15.05.2020

Apple kauft Startup nextVR – und könnte somit bald AR- und VR-Brillen verkaufen

Marktbeobachtern zufolge könnte Apple nach dem Kauf von nextVR um kolportierte 100 Millionen Dollar ab 2022 AR- und VR-Brillen anbieten.
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Apple kauft NextVR, welches bereits Spiel der deutschen Bundesliga live in VR übertrug.
Apple kauft NextVR, welches bereits Spiel der deutschen Bundesliga live in VR übertrug. (c) PRNewsFoto/NextVR

Apple hat die Übernahme von NextVR – einem Startup, das Sport- und andere Inhalte für Virtual-Reality-Headsets anbietet – bestätigt. Das berichtet unter anderem Bloomberg, nachdem zuvor bereits 9to5Mac darüber geschrieben hatte. Ein epliziter Kaufpreis wurde nicht genannt, im April hatte 9to5Mac jedoch einen Betrag von 100 Millionen Dollar genannt, über den verhandelt werde.

NextVR kooperiert mit Sportligen einschließlich der National Basketball Association und Unterhaltungsnetzwerken wie Fox Sports.  Das Startup liefert Inhalte für mehrere bestehende VR-Headsets, darunter Oculus von Facebook, sowie Geräte von Sony, HTC und Lenovo. Das Startup verfügt zudem über Expertise im Bereich Live-Streaming in VR – was gerade in Zeiten des Corona-Lockdown ein interessantes Feld ist. Unter anderem wurde schon 2016 die Eröffnung der deutschen Bundesliga übertragen.

Die Website des Unternehmens ist derzeit leer, bis auf eine kleine Bekanntgabe: „NextVR schreitet in eine neue Richtung“, heißt es dort:
„Vielen Dank an unsere Partner und Fans auf der ganzen Welt für die Rolle, die Sie beim Aufbau dieser großartigen Plattform für Sport-, Musik- und Unterhaltungserlebnisse in der virtuellen Realität gespielt haben.“

Apple könnte mit NextVR auf AR- und VR-Inhalte setzen

Die Übernahme könnte Apple bei der Entwicklung von VR- und AR-Headsets mit dazugehöriger Software und Inhalten unterstützen. „Dieser Zukauf ist perfekt“, titelte dazu unter anderem „Der Aktionär„. Das deutsche Finanzmedium bezieht sich dabei wiederum auf einen Artikel des US-Mediums „The Information“, laut dem Apple bereits 2022 das Headset herausbringen könnte, dass AR- beziehungsweise VR-tauglich ist. Damit würde man unter anderem einen Großangriff gegen Facebook und dessen VR-Brille Oculus starten.

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Die Adspresso-Geschäftsführer (v.r.) Daniel Muftić und Marcus Schnellinger © Adspresso

Rund 30 Stunden aktive Arbeitszeit fallen laut Adspresso bei der Besetzung einer offenen Stelle an. Diesen Aufwand will das Welser Startup auf unter eineinhalb Stunden senken, also um 95 Prozent. Erreichen wollen die Gründer Daniel Muftić und Marcus Schnellinger das mit TalentBlend, einer KI-Plattform für die Fachkräftegewinnung. Ein erstes Modul ist nun als Prototyp bei einem Testkunden im Einsatz.

Vom Agenturgeschäft zur Software

Hinter TalentBlend steht ein Verfahren, das Adspresso bisher als Agenturleistung manuell umsetzt. Unternehmen werben dabei Fachkräfte über Active Sourcing, Werbeanzeigen auf Meta, TikTok, Google und LinkedIn sowie ein kurzes Bewerbungs-Quiz an. Telefonisch werden die Kandidat:innen anschließend vorqualifiziert. Angesprochen werden sollen vor allem wechselbereite Fachkräfte, die nicht aktiv auf Jobbörsen suchen. Als Zielgruppe nennt Adspresso Industrie und Mittelstand. Ihr Know-how bringen Muftić und Schnellinger aus früheren Marketing- und Recruiting-Jobs bei Resch&Frisch und BRP-Rotax mit.

