click-&-Collect-Modelle mit gebündelter Anlieferung ins Treffen, wie sie auch sein Unternehmen umsetzt.

Weiß: EU-Regelung statt „Alleingang“

Georg Weiß, Co-Founder und CEO des Wiener Logistik-Scaleups Quivo, würde in dem Zusammenhang lieber eine europäische Lösung sehen. „Auf EU-Ebene gibt es ja auch Vorschläge, etwa Zölle für Kleinpakete unter 150 Euro einzuführen, um den europäischen Markt vor Billigprodukten zu schützen. Das halte ich für die sinnvollere Maßnahme, als aus Österreich heraus einen Alleingang zu machen und eine Zwei-Euro-Paketgebühr einzuführen“, so der Gründer gegenüber brutkasten.

AustrianStartups: Nachteile für Startups und Scaleups befürchtet

Kritik an der Paketsteuer kommt auch von AustrianStartups. „Wer Österreich als Innovationsstandort stärken will, kann nicht gleichzeitig die Vertriebskanäle innovativer Unternehmen im E-Commerce belasten. In der aktuellen Form würde der Entwurf vor allem Startups, Scaleups und KMUs treffen, die über Plattformen verkaufen oder aus Österreich versenden“, meint man dort. Auch befürchtet man potenzielle Probleme für Scaleups in der Branche, weil ein gleitender Übergang bei der Umsatzschwelle fehle: „Für Scaleups, die gerade die 100-Millionen-Euro-Grenze überschreiten, bedeutet das einen abrupten Kostenschock in genau der Phase, in der sie skalieren wollen.“

Kaminski: „Das ist das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll“

Zudem hebt AustrianStartups eine besondere Problematik im Secondhand- und Refurbishment-Bereich hervor und zitiert dazu refurbed-Co-Founder Kilian Kaminski: „Bei einem refurbishten iPhone beispielsweise ist der Produktpreis zwar relativ hoch, aber die Marge für Refurbisher ist sehr gering. So eine Abgabe kann nicht einfach weitergegeben werden. Das Resultat: Preise im Reuse-Bereich steigen, neue Billigwaren nicht. Das ist das Gegenteil von dem, was erreicht werden soll. Falls die Abgabe kommt, braucht es zwingend eine Ausnahmeregelung für Secondhand und Refurbished.“

AustrianStartups forderte daher bereits im Mai „eine Rücknahme des Entwurfs in seiner aktuellen Form“. Sollte dies nicht passieren jedenfalls aber eine „Prüfung eines EU-weiten Rahmens statt eines österreichischen Alleingangs“ und eine Ausnahmeregelung für Secondhand, Refurbished und Reuse.

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