Wie viel Apple-CEO Tim Cook im vergangenen Jahr verdient hat, kann man seit heute in einem Report an die US-Börsenaufsicht SEC auf der Apple Website nachlesen.
9,2 Millionen US-Dollar hat Cook demnach 2014 bei Apple verdient. Diese Summe setzt sich zusammen aus einem Grundgehalt in der Höhe von 1,7 Mio. US-Dollar und Bonuszahlungen. Damit hat sich übrigens sein Gehalt im Vergleich zu 2013 verdoppelt.
Trotzdem ist Tim Cook, der 2011 Firmengründer Steve Jobs nachfolgte, nicht Bestverdiener bei Apple.
Angela Ahrendts, die davor CEO von Burberry war und nun Chefin der Retail-und Online-Stores bei Apple ist, verdiente dem Bericht nach 73 Millionen US-Dollar. Der Großteil davon wurde in Form von Aktien ausgezahlt.
Weitere Top-Verdiener laut dem Bericht:
Luca Maestri, Apple-CFO: 14 Mio. US-Dollar
Peter Oppenheimer, ehemaliger CFO von Apple (seit September 2014 im Ruhestand): 4,5 Mio. US-Dollar
Eddy Cue, der für die Online Dienste verantwortlich ist: 24 Mio. US-Dollar
Jeff Williams, COO bei Apple (Vizepräsident des operativen Geschäfts): 24 Mio. US-Dollar
Aus dem Bericht geht ebenfalls hervor, wer im Jahr 2014 für Vorstands-Leistungen bezahlt wurde. In dieser Liste findet sich auch Al Gore wieder, ehemaliger US-Vizepräsident und Präsidentschaftskandidat. Er erhielt 316,481 US-Dollar.
Stimmen aus der Szene: „Welche Person hat dich in letzter Zeit wirklich beeindruckt?“
Wir haben führende Köpfe der heimischen Innovationslandschaft gefragt, von wem sie sich inspirieren lassen – und wessen Werdegang sie in letzter Zeit nachhaltig beeindruckt hat.
Stimmen aus der Szene: „Welche Person hat dich in letzter Zeit wirklich beeindruckt?“
Wir haben führende Köpfe der heimischen Innovationslandschaft gefragt, von wem sie sich inspirieren lassen – und wessen Werdegang sie in letzter Zeit nachhaltig beeindruckt hat.
vlonru.: Franz Humer, Katrin Freihofner, Michael Hurnaus, Jeannette Gorzala, Monika Köppl-Turyna und Lukas Helminger | Collage brutkasten - (c) brutkasten / Straion / Tractive / Bild bereitgestellt / Weinwurm Fotografie / Taceo
Dieser Text ist zuerst im brutkasten-Printmagazin von Mai 2026 „Die nächste Stufe“ erschienen. Eine Download-Möglichkeit des gesamten Magazins findet sich am Ende dieses Artikels.
Bei wem holt sich die heimische Innovationsszene ihre Inspiration? Wir haben bei einigen führenden Köpfen nachgefragt, wer sie in letzter Zeit besonders beeindruckt hat und warum.
Franz Humer, ehem. Agilox-Gründer und Co-Founder & CEO von novventos
Franz Humer | (c) brutkasten
Alex Zanardi. Er ist Anfang Mai von uns gegangen, am selben Tag wie vor 32 Jahren mein Jugend-Idol Ayrton Senna. Ich war 2001 am Lausitzring dabei, als Zanardi im Rahmen eines Indy-Car-Rennens bei einem Horror-Crash beide Beine verlor. Mit seinem unbändigen Lebenswillen blieb er Rennfahrer und wurde zu einem der erfolgreichsten paralympischen Athleten Italiens. Parallele im Startup-Leben: Nach jedem Rückschlag stärker zurückkommen – aus eigener Kraft.
Katrin Freihofner, Co-Founderin Straion
Katrin Freihofner | (c) Straion
Die Lebensgeschichte von Michèle Mouton beeindruckt mich immer wieder, weil sie als eine der wenigen Frauen im Rallye-Sport nicht nur mithielt, sondern gewann. Sie kombinierte technisches Verständnis mit kompromisslosem Wettbewerbsgedanken und wurde so zur Ausnahmeerscheinung in einer stark männerdominierten Branche. Ihre Karriere zeigt, wie Leistung bestehende Grenzen verschiebt.
Michael Hurnaus, ehem. Co-Founder & CEO Tractive
Michael Hurnaus | (c) Tractive
Peter Steinberger. Er hat mittlerweile mehrfach bewiesen, wie man aus Österreich heraus wirklich erfolgreich sein kann. Diese Vorbildwirkung ist ein enormer Wert für die Gesellschaft und zeigt, dass AI nicht nur in den USA und in China passiert.
Jeannette Gorzala, Founderin & CEO Act.AI.Now
Jeannette Gorzala | Bild bereitgestellt
Stephanie Meisl. Sie ist eine österreichische Medienkünstlerin und Pionierin an der Schnittstelle von Kunst und KI. Mit Projekten wie „s.myselle“, „Schiele’s Ghost“ und „D#AVANTGARDE“ prägt sie den Diskurs über digitale Identität und Humanismus. Ihre Arbeiten verbinden Technologie, Gesellschaft und Medien und stellen zentrale Fragen nach Realität, Kontrolle und Menschlichkeit im digitalen Zeitalter. Als Vice Chair des Creative Industry Council prägt sie aktiv die Zukunft der Kreativwirtschaft.
Monika Köppl-Turyna, Direktorin EcoAustria
Monika Köppl-Turyna | (c) Weinwurm Fotografie
Peter Steinberger. Er hat mich beeindruckt – nicht, weil er zu OpenAI gegangen ist, sondern weil er gegangen ist, obwohl er wusste, was ihn erwartet: Skepsis, Neid, Beschimpfungen. Statt sich anzupassen, hat er einfach weitergemacht; mit einer fast kindlichen Begeisterung für das, was er baut. Dieser Mut, die eigene Überzeugung über das bequeme Heimspiel zu stellen, ist selten – und hoffentlich ansteckend!
Lukas Helminger, Co-Founder & CEO Taceo
Lukas Helminger | (c) Taceo
Astrid Woollard. Sie war hautnah dabei, als Ethereum seine ersten Schritte machte, und ist heute General Partner bei Smape Capital, einem der wenigen wirklich erfolgreichen Crypto-Fonds. Astrid bewegt sich wie kaum jemand sonst gleichermaßen souverän an der technologischen Frontier wie in der unternehmerischen Realität von Blockchain-Anwendungen – und obwohl sich in unserer Branche vieles oft zäh anfühlt, hat sie ihren Optimismus nicht verloren. Genau diese Mischung aus Tiefe, Erfahrung und Zuversicht inspiriert mich.
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