Ein Modul live, zwei in Entwicklung

Die Software besteht aus drei Bausteinen. Am weitesten ist die sogenannte „Creative Engine“. Sie soll aus der Stellenausschreibung sowie Foto- und Videomaterial des Betriebs automatisiert die Werbemittel einer Kampagne erstellen, inklusive CI-Vorgaben und arbeitsrechtlichen Anforderungen. „Was früher Tage an Abstimmung und Gestaltung gebraucht hat, entsteht heute aus Stellenausschreibung und Bildmaterial in einem automatisierten Ablauf“, sagt Schnellinger. Beim Testkunden, einem Industriebetrieb, verkürzt sich die Kampagnenerstellung laut Adspresso bisher um rund 40 Prozent.

Ein zweites Modul, eine Voice AI, soll innerhalb einer Minute nach Bewerbungseingang ein strukturiertes Erstgespräch führen. Fragen zu Alter, Herkunft oder Gesundheit sollen dabei technisch ausgeschlossen sein. Ein erster Prototyp konnte die Vorqualifizierung laut dem Unternehmen jedoch noch nicht verlässlich übernehmen. „Jetzt sind wir an einem Punkt, an dem wir noch einmal in die Grundlagenarbeit gehen müssen“, so Schnellinger. Ebenfalls in Entwicklung ist ein Dashboard, das Kandidat:innen nach Qualifikation aufbereiten soll.

Niedriger sechsstelliger Betrag gesucht

Finanziert wurden die bisherigen Prototypen aus dem laufenden Agenturgeschäft. Dessen Monatsumsatz liegt laut Adspresso bei rund 25.000 Euro. Für die weitere Entwicklung, insbesondere der Voice AI, benötigt das Startup nun zusätzliche Mittel. Kalkuliert wird mit einer niedrigen sechsstelligen Summe, Gespräche mit Förderstellen und Kapitalgebern laufen nach Angaben der Gründer bereits. Langfristig soll TalentBlend zu einem eigenständigen SaaS-Produkt werden, das Betriebe selbst bedienen können. Einen Termin für den Marktstart nennt Adspresso noch nicht, dieser hänge vom Verlauf der Finanzierung ab.

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AI Summaries

Apple kauft Startup nextVR – und könnte somit bald AR- und VR-Brillen verkaufen

  • Apple hat die Übernahme von NextVR – einem Startup, das Sport- und andere Inhalte für Virtual-Reality-Headsets anbietet – bestätigt.
  • Ein epliziter Kaufpreis wurde nicht genannt, im April hatte 9to5Mac jedoch einen Betrag von 100 Millionen Dollar genannt, über den verhandelt werde.
  • Das Startup liefert Inhalte für mehrere bestehende VR-Headsets, darunter Oculus von Facebook, sowie Geräte von Sony, HTC und Lenovo.
  • Unter anderem wurde schon 2016 die Eröffnung der deutschen Bundesliga übertragen.

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  • Unter anderem wurde schon 2016 die Eröffnung der deutschen Bundesliga übertragen.

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  • Ein epliziter Kaufpreis wurde nicht genannt, im April hatte 9to5Mac jedoch einen Betrag von 100 Millionen Dollar genannt, über den verhandelt werde.
  • Das Startup liefert Inhalte für mehrere bestehende VR-Headsets, darunter Oculus von Facebook, sowie Geräte von Sony, HTC und Lenovo.
  • Unter anderem wurde schon 2016 die Eröffnung der deutschen Bundesliga übertragen.

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Apple kauft Startup nextVR – und könnte somit bald AR- und VR-Brillen verkaufen

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Apple kauft Startup nextVR – und könnte somit bald AR- und VR-Brillen verkaufen

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